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Wandern auf dem Pfälzer Höhenweg

Wenn Sie sich für eine Wanderung auf dem Pfälzer Höhenweg entscheiden, ist Abwechslung garantiert. Obwohl es auf dem 112 Kilometer langen Fernwanderweg so hoch hinaus geht, wie nirgendwo sonst in der Pfalz, kann der Pfälzer Höhenweg auch ganz entspannt bewältigt werden. Denn Momente zum Ausruhen bieten sich in Hülle und Fülle. Zwischen den kurzen Auf- und Abstiegen laden spektakuläre Aussichten bis in die Rheinebene zum Picknicken ein.

Der Pfälzer Höhenweg in der interaktiven Karte

Lassen Sie sich in einer Großansicht der Karte Übernachtungsbetriebe, Sehenswürdigkeiten etc. anzeigen.

Allgemeine Informationen zum Pfälzer Höhenweg

Wegkennzeichen

  • Kondition
  • Technik
  • Erlebnis
  • Landschaft

Beste Jahreszeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Kurzbeschreibung

Der Pfälzer Höhenweg garantiert jede Menge Abwechslung. Und das nicht nur weil es auf dem
112 Kilometer langen Weg so hoch hinaus geht, wie nirgendwo sonst in der Pfalz,

Pfälzer Höhenweg: Eigenschaften des Wegeverlaufs

Schwierigkeit
mittel
Dauer
33:00 h
Höhenprofil
Strecke
113,7 km
Niedrigster Punkt
150 m
Aufstieg
3373 m
Höchster Punkt
677 m
Abstieg
3284 m
Bewertung
()

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Etappenübersicht Pfälzer Höhenweg

Anfahrtsbeschreibung zum Pfälzer Höhenweg

Startpunkt der Tour
Bahnhof Winnweiler

Zielpunkt der TourWolfstein Bahnhof

Wegbeschreibung
1. Etappe: Von Winnweiler nach Dannenfels

Wir beginnen die erste Etappe des Pfälzer Höhenwegs zwischen den pittoresken Fachwerkhäusern von Winnweiler. Ein erster Anstieg führt uns hinauf zur Kreuzkapelle Winnweiler, die eine Besichtigung lohnt. Die Wallfahrtskirche wurde 1728 erbaut und thront gut sichtbar auf dem Kreuzberg über dem malerischen Städtchen. Auf dem „Donnersberger Bauernlehrpfad“ streifen wir anschließend den ehemaligen Bergmannsort Imsbach, wo ein Abstecher zum Bergbaumuseum lohnt. Nach Verlassen des Dorfes erhalten wir auf dem Grubenlehrpfad anhand zahlreicher Informationstafeln einen Einblick in die einstige Bergbauregion, den eine Besichtigung der Besucherbergwerke „Weiße Grube“ und „Grube Maria“ noch vertieft. Im dichten Wald geht es anschließend weiter vorbei an Steinbach, wo der Weg am Keltengarten vorbei führt. Nach einem lohnenswerten Abstecher zum Keltendorf wandern wir weiter zum Haus Wildenstein, wo wir uns bei Kaffee und Kuchen für den weiteren Wegverlauf stärken können. Gleich in der Nähe erhebt sich der Reißende Fels, der einen Abstecher lohnt. Schattige Forstwege führen dann am Osthang des Donnersbergs entlang, vorbei am Gasthof Kastanienhof, in den Luftkurort Dannenfels, wo die erste Etappe endet.

