Synagoge

Worms · Rheinhessen

Worms, hebräisch Warmaisa, war seit dem 11. Jh. eine blühende jüdische Gemeinde. Zwischen Martins- und Judenpforte erstreckt sich das wohlerhaltene und restaurierte ehemalige jüdische Wohnviertel. Mittelpunkt des ehemaligen Judenviertels war und ist die Synagoge mit ihrem Ritualbad (Mikwe). Der erste Bau (älteste Steinsynagoge Deutschlands, 1034) fiel den Kreuzzügen des 11./12. Jahrhunderts zum Opfer. 1174/75 wurde ein Neubau errichtet. In der Pogromnacht 1938 niedergebrannt, wurde die Synagoge 1961 unter Verwendung zahlreicher orginaler Bauteile wieder aufgebaut.


Die „SchUM“ Städte Speyer, Worms und Mainz, das Land, die Jüdische Gemeinde Mainz, der Landesverband der Jüdischen Gemeinden Rheinland-Pfalz und die Jüdische Kultusgemeinde Rheinpfalz streben an, die SchUM-Städte als UNESCO-Welterbe anerkennen zu lassen. 2020 wird das Land Rheinland-Pfalz über das Auswärtige Amt dem Welterbekomitee das Nominierungsdossier samt Managementplan übermitteln. 2021 fällt die Entscheidung der UNESCO über Aufnahme der SchUM-Städte in die Welterbeliste.

Synagoge


Synagoge
Synagogenplatz
67547 Worms

E-Mail: stadtarchiv@worms.de
Tel.: (0049) 6241 853 4707
Fax: (0049) 6241 853 4799

Öffnungszeiten:
April – Oktober
10:00 – 12:30 Uhr und 13:30 bis 17:00 Uhr
November – März
10:00 – 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr