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Ortsbeschreibung Jeckenbach | Jeckenbach

Einwohner: 280 (Stand 30.06.2009)

Gemarkungsgröße: 627 ha

Ortsbild: Siedlungstruktur Straßendorf,

orts- und landschaftstypisch erhalten

Ortsbürgermeisterin: Christa Venter

Tel. 06753 962944

 

Aus der Geschichte des Ortes Jeckenbach

Der alte Ortsname "Jackernbach" erzählt von der Gründung des Dorfes an einem "jach", jäh und laut fließenden Bache. Diese Ortsgründung in dem engen Tal des Glan-Nahe-Berglandes erfolgte zur Zeit der mittelalterlichen Rodungsperiode, etwa im zehnten Jh., durch fränkische Bauernsöhne. Vorher war die Gegend möglicherweise schon von Kelten besiedelt gewesen. Darauf deuten einige Funde aus der Jung-Steinzeit in Jeckenbach und Umgebung. Der im "Benel" gefundene Wochengötterstein (heute im Wormser Museum) und die Fundamente eines Gutshofes in der "Roderwiese" datieren aus der Römerzeit.

Im Jahre 1382 wird Jeckenbach Zubehör des Wild- und Rheingräflichen Schlosses Grumbach (älteste erhaltene Urkunde). Von diesem erhält Wilhelm von Mosseln das Dorf zu Lehen von Johann Mohr von Sofern. Der Ort umfasste damals 15 Höfe, die sich hufeisenförmig um den Standplatz der Kirche, eine Felsnase, gruppierten und so durch den Bach geschützt waren.

Die Kapelle mit Begräbnisrecht in Jeckenbach hatten die Johanniter zu Meisenheim. 1650 kam Jeckenbach an die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken aus dem Herrschergeschlecht der Wittelsbacher.

Die nord-südlich gerichtete Kirche reicht in ihrem auf der Nordseite stehenden Turm noch in das 11./12.Jh. Ein neues Schiff, das ehemals sehr viel kleiner gewesen sein muss, wurde 1767 angebaut und der Turm erhöht.

Nach der französischen Revolution kam 1794 das linke Rheinufer an Frankreich, 1816 kam Jeckenbach zu Hessen-Homburg, 1866 zu Hessen-Darmstadt und noch im gleichen Jahr an Preußen.

1849 erhielt die Kirche eine neue Orgel von der berühmten Orgelbauerfamilie Stumm aus Rhaunen-Sulzbach eingebaut.

Das erste Schulgebäude wurde 1714 errichtet, 1825 das zweite und 1930 das dritte, jeweils mit einem Klassenraum. Das Jahr 1959 brachte die Einweihung der Tiefgefrieranlage, der Wasserleitung und des Dorfgemeinschaftshauses.

1967/68 wurde das Kriegerehrenmal neben der Kirche errichtet. 1969 erfolgte die Renovierung des Römerbrunnens. Von 1965 bis 1976 wurde in der Gemarkung die Flurbereinigung durchgeführt. Dabei wurden 90 km neue Wege angelegt.

Im Jahr 1978 erhielt die Freiwillige Feuerwehr ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF), wodurch eine zeitgemäße Ausstattung der Wehr erreicht wurde. 1979 wurde ein Kinderspielplatz mit Bolzplatz errichtet. Ein neues Feuerwehrgeräthaus konnte 1982 seiner Bestimmung übergeben werden. In den Jahren 1982/83 erfolgte eine Erweiterung und Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses und 1983 wurde mit dem Bau einer Friedhofshalle begonnen.

1986 bis 1987 wurde der Abwasserkanal verlegt. Im Jahr 1988 bis 1991 erfolgte der Ausbau der Gemeindestraßen. Der Treppenaufgang "Kloster" mit angrenzenden Friedhofsmauern wurde 1994/95 saniert. Der Dorfbrunnen "Am Bauholz" wurde 1995 restauriert. In den Jahren 1996 bis 1998 wurden acht Sandsteinbrücken saniert. 1997 erfolgte eine Restaurierung der Orgel durch die Kirchengemeinde. Vom Sommer 1997 bis Herbst 1999 wurden Stützmauern im Baugebiet "Dellwingert" und am Ortsbild prägenden Jeckenbach erneuert.

Die Freiwillige Feuerwehr erhielt im August 2000 ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug.

Im September 2000 begann das Land Rheinland-Pfalz mit dem Ausbau der L 182 in der Ortslage.

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Tourist-Information Meisenheim am Glan
Untergasse 16
55590 Meisenheim


Tel. (0049) 6753 121500
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Dorfansicht (Quelle: Tourist-Information Meisenheim) Ansicht 2 (Foto: Giesler, Quelle: Tourist-Information Meisenheim)
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