Gastlandschaften Rheinland-Pfalz
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    Pfälzer Weinsteig: Wanderer auf der Burg Landeck
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    Wanderer auf dem Pfälzer Weinsteig bei Leinsweiler
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    Wanderer genießen die Aussicht auf dem Pfälzer Weinsteig bei der Burg Trifels
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    Pfälzer Hütte am Pfälzer Weinsteig
  • Markierung Pfälzer Weinsteig
    Markierung Pfälzer Weinsteig
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    Pfälzer Weinsteig: Kalmit

Wandern auf dem Pfälzer Weinsteig

Purer Weingenuss und unberührte Wälder - diese zwei Besonderheiten der Pfalz können Sie auf dem Pfälzer Weinsteig erleben. Der Pfälzer Weinsteig, der am Haus der Deutschen Weinstraße in Bockenheim startet und nach Schweigen-Rechtenbach führt, ist mit circa 172 Kilometern der längste der Pfälzer Wege und mit seinen mehr als 12.000 Metern An- und Abstiegen auch der anspruchvollste. Die Strecke am Rand des Haardt-Gebirges ist gesäumt von Burgruinen und schmucken Weindörfern und bietet tolle Aussichten in die Rheinebene. Der Wechsel von verträumten Waldpfaden und sonnigen Etappen im Weinland sorgt für den Charme dieses Weges.

Der Pfälzer Weinsteig in der interaktiven Karte

Lassen Sie sich in einer Großansicht der Karte Übernachtungsbetriebe, Sehenswürdigkeiten etc. anzeigen.

Allgemeine Informationen zum Pfälzer Weinsteig

  • Kondition
  • Technik
  • Erlebnis
  • Landschaft

Beste Jahreszeit

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Kurzbeschreibung

Der Pfälzer Weinsteig ist Pfalz pur: Abwechselnd führt der 170 Kilometer lange Weg auf verträumten Pfaden durch kurzweilige Waldpassagen und sonnendurchflutete Abschnitte im Pfälzer Rebenmeer.

Pfälzer Weinsteig: Eigenschaften des Wegeverlaufs

Schwierigkeit
schwer
Dauer
57:00 h
Höhenprofil
Strecke
170,0 km
Niedrigster Punkt
118 m
Aufstieg
5614 m
Höchster Punkt
671 m
Abstieg
5577 m
Bewertung
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Etappenübersicht Pfälzer Weinsteig

Anfahrtsbeschreibung zum Pfälzer Weinsteig

Startpunkt der Tour
Haus der Deutschen Weinstraße, Bockenheim

Zielpunkt der TourDeutsches Weintor, Schweigen-Rechtenbach

Wegbeschreibung
1. Etappe: Von Neuleiningen nach Bad Dürkheim

Der Fernwanderweg beginnt zwischen den historischen Gemäuern der Burgruine Neuleiningen und der Pfarrkirche St. Nikolaus. Über gepflasterte, von hübschen Fachwerkhäusern gesäumte Gassen und Treppen verlassen wir den Ort und wandern hinab nach Neuleiningen-Tal. Durch sonnige Weinberge, einen schattigen Rastplatz unter einem Kirschbaum passierend, erreichen wir schließlich das kleine Dorf Battenberg. Lohnenswert ist ein Abstecher zur Burgruine Battenberg, welche einen Weitblick in die Rheinebene bietet oder der Stichweg zu den „Blitzröhren“, einer geologischen Besonderheit. Hinter den letzten Häusern tauchen wir in den Wald ein. Auf schönen, schattigen Wegen und Pfaden geht es auf den nächsten Kilometern gemütlich dahin zur Waldgaststätte Forsthaus Lindemannsruhe. Von hier ist es nicht mehr weit zum imposanten, 40 m hohen Bismarckturm auf dem Peterskopf. Vorbei am Geiersbrunnen wandern wir auf Waldpfaden abwärts, bevor uns ein Gegenanstieg zu einem alten germanischen Kultplatz auf dem Teufelsstein bringt. Der Sage nach sollen die Löcher in diesem Stein vom erzürnten Teufel persönlich stammen. Wenig später gelangen wir im Wald zu einem Ringwall, der sog. Heidenmauer, die um das Jahr 500 v. Chr. von den Kelten errichtet wurde. Vorbei am Kaiser-Wilhelm-Denkmal, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Limburg genießt, geht es weiter zum „Kriemhildenstuhl“, dem best erhaltenen römischen Steinbruch nördlich der Alpen mit antiken Inschriften. Die grandiose Aussicht von der 100 mal 200 Meter großen Felsplattform reicht über das Rebenmeer und die Rheinebene bis zu Odenwald und Schwarzwald. Über einen weiteren Aussichtspunkt geht es hinab in die attraktive Kurstadt Bad Dürkheim. In der Stadt bestehen Zuwege zum größten Fass der Welt und zum zweitlängsten Gradierbau Deutschlands.“

