Gastlandschaften Rheinland-Pfalz

Insomnia - Schlafmangel durch Stress und falsche Schlafgewohnheiten

Hauptursachen für Schlafprobleme

Vier Millionen Deutsche leiden unter Schlafstörungen. Stress, Überlastung, berufliche oder persönliche Probleme sind die Hauptursachen für Schlafprobleme. Aber auch die mediale Dauerbelastung bis tief in die Nacht durch Fernseher, iPhone und Blackberry verhindern ein gesundes Ein- und Durchschlafen. Dauerhafter Schlafmangel führt jedoch zu einer massiven Beeinträchtigung der Gesundheit und des Wohlbefindens und muss sehr ernst genommen werden. Denn Abfall der Leistungsfähigkeit, Burnout, depressive Verstimmungen und auch der Ausbruch neuer oder latenter Krankheiten können die Folge sein. Bevor wir zum Arzt gehen, genügt es jedoch oft schon, ein paar einfache Regeln zu befolgen. Erst wenn diese nicht mehr helfen, sind ein Arztbesuch und eine professionelle Schlaftherapie unvermeidbar.

Schlaf ist die wichtigste Kraftquelle unseres Körpers
Ein gesunder Schlaf ist für den Menschen lebensnotwendig. Nur während des Schlafens können sich Körper und Geist ausreichend erholen. Nicht ohne Grund wird Schlafentzug als Foltermittel eingesetzt. Gerade ältere Menschen, aber auch junge Mütter können ein Lied und Leid davon singen. Schlafprobleme rauben Geist und Körper die Möglichkeit, sich zu regenerieren. Das bedeutet: Mit jedem schlechten Schlaf wird man etwas weniger gesund.

Wann spricht man von einer Schlafstörung?
Das individuelle Schlafbedürfnis des Menschen ist sehr unterschiedlich. Ein Mensch mit viel Stress, geistiger oder körperlicher Beanspruchung braucht entsprechend mehr Regeneration und mehr als die üblichen acht Stunden Schlaf pro Nacht. Senioren entwickeln mit den Jahren ein anderes Schlafmuster und kommen mit weniger Schlaf aus. In der Regel gelten aber folgende Richtwerte:

  • 18 bis 30 Jahre: ca. 8 Stunden
  • 30 bis 45 Jahre: ca. 7 Stunden
  • Über 45 Jahre: ca. 6 Stunden

Schlafstörungen (Insomnien) werden in Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen unterteilt. Bei Einschlafstörungen beträgt die Einschlafzeit mehr als eine halbe Stunde. In dieser Zeit versuchen die Betroffenen vergeblich, Schlaf zu finden. Sie wälzen sich hin und her, grübeln dabei über die Ereignisse des vergangenen Tages oder andere Dinge nach. Von Durchschlafstörungen spricht man, wenn Betroffene mehr als drei Mal pro Woche nach einer Schlafzeit von weniger als 6 Stunden vorzeitig erwachen und anschließend nicht wieder einschlafen können.

Behandlung von Schlafstörungen

Liegen keine massiven, seelischen Probleme oder Krankheiten vor, kann durch ein paar Veränderungen des Schlafverhaltens relativ einfach zu einem erholsamen Schlaf zurückgefunden werden. Bevor Sie also zu Medikamenten greifen oder zum Arzt gehen, stellen Sie sich zunächst folgende Fragen:

  • Was genau hindert mich am Ein- oder Durchschlafen? Kann ich den Zustand selber verändern?
  • Muss ich ein eventuelles „Problem“ mitten in der Nacht lösen oder kann ich auch morgen früh darüber nachdenken?
  • Gibt es störende Geräusche in meiner Schlafumgebung?
  • Ist der Schlafraum genügend abgedunkelt?
  • Bewegt sich die Raumtemperatur im optimalen Bereich zwischen 16-18 °C?
  • Ist mein Bett bequem? Ist meine Bettdecke gemütlich?
  • Schnarcht mein Partner oder gar ich selbst und merke es nicht?

