Gastlandschaften Rheinland-Pfalz

Tipps für zwischendrin, um Entspannung und Ruhe zu finden

Auch wenn es am Anfang schwer fällt: Versuchen Sie weniger zu tun, aber dafür aufmerksamer. Gehen, fahren, essen Sie langsamer. Überlegen Sie, was wirklich wichtig ist und erledigen Sie die Dinge nacheinander statt gleichzeitig. Und dann treten Sie immer mal wieder auf die innere Bremse. Sie werden sehen, wie entspannt und leistungsfähig man werden kann, wenn man einfach mal für ein paar Minuten inne hält. 

Treten Sie auf die Bremse

"Eins nach dem Anderen" - das hörte man früher oft, wenn man sich auf eine Sache konzentrieren sollte. Und es stimmt - man kann nicht zwei Sachen gleichzeitig gleich gut machen. Also priorisieren Sie - dann haben Sie die wichtigste Grundregel der Entschleunigung beherzigt. Das gilt auch für den Urlaub. Sie können nicht vom Büro abschalten, wenn Ihr Handy im Rucksack ist und Sie abends Ihre Mails checken. Schenken Sie sich mal Handy- und Computerfreie Tage. Gönnen Sie sich einen Ausstieg auf Zeit. Vergessen Sie den Alltag für eine gewisse Zeit, Sie werden ihn danach umso besser bewältigen können. 

Grundsätze der Entschleunigung

  • Entschleunigung beginnt, indem man den Blick für Prioritäten schärft.
  • „Bleiben Sie bei der Sache“: Multitasking ist mit Entschleunigung nicht zu vereinbaren. Machen Sie eine Sache ganz bewusst. Und danach die nächste.
  • Lernen Sie wieder, einfach mal nichts zu tun. Und zwar ohne schlechtes Gewissen. Machen Sie sich sogar Termine für bewusstes Nichtstun. Zehn bis dreißig Minuten pro Tag, an denen nichts getan wird, schärfen alle Sinne. Verschieben Sie die Verabredung mit sich selbst aber nicht, weil Sie gerade etwas Wichtigeres zu erledigen haben.
  • Gönnen Sie sich schöne Alltagsrituale. Treffen Sie Freunde oder machen Sie eine einsame Radtour durch die Natur. Bestehen Sie auf diese Rituale, selbst wenn Sie glauben, dafür keine Zeit zu haben. Sie werden es nicht bereuen.
  • Sagen Sie auch mal „Nein“ zu Dingen und Terminen, die Ihnen nichts geben. Lassen Sie das Telefon klingeln, wenn es gerade ungünstig ist. Sie werden nur unkonzentriert sein oder sogar unhöflich wirken.

Stress vorbeugen - in Balance bleiben

Wir können Stress nicht immer vermeiden, aber wir können lernen, mit ihm umzugehen. Beachten Sie ein paar Kleinigkeiten im Alltag und er wird Ihnen nichts anhaben. Das Wichtigste: Bleiben Sie in Ihrer Balance und lassen Sie sich nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Wir zeigen Ihnen, wie.

1. Pausen einlegen.

Man geht davon aus, dass der Organismus alle 90-120 Minuten ein kleine Pause von ca. 20 Minuten benötigt. Deshalb auch bekommen Schulkinder alle zwei Schulstunden eine „große“ Pause.

2. Entspannungsmethoden im Alltag nutzen. 

Lernen Sie, Entspannungstechniken in Ihren normalen Alltag zu integrieren. Auch zwischendurch können Sie eine Kurzentspannung von ein paar Minuten einlegen. Das geht immer und überall, selbst auf der Toilette.

3. Legen Sie sich Entspannungsmusik zu.

Sie können sie im Hintergrund laufen lassen oder ihr aktiv lauschen.

4. Düfte entspannen.

Gewisse Aromaöle können sehr beruhigend wirken. Es ist erstaunlich, wie unser Gehirn auf bestimmte Düfte reagiert. Lavendel, Zimt, Vanille, Ylang Ylang, Yasmin und andere Aromen verschaffen uns ein wohliges Gefühl und regen zum Durchatmen an.

5. Düfte vitalisieren.

Zitrone, Orange, Limette, Bergamotte – wenn wir diese Düfte einatmen, fühlen wir uns direkt frischer. Nutzen Sie diese einfachen Kräfte der Natur, um sich ein wenig lebendiger zu fühlen.

6. Ein Ruheort nur für Sie.

Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, sich in Ihrer Wohnung einen Platz zu schaffen, der nur für Sie bestimmt ist. Ein bequemer Sessel, eine Hängematte, eine kuschelige Ecke, in der Sie alleine abschalten können. Aber achten Sie darauf, dass Sie dort niemals Arbeitsunterlagen aufbewahren. Hier wird nur geruht!

7. Meiden Sie Genussmittel.

Verzichten Sie in Stresszeiten möglichst ganz auf Genussmittel wie Kaffee, Alkohol und Zigaretten. Zwar greifen wir gerade dann vermehrt dazu, schaden uns damit aber noch viel mehr, weil wir unseren Körper zusätzlich belasten. 

Kleine Tipps für den Alltag

  • Nutzen Sie nicht jede freie Minute, um irgendetwas zu erledigen. Wenn Sie noch 30 Minuten bis zum nächsten Termin haben, lohnt es sich kaum, noch schnell etwas anderes zu erledigen. Nehmen Sie sich 10 Minuten davon für sich und gehen Sie IN RUHE zu dem Termin.  Wenn Sie noch schnell etwas dazwischen schieben, kommen Sie abgehetzt an und wahrscheinlich sogar noch zu spät.
  • Verlangen Sie nicht von Ihnen, perfekt zu sein. Perfektion kann zur Sucht werden und wie jede Sucht, wird sie niemals langfristig befriedigt werden können.
  • Versuchen Sie, gelassener zu werden. Das entspannt das Verhältnis zu sich selbst und zu Ihrem Umfeld.
  • Lassen Sie sich nicht vom Monster „Haushalt“ fangen. Wenn alles immer perfekt sein soll, bügeln, putzen und saugen Sie 24 Stunden am Tag. Spielen Sie lieber mal mit den Kindern, die Teppichfusseln können auch morgen noch weggesaugt werden.
  • Benötigen Sie auch am Wochenende oder im Urlaub einen PC, Ihr Handy oder einen Fernseher? Genießen Sie doch mal die Zeit mit sich, Ihrem Partner oder der Familie. Zeit für den Genuss purer Natur, ein spannendes Buch, lange Gespräche. Und zwar ohne die neuesten News vom Ticker oder schlechten Nachrichten aus der Tageszeitung.
  • Treten Sie auf die Bremse. Machen Sie langsam. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und setzen Sie Prioritäten. Dann fallen viele unnötige Dinge weg, was Ihnen ein Vielfaches an Zeit verschafft.
Folge 9: IchZeit Rheinland Pfalz - Entspannung im Westerwald

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Tags: Westerwald, Gesundheit, Wellness, Unterkünfte

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