2. Etappe: Von Bad Dürkheim nach Deidesheim

Vom Römerplatz laufen wir zunächst bergan in den Bad Dürkheimer Ortsteil Seebach mit seiner Klosterkirche. Hinter einem Villenviertel empfehlen wir einen Abstecher zum Flaggenturm, der einen Rundum-Panoramablick auf das Rebenmeer, die Rheinebene und den Pfälzerwald bietet. Weiter geht es durch Esskastanienwälder, später durch wärmeliebende Kiefern- und Eichenwälder hinab zu einem schattigen Picknickplatz am Bach. Auf Pfaden bewältigen wir einen weiteren bewaldeten Bergrücken, ehe wir das idyllische Burgtal erreichen. Vorbei am Campingplatz geht es hinauf zur Ruine Wachtenburg, den „Balkon der Pfalz“. Hier können wir nicht nur in der Burgschänke einkehren, sondern auch die herrliche Aussicht auf die Wein- und Sektstadt Wachenheim und die Rheinebene genießen. Anschließend steigen wir entlang eines Hangrückens im Wald aufwärts und betreten nach einiger Zeit durch eine steinerne Pforte das Gelände der Heidenlöcher . Es handelt sich dabei um die Überreste einer Fliehburg aus karolingischer Zeit. Am anderen Ende der Anlage bringt uns ein Pfad steil hinab zur Michaelskapelle, wo der Blick weit über Deidesheim und dessen Weinbaugebiete hinweg nach Osten reicht. Durch sonnenverwöhnte Rebhänge erreichen wir schließlich unser Tagesziel Deidesheim. Der Luftkurort begeistert   durch seine urtypischen Weinstuben und Weingüter, sowie durch seine romantische Altstadt.

3. Etappe: Von Deidesheim nach Neustadt a. d. Weinstraße

Vom historischen Markplatz in Deidesheim spazieren wir zunächst am Freibad vorbei und durch sonnige Weinberge entlang des Weinbaches, ehe wir unterhalb der Gaststätte Pfalzblick in den Wald eintauchen. Der schattige Pfad oberhalb der früheren Einzellage „Schlossberg“ führt uns über die Klausenkapelle in den Weinort Königsbach mit seiner sehenswerten Pfarrkirche St. Johannes. Nach dem Aufstieg zum „Meerspinnblick“ oberhalb von Gimmeldingen wandern wir entlang des plätschernden Mußbaches durch das Gimmeldinger Tal zum Forsthaus Benjental. Hier beginnt der lange Anstieg auf das 554 m hohe Weinbiet. Durch schöne Mischwälder erreichen wir den höchsten Gipfel der Haardt nördlich des Speyerbaches. Hier gönnen wir uns im Weinbiethaus (PWV) erst einmal eine ordentliche Brotzeit, bevor wir den Schlussaufstieg auf den Aussichtsturm angehen. Der Blick reicht weit über die Rheinebene und die höchsten Kuppen des Pfälzerwaldes. Über den breiten Rücken des Wolfsberges geht es anschließend hinab, am aussichtsreichen Naturdenkmal Bergstein vorbei und über den Hohfelsen zur Ruine Wolfsburg, deren kleine Burgschänke am Wochenende geöffnet ist. Von hier bringt uns ein gemütlicher Hangweg zur Scheffelwarte. Dort beginnt der Abstieg nach Neustadt an der Weinstraße. Vorbei am Deidesheimer-Tempel und der Dr.-Welsch-Terrasse wandern wir über den Haardter Treppenweg in die historische Altstadt hinein und lassen uns hier vom lebhaften Treiben und dem Charme der Fachwerkhäuser verzaubern.

