Gastlandschaften Rheinland-Pfalz

Burnout - nur erschöpft oder schon krank?

Mit steigender Medienpräsenz des Begriffs Burnout stieg nahezu inflationär die Anzahl der Erkrankten. Jede Menge Prominente verabschiedeten sich mit dem gesellschaftsfähigen Burnout in eine Zwangspause. Das Fatale an einem Burnout ist, dass sich diese Krankheit über Monate oder sogar Jahre aufbauen kann und dann plötzlich, meist ohne Vorwarnung "ausbricht". Burnout ist alters- und berufsunabhängig und kann somit Jeden treffen.

Burnout ist das anerkannte Synonym für Depression. Dieser fast schon zu achtlose Umgang wird aber der eigentlichen, wirklich schlimmen Krankheit hinter den Symptomen eines Burnouts nicht gerecht. Der Depression. Doch das wollen viele nicht wahrhaben. Eine Depression ist im Gegensatz zum gesellschaftlich anerkannten und sogar geachteten Burnout ein Makel. Mit einer Depression wird nicht angegeben, sie wird verheimlicht. Während der Burnout jemanden gesellschaftlich auf eine höhere Achtbarkeitsstufe stellt, bringt einen die Depression in das gesellschaftliche Abseits.

Symptome eines Burnout sind Hinweis auf eine Depression
Ist der Burnout also nur die heimliche Umschreibung für eine Depression? Wird in Deutschland ein behandlungsbedürftiger „Burnout“ diagnostiziert, leidet der Patient mindestens zwei Wochen lang unter folgenden Symptomen, nämlich den Hauptsymptomen einer Depression:

  • anhaltende, niedergeschlagene Stimmung
  • Verlust von Freude und Interessen
  • erhöhte Erschöpfbarkeit mit mangelndem Antrieb

Hinzu kommen eventuell noch die Nebensymptome einer Depression wie Konzentrationsstörungen, Appetitlosigkeit und Pessimismus.

Burnout - Depression - Stress?

Was haben Burnout, Depression und Stress gemeinsam?
Wird eine Depression diagnostiziert, sind erst einmal viele überrascht. Die meisten hatten gedacht, einfach nur überarbeitet zu sein. Welche Verbindung gibt es denn nun zwischen Depression, Erschöpfung und Burnout? „Ständiger Stress stumpfe das Gehirn ab und kann depressiv machen“, erklärt der Spiegel in einem Artikel: Durch die dauerhafte und übermäßige Ausschüttung von Stresshormonen verkümmern Gehirnzellen, der Stoffwechsel nimmt ab, wodurch das Gehirn in bestimmten Arealen abstumpft. Nervenzellen können nicht mehr miteinander kommunizieren, das Gedächtnis lässt nach, die Neugier erlischt. Schwermut ist die Folge. Stresshormone bringen bei Depressiven die Vermehrung der Nervenzellen zum Erliegen, die fürs Lernen zuständig sind. Die Hirnstruktur, die für Ängste zuständig ist, wird hingegen verstärkt aktiviert.

Wie vermeide ich den „Burnout“?

Fassen wir zusammen: Der „Burnout“ ist eine Depression, die - wahrscheinlich - durch ein Zuviel an dauerhaftem Stress ausgelöst wurde. Dem gilt es also vorzubeugen. Durch mehr Achtsamkeit auf das eigene Ich und durch mehr Auszeiten. Entspannung und Erholung für Körper und Seele finden Sie z.B. in den Mittelgebirgslandschaften von Eifel, Hunsrück und Westerwald mit ihren stillen Wäldern und weiten Wiesen, oder genießen Sie die angenehme rheinland-pfälzische Gelassenheit in den Flusstälern von Rhein, Ahr, Mosel und Nahe und kommen Sie hier zu Ruhe. Ein Gläschen Wein am Abend auf einem typischen Winzerhof oder eine Wanderung zu einem der zahlreichen Burgen und Schlösser in Rheinland-Pfalz runden Ihren Erholungsaufenthalt ab.

