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Binsfeld | Binsfeld

Bereits in der römischen Zeitepoche haben im Bereich der Gemeinde Binsfeld Menschen gelebt, wie es die Funde aus dieser Zeit beweisen.

Im Distrikt „unterer Wachholderbüsch" entdeckte man im Jahre 1911 bei Rodungsarbeiten Reste von Mauerwerk. Eine Untersuchung und Grabung erfolgte im Jahre 1912 durch das Provinzialmuseum. Dabei fand man ungefähr 70 Meter nördlich der Straße Binsfeld - Bruch „eng beieinander 3 kleine Gebäulichkeiten". Etwa 500 Meter südlich dieser 3 Häuser entdeckte man Trümmerhaufen von Sandsteinmauerwerk und einen gemauerten Brunnen. Eine weitere Fundstelle entdeckte man etwa 180 Meter nordwestlich der Kleinwohnungen. Es wurde ein „kleines quadratisches Bauwerk festgestellt". In dessen Mitte fand man einige römische Münzen. Viele andere Funde, wie verschiedene Ton- und Topfscherben, römische Keramik weisen daraufhin, dass es bereits in römischer Zeit Töpferwerkstätten im Bereich Binsfeld gab.

 

Die erste Erwähnung der Gemeinde Binsfeld findet man in einer Urkunde vom 25. Oktober 844.

Die Gemeinde Binsfeld gehörte zum kurtrierischen Einflussgebiet. Landesherr war der Kurfürst von Trier. Bis zum Ende des Kurfürstentums gehörte Binsfeld verwaltungsmäßig zum kurtrierischen Amt Manderscheid. Die Grundherrschaft lag in den Händen des Stiftes St. Simeon zu Trier. Auch das Kloster Himmerod hatte Grundrechte im Bereich Binsfeld. Im Jahre 1152 bestätigte Papst Eugen III. dem Kloster Himmerod dessen Rechte im sogenannten Simeonswald. Diese Rechte hatte Himmerod teils vom Probst Fulmar zu St. Simeon, teils von anderen Grundherren erworben.

Diese Herrschafts- und Verwaltungsverhältnisse blieben so bis zur Übernahme der Herrschaft durch die Franzosen. Unter der französischen Herrschaft gehörte Binsfeld zur Mairie Spangdahlem und damit zum Kanton Kyllburg im Saardepartement.

In der preußischen Zeit blieb Binsfeld in der Bürgermeisterei Spangdahlem und gehörte mit dieser zum Kreis Wittlich.

 

Sehenswert sind die Kleinbahn-Dampflok, das Postkreuz nördlich der Kirche und das Naturschutzgebiet der ehemaligen Ton- und Kiesgruben.

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Binsfeld (Foto: Moseleifel Touristik e.V., Quelle: Moseleifel Touristik e.V. Wittlich)
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