4. Etappe: Von Neustadt a. d. Weinstraße nach St. Martin

Wir starten auf dem belebten Marktplatz in Neustadt, schlendern durch die Fußgängerzone und machen uns anschließend an den Aufstieg auf den Nollensattel. Von hier führt uns ein Hangweg durch Esskastanienwälder gemütlich dahin, ehe sich ein Pfad durch Moos bewachsene Felsen im Wald steil bergan zum aussichtsreichen Zigeunerfelsen windet. Weiter geht es auf den 490 m hohen Nollenkopf und entlang eines ausgeprägten Bergrückens über die Speierheld-Unterstandshütte zum Naturdenkmal Hambacher Bergstein. Auf schönen Pfaden wandern wir von hier zum Sühnekreuz und anschließend abwärts in Richtung Hambacher Schloss, das in jedem Fall einen Abstecher wert ist. Im Uhrzeigersinn umrunden wir den Sommerberg und gelangen schließlich zum Hohe-Loog-Haus (PWV), wo wir auf der Terrasse bei einer Brotzeit den herrlichen Ausblick über die südliche Pfalz hinweg bis zum Kraichgau und Schwarzwald genießen können. Gestärkt geht es im Auf und Ab weiter zur Kalmit. Auf dem höchsten Gipfel des Pfälzerwaldes erwartet uns nicht nur eine fantastische Aussicht auf die mehr als 500 m tiefer gelegene Rheinebene, sondern auch die an Wochenenden und mittwochs bewirtschaftete Ludwigshafener Hütte (PWV). Südwestlich der Kalmit auf dem Hüttenberg liegt ein weiteres landschaftliches Highlight auf unserer Strecke, das imposante Naturdenkmal Felsenmeer. Von hier führt uns ein Pfad durch reizvolle Kiefernwälder hinab zur Totenkopfstraße am östlichen Ortsrand von St. Martin, das malerisch am Ausgang des Kropsbachtales liegt. Vorbei am Bellachini-Weiher ist es nun nicht mehr weit zum idyllischen, unter Denkmalschutz stehenden Ortskern.

5. Etappe: Von St. Martin nach Burrweiler

Startpunkt der fünften Etappe ist die Altstadt von St. Martin. Wir spazieren zunächst zum westlichen Ortsrand, wo wir vorbei an der Wasserfontäne des Bellachini-Brunnens durch Wald zum Naturdenkmal Schwalbenfelsen und zum Dichterhain emporsteigen. Anschließend geht es auf einem Hangweg gemütlich dahin zur St. Ottilia-Kapelle und wenig später durch blaubeerreiche Wälder, die zum Naschen einladen, hinab ins Edenkobener Tal. Auf einem Wasserlehrpfad wandern wir entlang des glasklaren, plätschernden Baches zum idyllisch inmitten von Wäldern gelegenen Hilschweiher mit dem Hilschwasserfall. Ein erneuter, schattiger Anstieg bringt uns vorbei an der Rietburg-Sesselbahn zur Villa Ludwigshöhe , der ehemaligen Sommerresidenz des Königs Ludwig I. von Bayern. Oberhalb sonnenverwöhnter Weinberge gelangen wir zur Mariengrotte von Weyher aus dem Jahr 1904 und weiter zum Restaurant Buschmühle im Modenbachtal. Hier beginnt der Aufstieg auf bequemen Waldwegen zur Sankt Anna-Hütte (PWV). An Wochenenden und mittwochs ist die Hütte für hungrige und durstige Wanderer geöffnet. Unweit der Hütte thront auf einem Ausläufer des Teufelsbergs die Sankt Anna-Kapelle hoch über Burrweiler. Dementsprechend beeindruckend ist die Aussicht. Zuletzt steigen wir auf einem Kreuzweg in das schmucke Winzerdörfchen Burrweiler, unser heutiges Etappenziel, hinab.

6. Etappe: Von Burrweiler nach Dernbach

Von Burrweiler kehren wir auf dem vom Vortag bekannten Kreuzweg zunächst zur St. Anna-Hütte (PWV) zurück. Auf schattigen Wegen geht es nun an den Hängen des Teufelsbergs entlang zur Trifelsblick-Hütte (PWV) in 550 m Höhe. Hier können wir auf der Terrasse das herrliche Panorama genießen, welchem die Hütte ihren Namen verdankt. Der Blick reicht über die Burg Trifels hinweg weit in den Wasgau und zu den Vogesen. Bequeme Wege durch schöne Mischwälder bringen uns entlang des Teufels- und des Roßbergs hinab zur nächsten Einkehrmöglichkeit, dem Ramberger Waldhaus (PWV), wo uns eine Brotzeit oder ein Stück Kuchen Kraft für den Weiterweg gibt. Auf einem reizvollen Waldpfad erreichen wir schließlich die imposante, im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Ruine Neuscharfeneck. Von der Ruine ist es nicht mehr weit zur idyllisch im Wald gelegenen Landauer Hütte (PWV) mit ihren zahlreichen schattigen Außensitzplätzen. Auch hier können wir unseren Hunger und Durst stillen, bevor wir uns auf die Rundwanderung um den Orensberg begeben. Das einmalige 270°-Panorama von der großen Felsplattform des Orensfelsens belohnt uns für die Aufstiegsmühen. Anschließend steigen wir, vorbei an der Landauer Hütte (PWV) und der aussichtsreich gelegenen Gaststätte Dernbacher Haus, in den kleinen Ort Dernbach hinab.

