Gastlandschaften Rheinland-Pfalz

Holzbachschlucht | Seck

Ein Bild wie gemalt: Ahorn, Eschen und Ulmen biegen sich im spitzen Winkel über kristallklares Wasser, das gurgelnd über mächtige Steine fällt.

 

Der Holzbach, der die Holzbachschlucht geschaffen hat, entspringt unweit von Rennerod. Er umfließt die Dörfer Waldmühlen und Seck und hat etwa 300 m unterhalb des Hofgutes Dapprich (zwischen Seck und Gemünden) das bemerkenswerte Durchbruchstal entstehen lassen.

 

Bereits 1929 wurde das Gebiet von den preußischen Behörden zum Schutzgebiet erklärt und 1961 als Naturschutzgebiet „Holzbachdurchbruch“ geschützt.

 

Bemerkenswert ist hier, dass sich der Bach mit seiner Erosionskraft durch den Deckbasalt gegraben und eine phantastische Schlucht in das vulkanische Gestein gefräst hat. Die Basaltwände ragen 20 bis 30 Meter in dem engen, etwa 1 Kilometer langen Tal in die Höhe. Felsbrocken, die sich immer wieder ablösen, säumen die Randbereiche des Baches und verleihen dem unverändert natürlich und in seinen Gestaltungsmöglichkeiten sich selbst überlassenen Holzbach ein ursprüngliches, wildes Aussehen.

Naturnah ist weiterhin auch die Vegetation der Schlucht. Das (überwiegende) Nichteinmischen des Menschen in die natürlichen Prozesse dieses Naturschutzgebietes trägt entscheidend zur Erhaltung des urtümlichen Landschaftsbildes bei.

 

Der Schluchtwald setzt sich überwiegend aus Ahorn, Eschen und Ulmen zusammen und weist eine artenreiche Krautschicht auf. Auf den Hängen findet sich ein Hainsimsen-Buchenwald, der wenig später in einen Perlgras-Buchenwald übergeht.

 

Erleben Sie die schönste Schlucht des inneren Westerwaldes bei einer wildromantischen Erlebniswanderung auf dem ca. 3 km langen Rundwanderweg mit informationsreichem Waldlehrpfad (Dauer ca. 45 Minuten). Festes Schuhwerk nicht vergessen!

 

 

Einkehrmöglichkeit:

 

· Hofcafé

Öffnungszeiten:

01.Mai-31.Oktober: Mi - So

01. November-30. April Mi, Do, Sa, So

Jeweils von 14:00 - 18:00 Uhr

www.hofgut-dapprich.de

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Öffnungszeiten

frei zugänglich

Holzbachschlucht (Foto: WTS, Quelle: Tourist-Information "Hoher Westerwald")
Anreise mit der Bahn
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