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56410 Montabaur

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Fax +49 (0) 2602/947325
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Burgen, Schlösser und Klöster im Westerwald

Sie sind stolze Zeugen der Vergangenheit und bieten zum Teil auch heute noch "Unterschlupf" für ihre Gäste: Schlösser und Burgen im Westerwald. Begeben Sie sich auf eine Zeitreise in die Geschichte und besuchen Sie zum Beispiel die Grenzauer Burg mit dem einzigen dreieckigen Bergfried Deutschlands oder das Wasserschloss Crottorf bei Friesenhagen. Der Turm der Burgruine Hartenfels wird auch als "Schmanddippe" bezeichnet, weil er aussieht wie ein Sahnetopf. Das Schloss Montabaur, zugleich Vier-Sterne-Hotel, bietet historisches Flair und ausgewählte Wellness-Angebote. Abschalten vom Alltag, sich wieder auf die für Sie wichtigen Dinge im Leben konzentrieren, können Sie auch in ausgewählten Klöstern im Westerwald.

Burgruine Grenzau

Auf einem Bergsporn über dem Brexbachtal gelegen befindet sich die Burgruine Grenzau. Einmalig in Deutschland: sie besitzt einen dreieckigen Bergfried. Die Burg Grenzau bei Höhr-Grenzhausen wurde im 12. Jahrhundert von Heinrich I. von Isenburg erbaut und trug damals den Namen "Burg Gransioie" - aus dem französischem grandejoie (dt. große Freude) ableitet. Viele Bischöfe und Grafen bewohnten einst die Burg Grenzau: Eine lange Geschichte sowie viele Kämpfe und Eroberungen rund um die Burg ließen sie im Laufe der Zeit jedoch zu einer Ruine werden.

Auch das kleine malerische Burgdorf Grenzau mit seinen gerade einmal ca. 100 Einwohnern ist ein beschaulicher, neckischer Ort. Von hier aus können Sie einen wunderschönen Ausblick auf die Burg genießen. Ebenfalls einen Besuch wert ist das historische Gasthaus zur Burg Grenzau, das bereits seit 1631 besteht und zu den bekanntesten Fachwerkbauten im Westerwald gehört.

Burgruine Hartenfels

In der kleinen Gemeinde Hartenfels, über einem Basaltfelsen gelegen, befindet sich die gleichnamige Burgruine Hartenfels. Das kleine Örtchen überragend, liegt sie an der Hohen Straße, die einst eine bekannte Handelsstraße war und im Mittelalter die Städte Köln und Frankfurt am Main miteinander verband. Die Burg Hartenfels wurde erbaut, um diesen historischen Handelsweg zu schützen. Erstmalig wurde sie 1249 erwähnt, als sie von der Gräfin Mechthild von Sayn an den Trierer Erzbischof übergeben wurde. Die Burg wurde im Jahr 1594 von Graf Wilhelm von Nassau zerstört und seitdem nicht wieder errichtet.

Umgangssprachlich wird die im Holzbachtal liegende Burg Hartenfels auch "Schmanddippe" genannt aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit einem Butterfass.

Besonders der 23 Meter hohe Bergfried macht diesem Namen alle Ehre. Von der einstigen Ringmauer, die die Burg umgab, sind heute nur noch Überreste erhalten. Laut einer Legende gibt es einen geheimen Tunnel von der Burg Hartenfels zum Kloster Marienheim, wo sich auch der entsprechende Eingang befinden soll. Die Burgruine ist für Besucher jederzeit zugänglich.

Schloss Montabaur

Das barocke Schloss Montabaur ist das Wahrzeichen seiner Stadt: Gut sichtbar auf dem Schlossberg gelegen, besteht es aus einer Vorburg und einem zweigeschossigem Hauptgebäude, wobei ihm seine Rundtürme und geschwungene Haube eine zeitlose Eleganz verleihen. Besichtigen können Sie das Schloss nur von außen.