7. Etappe: Von Dernbach nach Annweiler am Trifels

Die siebte Weinsteig-Etappe beginnt im reizvoll zwischen Hügeln eingebetteten Ort Dernbach. Von hier wandern wir steil bergan in den Wald und gelangen zum Sanatorium Eußerthal. Bequeme Waldwege bringen uns an den Hängen des Walterskopfs nach Eußerthal mit seiner Pfarrkirche, einem ehemaligen Zisterzienserkloster. Anschließend geht es durch aussichtsreiche Streuobstwiesen an einem steinernen Wegkreuz vorbei wieder aufwärts in den Wald. Auf dem mitunter steilen Anstieg in den Sattel zwischen Grüneck und Franzosenkopf löscht das klare, kalte Wasser des Eselstränke-Brunnens unseren Durst. Beim Abstieg hinab nach Gräfenhausen lädt der Rastplatz 3-Burgen-Blick zum Verweilen ein. Gegenüber erheben sich die Burg Trifels, die Ruine Anebos sowie die Ruine Scharfenberg in den Pfälzer Himmel. Wir durchschreiten den kleinen Weinort Gräfenhausen und erreichen nach einem längeren Aufstieg auf schattigen Wegen und Pfaden die Jungpfalz-Unterstandshütte und die Holderquelle am Nordhang des Großen Adelsbergs. Von hier aus lohnt sich der kurze Abstecher (ca. 500 m) zur an den Wochenenden bewirtschafteten Jungpfalz-Hütte. Schließlich ist es nicht mehr allzu weit zum Aussichtspunkt Krappenfels, wo uns ein schöner Blick auf die Burg Trifels empfängt. Ein Pfad führt uns am bewaldeten Hang entlang hinab zum Turnerheim und weiter nach Annweiler. In der vom Flüsschen Queich durchflossenen Kleinstadt zu Füßen der Burg Trifels erwartet uns rund um die Stadtmühle und das Gerberviertel eine historische Altstadt mit romantischen Gassen.  

8. Etappe: Von Annweiler am Trifels nach Klingenmünster

Vom Kurpark in Annweiler wandern wir auf schattigen Pfaden durch Esskastanienwald bergan zum Parkplatz der Burg Trifels. Ein Abstecher zur ehemaligen Reichsburg mit den Reichskleinodien auf dem 494 m hohen Sonnenberg ist in jedem Fall lohnend. Vorbei an der Waldgaststätte Barbarossa geht es unterhalb der Ruine Anebos in einen Geländesattel, der links und rechts von imposanten Sandsteinfelsen flankiert wird. Diese teils löchrig verwitterten Massive ragen wie Kliffe aus dem Waldboden auf und bilden eine beeindruckende Kulisse. Vor allem an Wochenenden können wir hier Kletterer bei der Ausübung ihres Sports beobachten. Auf einem reizvollen Pfad queren wir nun unterhalb der Felsen und der Ruine Scharfenberg dahin. Nach einem kurzen, steilen Abstieg wandern wir an den bewaldeten Südhängen des Föhrlenbergs entlang und anschließend auf einem Pfad durch Esskastanienwälder zur Ruine Neukastell bergan. Mittels einer steilen Leiter erklimmen wir hier eine Aussichtsplattform, auf der uns ein herrlicher Ausblick zur gegenüberliegenden Madenburg erwartet. Anschließend steigen wir vorbei am Slevogthof, der langjährigen Wohn- und Wirkungsstätte des berühmten Impressionisten Max Slevogt, dessen Wohn- und Arbeitsräume man besichtigen kann, hinab in den kleinen Ort Leinsweiler, wo wir uns in einer Kneippanlage am Wegesrand erfrischen können. Durch sonnige Weinberge und schattige Wälder wandern wir nun gemütlich bergan zur Burgruine Madenburg, die zu den größten und ältesten Burganlagen der Pfalz zählt. Eine Burgschänke lädt in historischem Ambiente zur Einkehr. Auf schmalem Pfad geht es im Anschluss hinab ins Kaiserbachtal und vorbei am Pfalzklinikum zur Ruine Landeck. Auch hier erwartet uns eine Burgschänke mit herrlichem Blick auf die Rheinebene. Nun trennt uns nur noch ein Abstieg von unserem Tagesziel, dem lieblichen Weinort Klingenmünster.

