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Kammerkonzert - American Dream | Kaiserslautern

American Dream

im Rahmen von: Kammerkonzerte

Sebastian Knauer, Klavier

Katja Riemann, Rezitation

Programm:

„Rhapsody in Blue“, Stücke aus dem „Songbook“

Text: Wolfgang Knauer

Aktualisierte Pressemitteilung

American Dream – die berühmte Rhapsody in Blue und weitere Werke von Geoge Gershwin mit Sebastian Knauer am Klavier, dazu Texte zum bewegten Leben des Komponisten vorgetragen von Katja Riemann im Kammerkonzert am Donnerstag, 14. November, 20 Uhr, in der Fruchthalle.

Die Geschichte seines kurzen Lebens und seines Erfolgs wurde zum Inbegriff des amerikanischen Schmelztiegels: Der Sohn jüdischer Einwanderer aus Russland schaffte nicht nur den schnellen Aufstieg aus armseligen Verhältnissen zum gefeierten Broadway-Star und Liebling der Gesellschaft, er schuf auch eine völlig neue und einzigartige Musiksprache, indem er Jazz und Blues der schwarzen Minderheit mit lateinamerikanischen Rhythmen und mit den melodischen Formen der Kunstmusik verschmolz. Die große Schauspielerin Katja Riemann weckt mit ausgewählten Texten Erinnerungen von Zeitgenossen und Wegbegleitern an George Gershwin und sein nur knapp 39 Jahre dauerndes bewegtes Leben, in dem die Liebe zu der gleichaltrigen Komponistin Kay Swift eine wichtige Rolle spielte. Der international renommierte Pianist Sebastian Knauer spielt die Solo-Version der „Rhapsody in Blue“ sowie Preludes und Stücke aus Gershwins „Songbook“.

Ursprünglich wollte Katja Riemann einen handwerklichen Beruf erlernen, aber nach einem vierwöchigen Praktikum bei einem Kunsttischler schlug sie einen anderen Weg ein. "Mir fehlte hierfür das künstlerische Element", so Riemann. Nach ihrem Abitur an einem naturwissenschaftlichen Gymnasium verließ sie Anfang der 80er Jahre ihre Heimat, um Tänzerin zu werden: sie studierte Tanzpädagogik auf der Lola-Rogge-Schule für zeitgenössischen Tanz in Hamburg, brach jedoch nach kurzer Zeit ihr Studium ab und wendete sich der Schauspielerei zu. Im westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel schnupperte Katja Riemann erstmals Bühnenluft. Nachdem sie von der Schauspielschule Hamburg eine Absage erhielt mit der Begründung, sie habe "zu wenig Vorstellungsvermögen" und sei "nicht phantasiebegabt", studierte Katja Riemann von 1984 bis 1986 an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Katja Riemann zog mit dem Vordiplom in der Tasche nach dem vierten Semester von der Schauspielschule Hannover nach München und besucht dort nicht nur von 1986 bis 1987 die Otto-Falckenberg-Schauspielschule, sondern spielt Theater an den Münchner Kammerspielen und arbeitet auch mit Volker Schlöndorff zusammen, der mit ihr als "Lore" die Aufführung "Frauen vor Flusslandschaft" nach Heinrich Böll inszeniert. Von 1990 bis 1993 nahm Katja Riemann Engagements am Friedrich-Schiller-Theater in Berlin an. Nach dieser kurzen Theaterkarriere wendet sich Katja Riemann mehr dem Fernsehen zu: Sie wird vor allem bekannt durch die zehnteilige TV-Serie "Regina auf den Stufen", die Ende der 80er Jahre unter der Regie von Bernd Fischerauer nach der Romanvorlage von Utta Danella entsteht. Aber auch in einer renommierten Fernseh-Serie macht sie auf sich aufmerksam: an der Seite von Götz George hat sie im Jahre 1989 die weibliche Hauptrolle in "Tatort: Katjas Schweigen". Katja Riemann wird für die Darstellung in diesem Film als beste Nachwuchsschauspielerin mit der "Goldenen Kamera" ausgezeichnet. Es folgt Katja Riemanns erster größerer Kinofilm, für den sie prompt den Bayerischen Filmpreis erhält: "Ein Mann für jede Tonart" nach dem Roman von Hera Lind sehen im Frühjahr 1993 fast eine halbe Million Kinobesucher. Katja Riemann spielt eine Frau, die zwei Liebhaber hat und plötzlich schwanger wird – kurze Zeit, nachdem dieser Film in den Kinos läuft, erfährt Katja Riemann übrigens von ihrer Schwangerschaft im richtigen Leben (die Tochter Paula kommt im August 1993 zur Welt). Den Durchbruch erreicht Katja Riemann aber ausgerechnet mit einem Low-Budget-Übungsfilm einer bis dahin völlig unbekannten Studentin der Münchener Filmhochschule: Katja Riemann erhält für ihre Hauptrolle als Cartoonistin "Frenzy" in "Abgeschminkt!" zwar nur 2000 Mark Gage, dafür läutet sie unter der Regie von Katja von Garnier im Sommer 1993 einen jahrelang anhaltenden Boom von Beziehungskomödien im deutschen Kino ein. Mit Sönke Wortmanns Komödie "Der bewegte Mann", den 1994 über 6,5 Millionen Zuschauer sehen und ihn somit zum bestbesuchten deutschen Kinofilm der 90er machen, besteigt Katja Riemann den Kino-Olymp. Es folgen Auszeichnungen für ihre Filme mit dem Ernst-Lubitsch-Preis, dem Bayerischen und dem Deutschen Filmpreis. Katja Riemann zählt zu den wenigen wirklichen Stars des deutschen Kinofilms: die Spielfilme, die mit ihr seit 1993 auf deutschen Leinwänden liefen, wurden von etwa 24 Millionen Kinobesuchern gesehen. Die Krönung von Katja Riemanns schauspielerischer Leistung ist sicherlich die "Coppa Volpi" für die beste Darstellerin auf dem Filmfestival in Venedig im September 2003. Dieser Preis ist ihre erste große internationale Auszeichnung.