Die Geschichte des Schlosses geht bis in das 10. Jahrhundert zurück. Damals wurde es „Castellum Humbacense“ genannt und war Wohnsitz des Herzogs Hermann von Schwaben. Theodorich taufte den Burghügel 1217 angelehnt an den israelischen Berg Tabor in Israel dann „Mons Tabor“, woraus sich das spätere „Montabaur“ entwickelte. Unter diesem Namen ist die Anlage 1227 erstmals urkundlich erwähnt. Sein heutiges Erscheinungsbild erhielt das Schloss Montabaur in den Jahren 1687 bis 1709 als es im Stil des Barocks umgestaltet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss von 1946 an als Verwaltungssitz des Regierungsbezirks Montabaur genutzt. Im Jahr 1978 kaufte die ADG das Schloss und wandelte es in ein Seminar- und Tagungszentrum um. 2001 wurde das Hotel nach den Richtlinien des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes mit vier Sternen ausgezeichnet und 2008 entstand das neue Business-Spa. Im Schloss Montabaur vereinen sich Geschichte, anspruchsvolles Design und modernste Technik in einem außergewöhnlichen Ambiente!

Wasserschloss Crottorf

Das Schloss Crottorf ist ein ehemaliger Hof im Wildenburger Land, der 1542 zu einem Wasserschloss ausgebaut wurde. In der Gemeinde Kirchen gelegen, im Tal der Wisser, ist das Wasserschloss Crottorf von allen Seiten von einer Ringmauer umfasst. Das Schloss selbst besteht aus einer zweiteiligen Anlage, einem Hochschloss und einer Vorburg, die durch eine Brücke miteinander verbunden sind.  Ein zweigeschossiger Pavillionturm ist noch aus der Zeit des Barock erhalten. Das Wasserschloss hat viel von seiner Ursprünglichkeit bewahrt und wurde nur wenig im 17. Jahrhundert umgebaut. Auf der östlichen Rasenterrasse befindet sich ein Denkmal zu Ehren der hingerichteten Beteiligten am Attentat auf Adolf Hitler.

Der neun Kilometer lange Kapellenwanderweg führt an Schloss Crottorf vorbei, ebenso wie an verschiedenen Kapellen, wie der Roten Kapelle oder auch der Kapelle der Schmerzhaften Muttergottes, aber auch an der Barockkirche von Friesenhagen und der Wildenburg.

Das Wasserschloss Crottorf ist denkmalgeschützt und Wohnsitz des Hermann Graf Hatzfeldt-Wildenburg-Dönhoff. Die Schlosshöfe sowie die Außenanlagen können besichtigt werden, die Innenräume stehen Besuchern jedoch nicht offen. Die Öffnungszeiten der Außen- und Parkanlage sind vom 1. April bis zum 31. Oktober jeweils freitags, samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr.

Kloster-Anlagen im Westerwald

Hätten Sie das vermutet? Es gibt elf Klöster im Westerwald. Neugierige und erholungssuchende Besucher sind in vielen von ihnen willkommen. Das Kloster Marienthal im gleichnamigen Wallfahrtsort betreibt zum Beispiel ein Hotel mit behaglich und modern eingerichteten Zimmern mit Blick auf das wild-romantische Marienthal. Im Speisesaal des Franziskanerklosters werden Köstlichkeiten aus der Region aufgetischt.


Idyllisch in einer Schleife der Großen Nister liegt am südöstlichen Eingang zur Kroppacher Schweiz das Zisterzienser-Kloster Marienstatt. In der Gemeinschaft von Marienstatt leben heute 20 Mönche im Alter von 31 bis 90 Jahren, von denen mehr als ein Drittel unter 50 Jahren alt ist. Am "Großen Wallfahrtstag" eine Woche nach Fronleichnam, pilgern bis zu 6000 Wallfahrer aus dem Rheinland, dem Siegerland und dem Westerwald nach Marienstatt. Übrigens: Auf dem Gelände des Klosters befindet sich auch ein Brauhaus, welches über urgemütliche Gasträume mit insgesamt 240 Sitzplätzen und einen Biergarten mit 350 Sitzplätzen verfügt.


Einen Ort der Erholung, Heilung und Begegnung bietet das Kloster Arenberg bei Koblenz. Es werden regelmäßig Seminare und Workshops zu dieser Thematik abgehalten und Bereiche für die Physikalische Therapie, für Kneipp-Anwendungen und Massagen zur Verfügung gestellt.


Wer mit Hilfe von körperlicher Betätigung einen freien Kopf bekommen möchte, kann im Kloster Immaculta in Herrschbach stundenweise bei der Haus- und Gartenarbeit mithelfen.

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