9. Etappe: Von Klingenmünster nach Bad Bergzabern

Wir starten am Kloster in Klingenmünster und spazieren durch eine Parkanlage am Klingbach entlang, ehe wir durch sonnige Weinberge aufsteigend die Ortschaft Gleiszellen   erreichen. Gemütlich geht es durch die Gassen des hübschen Dorfs hindurch. Kurz hinter dem Hatzelberg-Brunnen tauchen wir in den Wald ein und wandern an den Hängen des Hatzel- und des Röhlbergs entlang zur Wegekreuzung Am Seicheneck. Anschließend steigen wir im Schatten der Bäume hinab in ein Tälchen, dem wir bergab in ein größeres Tal folgen. Ein bequemer Weg entlang der Talaue bringt uns vorbei an einem Tennisplatz zum wunderschönen, historischen Fachwerkhaus des Restaurants Wappenschmiede in Pleisweiler, wo wir uns stärken können. Wir lassen den Ort hinter uns und wandern durch aussichtsreiche Weinberge, vorbei an einer von Reben umgebenen Unterstandshütte, in die Kurstadt Bad Bergzabern weiter. Hier laden die Altstadt zum Bummeln und idyllische Parkanlagen sowie die Südpfalz-Therme zum Entspannen ein. Auch das Bad Bergzaberner Schloss sowie der Renaissancebau des Gasthauses „ Zum Engel“ sind einen Besuch wert.

10. Etappe: Von Bad Bergzabern nach Schweigen-Rechtenbach

Unsere letzte Etappe beginnt auf dem Marktplatz in Bad Bergzabern. Nach einer gemütlichen Einlaufstrecke durch den schön angelegten Kurpark der Stadt wandern wir am sonntags geöffneten Böhämmerhaus vorbei in die Weinberge hinein. Wir passieren eine Unterstandshütte im Wald und erreichen anschließend entlang des Wiesengrundes Dörrenbach, einen der schönsten Orte an der Deutschen Weinstraße. Malerische Fachwerkhäuser und urige Weinstuben laden hier zum Verweilen ein. Wir schlendern am 400 Jahre alten Rathaus im Renaissance-Fachwerk-Stil und an der historischen Wehrkirche vorbei und steigen im Wald bergan zur Kolmerbergkapelle, die zu den beliebtesten Wallfahrtskirchen der Südpfalz zählt. Auf schattigen Wegen geht es weiter hinauf zum Aussichtspunkt auf dem Stäffelsberg. Anschließend wandern wir im Wald abwärts, folgen dem Westwall-Weg an den Südhängen des Farrenbergs entlang und gelangen so zur Ruine Guttenberg auf dem Schlossberg. Hinter der Ruine beginnt der längere Abstieg, an einem Wegestern mit Schutzhütte vorbei, hinab zum reizvoll gelegenen Landschaftsweiher im Breitenborntal. Nun trennt uns nur noch ein aussichtsreicher Wegabschnitt durch sonnige Weinberge vom Endpunkt unserer Wanderung, dem berühmten Deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach. Vor dem 18 m hohen Wahrzeichen der Deutschen Weinstraße haben wir es schließlich geschafft und können auf erlebnisreiche Tage auf dem Pfälzer Weinsteig zurückblicken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anfahrt
Für die Anfahrtsbeschreibungen der einzelnen Etappen bitte jeweils die Etappe auswählen.

Parken
Für die Parkplätze der einzelnen Etappen bitte jeweils die Etappe auswählen.

Öffentliche Verkehrsmittel
Bahnhöfe befinden sich in folgenden Etappenzielorten und Zwischenzielen: Bockenheim, Bad Dürkheim Wachenheim, Deidesheim, Neustadt, Maikammer/Kirrweiler, Edenkoben, Bad Bergzabern, Wissembourg.

Alle anderen Ortschaften entlang des Pfälzer Weinsteig sind mit dem Bus (auch am Wochenende) gut angebunden.

Für die Reiseauskunft bitte www.vrn.de oder www.bahn.de

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