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28.06.2016

Natur pur, Aktivität und lebendige Geschichte

Die Eifel in all ihren Facetten entdecken

Natur pur: Wanderungen und Tierpark

Wer an sonnigen Tagen Natur erleben möchte, der kann an einer Rangerwanderung im Nationalpark Eifel für die ganze Familie teilnehmen. Die Wanderung mit einem Ranger ist ein Erlebnis. Er vermittelt eindrucksvoll, was am Wegesrand blüht und welche Tierspuren in den Wald führen. Ergänzende Geschichten machen die Wanderung auch für Kinder spannend. Regelmäßig gibt es im Nationalpark die Rangerführungen, beispielsweise dienstags in Wahlerscheid, freitags entlang der Klosterroute und sonntags lässt sich der Wilde Kermeter gemeinsam erkunden. Jeden vierten Samstag im Monat werden zudem spezielle Themenführungen angeboten. Informationen gibt es unter www.nationalpark-eifel.de.

Auf alten Schmugglerpfaden und mit Blick auf das Schloss Vianden führt die Nat’Our Route 6 – Kammerwald, bei Körperich/Obersegen durch den sogenannten Kammerwald mit altem Eichenbestand. Besonders die prächtige Königseiche, mit ihren 350 Jahren einer der ältesten Bäume der Westeifel, strahlt mit einem Umfang von 5 m und einer Höhe von 32 m eine majestätische Würde aus. Einen ganz eigenen Zauber hält das schöne, offene Tal des Gaybaches bereit. Am Scheierhaff empfängt man einen herrlichen Blick auf das Schloss Vianden auf der gegenüberliegenden Seite der Our. Informationen gibt es unter http://www.outdooractive.com/de/wanderung/eifel/naturwanderpark-delux-nat-our-route-6/3618142.

Für eine kleine, etwa sieben Kilometer lange Rundwanderung ist der Gerolsteiner Keltenpfad ideal. Über rund 100 Stufen durch den ehemaligen Rosengarten Gerolsteins, erreicht man die Ruinen der Löwenburg. Ein paar Hundert Meter weiter bieten die schroffen Felsformationen des Heiligensteins einen weiten Panoramablick ins Tal. Verschlungene Pfade führen hoch hinauf auf die Dietzenley. Mit ihren knappen 618 Metern Höhe ist sie die mächtigste Erhebung im Gerolsteiner Land. Die Basaltkuppe der Dietzenley zählt zur ersten heißen Phase der Vulkanausbrüche in der Vulkaneifel. Der rund 10 Meter hohe Aussichtsturm auf ihrer Spitze bietet einen phantastischen Panoramablick über die Eifel. Zurück zum Ausgangspunkt geht es vorbei an der idyllischen, mitten im Wald gelegenen Büschkapelle und über den interessanten Waldlehrpfad. Informationen gibt es unter www.eifelsteig.de/a-gerolsteiner-keltenpfad.

Der 20 ha große Adler- und Wolfspark Kasselburg rund um die historische Burganlage in Pelm bei Gerolstein mit dichten Wäldern, satten Wiesen und vielfältigen Gehegen für Greifvögel, Wölfe und andere Tieren ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Hier gibt es Steinadler, Falken und Milane im freien Flug zu bestaunen. Die Freiflugvorführung auf der großen Flugwiese gehört zu den besonderen Attraktionen des Parks. Von Dienstag bis Sonntag können staunende Besucher um 11:00 und 15:00 Uhr die Greifvögel bei ihren Freiflügen beobachten. Die Wolfsschlucht in den Wäldern rund um die Kasselburg dient dem größten Wolfsrudel Westeuropas als Lebensraum. Ein tolles Erlebnis ist auch die tägliche Fütterung. Informationen gibt es unter www.adler-wolfspark.de.

 

Die Vulkaneifel: Lebendige Geschichte erleben

Die Zeitreise in die Erdgeschichte beginnt vor 420 Millionen Jahren in Devon und endet mit den Neandertalern und Mammuts vor etwa 40.000 Jahren. Sie umfasst das Leben auf der ganzen Erde: Den Tyrannosaurus Rex, der in Nordamerika und Ostasien lebte, kennt sicher jeder – aber wie sieht der „Eifelosaurus“ aus? Auch dieses einheimische Urzeittier ist im Dinosaurierpark Teufelsschlucht vertreten. Die mehr als 100 lebensnahen Rekonstruktionen der ausgestorbenen Tierarten entsprechen dem aktuellen Forschungsstand. Für Kinder bietet der Dinosaurierpark viele Spielmöglichkeiten und einen Mitmachbereich, in dem sie z.B. Saurierskelette ausgraben, Dinofiguren bemalen und Fossilien präparieren. Themenführungen, Workshops und Veranstaltungen ergänzen das Angebot des Parks. Auf das Smartphone kann kostenlos ein Audioguide heruntergeladen werden, mit dem sich der Park noch besser erkunden lässt. Informationen gibt es unter www.eifel.info/dinosaurierpark-teufelsschlucht.

Erst vor 13.000 Jahren gab es in der Vulkaneifel den letzten Vulkanausbruch – im Verhältnis zum Alter der Erde ist das nur einen Wimpernschlag her. Heiße Lavaströme bahnten sich nach einem Vulkanausbruch ihren Weg ins Tal, glühende Gesteinsbrocken wurden gen Himmel geschleudert und die Landschaft veränderte sich völlig. Der Lava Dome – Deutsches Vulkanmuseum in Mendig zeigt diese dramatische Geschichte. Eine spannende Multimedia-Show veranschaulicht, wie es vor 13.000 Jahren gewesen sein muss, in einer Zeit als der Wingertsbergvulkan ausbrach. In der Vulkanwerkstatt im Obergeschoss des Museums können sich Kinder auf Entdeckungsreise begeben. Zehn interaktive Versuchs- und Experimentalstationen stehen bereit. Ein stilisiertes Forschercamp soll den Eindruck davon vermitteln, mit welchen Methoden Wissenschaftler Vulkane untersuchen. In einem Rundkino läuft eine fiktive Nachrichtensendung zu einem Ausbruch des Laacher-See-Vulkans. Eine Besonderheit hat Mendig noch zu bieten: unterhalb der Stadt spannt sich auf einer Fläche von rund drei Quadratkilometern ein Netz von unterirdischen Lavakellern. In 32 Metern Tiefe befindet sich diese weltweit einmalige Landschaft. In einer Vielzahl von Stollen und Schächten machten sich die Mendiger daran, das kostbare schwarze Baumaterial unterirdisch als Basaltlava auszubeuten. So entstand der Lavakeller. Mitte des 19. Jahrhunderts nutzten viele Brauereien die stets gleichbleibende Temperatur von 6-9 Grad um ihr Bier zu lagern. Mit der Erfindung des Kühlschrankes benötigten die Brauereien diese „Kühlkeller“ nicht mehr. Aber ein Besuch dieser unterirdischen Welt lohnt sich allemal – allerdings können die Basaltkeller nur im Rahmen einer Führung erkundet werden. Informationen gibt es unter www.lava-dome.de.

Info: Eifel Tourismus (ET) Gesellschaft mbH, Kalvarienbergstraße 1, D - 54595 Prüm, Tel.: +49 6551 9656-0, Fax: +49 6551 9656-96, E-Mail: info@eifel.info, www.eifel.info, www.facebook.com/eifelfanpage.

 


Quelle: Presseportal der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
presse.gastlandschaften.de