Gestresst, nervös, müde oder überllaunig...

Anzeichen von Stress erkennen

Wer viel Hektik hat und überlastet ist, sich überfordert fühlt und sich zwischen verschiedenen Aufgaben aufreibt, leidet irgendwann an Stress. Die Folgen daraus sind eine mentale Erschöpfung, Nervosität und der Verlust der Leistungsfähigkeit. Wer diese Anzeichen nicht erkennt und ernst nimmt, hat ein großes Risiko, einen Burnout zu erleiden.

Stress: Positiv oder negativ?
Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf eine erhöhte Leistungsbereitschaft. Es gibt positiven Stress (Eustress), der – in kleiner Dosis – das Leben interessanter gestaltet. Schädlicher Stress (Distress) hingegen entsteht, wenn wir uns unseren Herausforderungen nicht mehr gewachsen sehen und sie nicht zu bewältigen glauben. Distress ist auf Dauer schädlich, schwächt das Immunsystem und kann schneller Krankheiten auslösen. Chronischer Stress führt oft zu Erschöpfung sowie organischen Erkrankungen, wie z.B. Magengeschwüren, Bluthochdruck oder Herzinfarkt. Auf psychischer Eben kann er das Wesen verändern und somit belastend für zwischenmenschliche Beziehungen werden. Die bekannteste Stress-Krankheit ist der Burnout, an dem immer mehr Menschen erkranken. Die Genesung von einem Burnout dauert oft bis zu einem Jahr, in dem man meist arbeitsunfähig ist. Es ist also im Sinne aller, des Betroffenen, der Familie, des Arbeitgebers, einen solchen Burnout zu vermeiden.

Erschöpfung ist nicht nur Müdigkeit

Erschöpfung ist die Steigerung von Müdigkeit, die aber durch ein Mehr an Schlaf meist nicht mehr bewältigt werden kann. Wenn der Grund für die Erschöpfung nicht nur eine vorübergehende Erkältung ist, sondern anhält, sollte man die Reißleine ziehen. Denn Erschöpfung geht an die Seele: Man fühlt sich ausgebrannt, überfordert, energielos, nicht mehr leistungsfähig und somit nicht mehr brauchbar. Die Folge sind im schlimmsten Falle sogar depressive Verstimmungen und ein Burnout. Sie kann eine ganze Reihe von Ursachen haben – von ganz harmloser, vorübergehender Schlappheit bis hin zu schweren Erkrankungen wie Herz-Keislauferkrankungen. Oft ist sie aber auch Reizüberflutung, einem chronischen Mangel an Schlaf und zuviel Arbeit zuzuschreiben. In jedem Falle aber muss sie behandelt werden.

Unruhezustände - vor lauter Denken nicht abschalten können

Man fühlt sich auf der Flucht, denkt, man überhole sich gerade selber, schafft es aber nicht. Wenn der ganze Tag von Hektik und Anspannung geprägt ist, fehlen Körper und Geist bald die Fähigkeit, abschalten zu können und neue Energie zu tanken. Wir finden nicht mehr zu Ruhe und Entspannung und somit auch keinen erholsamen Schlaf.

Die Folge sind Unkonzentriertheit, Erschöpfungszustände, verringerte Leistungsfähigkeit und eine höhere Anfälligkeit für Krankheiten.
Dabei ist die innere Ruhe vor allem dann wichtig, wenn wir besonders gefordert sind. Nur wer innerlich Ruhe bewahrt, kann leistungsfähig sein.
Beide Geschlechter können von Unruhezuständen betroffen sein. Frauen leiden aber häufiger darunter, oft bedingt durch die Doppelbelastung von Familie und Beruf, aber auch aufgrund von Hormonschwankungen.

Harmonie für Körper und Geist

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Auch wenn es am Anfang schwer fällt: Versuchen Sie weniger zu tun, aber dafür aufmerksamer.

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