Gastlandschaften Rheinland-Pfalz

Was Thermalwasser für Ihre Gesundheit bewirken kann

Die Wirkung von Thermalwasser ist seit Jahrtausenden bekannt. Es wirkt ganzheitlich und entwickelt eine beruhigende Wirkung. Und das, obwohl das Thermalwasser die Durchblutung anregt. In einer Therme genügt der Aufenthalt von 15 Minuten, um die volle Wirkung der im Wasser enthaltenen Mineralien zu entfalten. Längere Aufenthalte sind natürlich ebenfalls erwünscht. Die Badegäste sollten sich im Wasser möglichst langsam bewegen. Ruhiges Schwimmen reicht völlig aus.

Viele Thermalbäder bieten auch Erholungsliegen, die sich zum Teil unter Wasser befinden. Diese Liegen sind auch für Nichtschwimmer oder Gäste mit Handicap gut geeignet. Für sportliches Schwimmen sind die Heilbäder nicht geeignet. Viele neue Thermen bieten daher inzwischen zusätzliche Becken, die mit kühlerem Wasser gefüllt sind und in denen auch schnelles Schwimmen möglich ist. Solche Bäder sind dann als Erholungs- und Sportzentren gleichermaßen geeignet.

Baden im Thermalwasser

Damit die aufsteigenden Dämpfe ihre volle Wirkung entfalten, ist es sinnvoll, ruhig und tief zu atmen. Davon profitieren vor allem Gäste mit anfälligen Atemwegen. Bäder im Thermalwasser gelten als sinnvolle Vorbeugung von Erkältungen. Viele Thermen haben zudem Ruheräume für die Besucher. Dort können sie sich nach dem Bad in warmer Umgebung mit einem Tuch bedeckt ausruhen. Vorher sollte das Thermalwasser nur abgetupft, aber nicht abgerieben oder abgeduscht werden. So wirken die heilenden Inhalte weiter auf die Haut.

Je nach Mineralisierung und Vorkommen hat Thermalwasser ganz unterschiedliche Wirkungen:

  • belebend-aktivierend
  • Immunsystem stärkend
  • straffend
  • entspannend-beruhigend

Wer sich lieber in die Sonne legen will, sollte die Zeit allerdings verkürzen, da die UV-Strahlung zusammen mit den Inhaltsstoffen aus dem Thermalwasser die Wirkung sonst verstärken könnte.