Entspannung und Anleitungen zum Umgang mit Stress für einen erholsamen Schlaf finden Sie in Rheinland-Pfalz: Genießen Sie doch einfach mal die Ruhe und Weite der Eifel oder die endlosen Weinlandschaften der Pfalz. Lassen Sie Ihre Gedanken bei einem Spaziergang entlang der Ahr treiben oder spüren Sie Ihren Körper bei einer Wanderung durch den Westerwald. Durch Entspannung kommen Sie wieder zur Ruhe und auch viele Entspannungsverfahren wie Tai Chi oder Yoga werden in Wellness-Hotels angeboten. Sie werden merken, dass Sie nach einem Wohlfühl-Urlaub wieder besser schlafen können.

Die Ursachen für...

...Schlafstörungen können vollkommen unterschiedlich sein

Berufliche oder familiäre Probleme

  • Stress
  • Überforderung
  • Burnout
  • Sorgen
  • Beziehungsprobleme
  • kleine Kinder
  • arbeiten und häufiges Reisen in verschiedenen Zeitzonen (Jetlag)

Psychologische Erkrankungen

  • Depression
  • Angsterkrankungen

Organische Erkrankungen

  • Chronische Schmerzen
  • Wechseljahre
  • Schilddrüsen-Überfunktion
  • Herz-/Lungenerkrankungen

Manchmal verhindert aber auch nur eine ungünstige Schlafumgebung ein glückliches Schlummern: Ist das Schlafzimmer zu hell? Sind Bett oder Bettwäsche zu unbequem? Ist meine Schlafumgebung nicht ganz sauber? Sollte ich mal Staub wischen? Das Bett frisch beziehen?

Goldene Regeln...

...für einen gesunden Schlaf

  • Eigentlich klar: Vermeiden Sie koffeinhaltige Getränke nach 16 Uhr.
  • Vermeiden Sie größere Mahlzeiten nach 18 Uhr. Im Liegen dauert ein Verdauungsprozess wesentlich länger. Solange der Körper aber mit der Verdauung beschäftigt ist, findet er nicht zu Ruhe.
  • Vermeiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum vor dem Schlafengehen. Wird der Alkohol erst einmal abgebaut, lässt die ermüdende Wirkung nach und dreht sich ins Umgekehrte.
  • Vermeiden Sie Fernsehen vor dem Schlafengehen. Besonders Nachrichten belasten uns zu sehr.
  • Verzichten Sie auf Blumen im Schlafzimmer. So schön sie auch sind, doch in der Nacht stoßen sie nicht mehr Sauerstoff, sondern ungesundes Kohlendioxid aus.
  • Vermeiden Sie Geräusch- und Lichtquellen. Der Körper benötigt zu einem tiefen Schlaf absolute Dunkelheit und Stille.
  • Sorgen Sie für frische Luft, damit Ihr Körper ausreichend Sauerstoff zur Regeneration zur Verfügung hat. Eine Stoßlüftung von 15 Minuten vor dem Zubettgehen sorgt für einen optimalen Luftaustausch.
  • Legen Sie einen Notizblock neben Ihr Bett und schreiben Sie die Dinge auf, die Sie am nächsten Tag erledigen wollen. Auf diese Weise entlasten Sie Ihr Gehirn und brauchen nicht mehr darüber nachzudenken.
  • Entspannen Sie: Erlernen und nutzen Sie Entspannungsverfahren wie Autogenes Training, Yoga, Biofeedback, Meditation, Tai Chi oder Progressive Muskelentspannung.
  • Greifen Sie in die Kräuterkiste: Baldrian wirkt gegen Nervosität, genauso wie Lavendelöl in einer Duftlampe oder Lavendeltee. Ebenfalls beruhigend wirkt Melisse.
  • Ein warmes Bad vor dem Schlafen macht herrlich müde, genauso wie eine heiße Milch mit Honig.
  • Entschleunigen Sie: Versuchen Sie, von der Hektik des Alltags weg zu kommen. Denken Sie an eine wunderschöne Waldlichtung oder an ein loderndes Kaminfeuer.

Wenn diese einfachen Hilfsmittel nicht wirken und Sie weiterhin unter Schlafmangel leiden, sind ein Arztbesuch oder schlaffördernde Mittel der nächste Schritt.

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