Der international renommierte Pianist Sebastian Knauer ist auch in der Fruchthalle kein Unbekannter mehr. In über 50 Ländern auf 4 Kontinenten hat er bereits konzertiert und besucht dabei immer wieder bedeutende Bühnen, wie das Konzerthaus und die Philharmonie in Berlin, die Kölner und Münchner Philharmonie, das Gewandhaus Leipzig, das Concertgebouw Amsterdam, die Wigmore Hall London, das Théatre des Champs-Elysées Paris, die Tonhalle Zürich, das Wiener Konzerthaus, das Auditori Barcelona, den Sala Verdi Mailand, oder in Übersee den Lincoln Center New York, die Koerner Hall, Toronto, das Herbst Theater San Francisco, die Knight Concert Hall Miami, das Téatro Municipal in Sao Paulo und Rio de Janeiro, die Oriental Concert Hall in Shanghai, die Forbidden City Concert Hall Peking, die Toppan Hall Tokio oder dem Performing Arts Center Hong Kong. Sebastian Knauers sehr umfangreiches und vielseitiges Repertoire spiegelt sich in seinen inzwischen über 15 CD-Veröffentlichungen wider. Für seine CD „ÜBERBACH“ wurde er 2017 mit dem Klassik ECHO ausgezeichnet.

Ticket-Preise: Preiskategorie B

Kategorie I 29,00 Euro, ermäßigt 19,00 Euro

Kategorie II 23,50 Euro, ermäßigt 15,50 Euro

Kategorie III 14,50 Euro, ermäßigt 10,50 Euro

Tickets erhältlich in der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

So erreichen Sie uns

Referat Kultur
Fruchthallstraße 10
67655 Kaiserlautern


Tel. (0049) 631 3653451

E-Mailkultur@kaiserslautern.de
Internethttp://www.kaiserslautern.de

Zeiten

Do20:00 Uhr

PDF-Dateien

Katja Riemann, Sebastian Knauer (Foto: Fotos: M. Knieckriem, Gregor Hohenberg, Quelle: Tourist-Information Kaiserslautern) Fruchthalle innen (Foto: Referat Kultur, Quelle: Tourist-Information Kaiserslautern)
Anreise mit der Bahn
bahn.de - Anreiseformular