2. Etappe: Von Dannenfels zum Bastenhaus

Im Luftkurort Dannenfels beginnen wir unsere zweite Etappe und machen uns an den steilen Aufstieg zum Donnersberg. Auf idyllischen Waldpfaden wandern wir, vorbei an den Aussichtsfelsen Moltkefels und Hirtenfels, hinauf zu einem Teil einer keltischen Ringwallanlage, die 150 v. Chr. auf dem Donnersberg errichtet wurde. Ganz in der Nähe ragt der 27 m hohe, denkmalgeschützte Ludwigsturm auf, von dem wir bei guten Bedingungen über die Rheinebene bis nach Frankfurt sehen können. Bei einer gemütlichen Einkehr im Waldhaus oder in der Keltenhütte können wir uns anschließend von den Anstrengungen des Aufstiegs erholen. Am 687 m hohen Königsstuhl erreichen wir schließlich den höchsten Punkt in der Pfalz und genießen einen herrlichen Blick über das bewaldete Gipfelplateau und die Donnersbergregion. Im dichten Wald beginnen wir anschließend den steilen Abstieg hinunter in den malerischen Ort Falkenstein. Hoch über den Häusern ragt die imposante Burgruine Falkenstein auf, die auch als Freilichttheater genutzt wird. Direkt neben der Burg sowie ein kleines Stück oberhalb befindet sich auch eine Einkehrmöglichkeit, in der wir uns für den weiteren Wegverlauf stärken können. Am Fuß des Donnersbergs gelangen wir schließlich auf schönen Forstwegen am Waldrand durch das Mordkammertal zu unserem Etappenziel Bastenhaus. Auf der Sonnenterasse des traditionsreichen Hotels können wir uns kulinarisch verwöhnen lassen und dabei einen schönen Blick auf den höchsten Berg der Pfalz genießen.

3. Etappe: Vom Bastenhaus nach Rockenhausen

Startpunkt der dritten Etappe ist am fast 300 Jahre alten „Bastenhaus“. Auf der Sonnenterrasse des traditionsreichen Hotels können wir uns noch stärken bevor die Wanderung losgeht. Im schattigen Wald führt unser Weg dann hinauf nach Ruppertsecken. Das höchste Dorf der Pfalz liegt 498 m über NN und bietet eine herrliche Aussicht zum nahe gelegenen Donnersberg. Nach Verlassen des Dorfes beginnen wir den Abstieg in den beschaulichen Ort Würzweiler, der malerisch zwischen saftigen Wiesen und bewaldeten Höhenzügen eingebettet ist. Vorbei an Wittgemark gelangen wir über eine alte Römerstraße in das idyllische Enzelbachtal und steigen hinab nach Rockenhausen. Mit einem Bummel durch die malerische Altstadt mit allerlei Fachwerk, einem Besuch der vielseitigen Museumswelt oder einer Einkehr zum Beispiel im Schlosshotel lassen wir die Etappe gemütlich ausklingen.

4. Etappe: Von Rockenhausen nach Obermoschel

Die vierte Etappe des Pfälzer Höhenwegs beginnt in Rockenhausen, wo vier sehenswerte Museen einen Besuch lohnen. Nach kurzer Zeit erreichen wir bei Katzenbach die Überreste der römischen „Villa Rustica“, die zu den größten ausgegrabenen Komplexen der Westpfalz zählt. In einem weiten Bogen gelangen wir zum 489 m hohen Stahlberg, wo Informationstafeln an vergangene Bergbauzeiten erinnern. Im gleichnamigen Ort Stahlberg besteht die Möglichkeit, die Tour zu unterbrechen (Übernachtungsmöglichkeiten oder Busverbindungen sind vorhanden). Nach Durchschreitung des Ortes folgen wir bequemen Waldpfaden und Feldwegen in leichtem Auf und Ab Richtung Obermoschel. Ein lohnenswerter Abstecher führt zur Burgruine Randeck, die am Hang über Mannweiler-Cölln aufragt und einen großartigen Ausblick über den Ort, das Alsenztal und auf den Donnersberg bietet. Über den aussichtsreichen Höhenzug zwischen den Weinbaugebieten an Moschel und Alsenz wandern wir anschließend weiter zur romantischen Ruine Moschellandsburg, die auf dem Gipfel des Landsbergs thront. Die Burg ist seit dem Jahr 1130 urkundlich belegt und wurde 1689 durch einen Brand zum Großteil zerstört, so dass heute nur noch ein imposanter Torturm sowie gewaltige Mauerreste zu sehen sind. Etwas unterhalb können wir im Burghotel einkehren und die herrliche Aussicht genießen. Von hier ist es nicht mehr weit zu unserem Etappenziel in der malerischen Altstadt von Obermoschel.

5. Etappe: Von Obermoschel nach Meisenheim

Nach einem gemütlichen Bummel durch die engen Gassen der Altstadt Obermoschels, verlassen wir die kleinste Stadt der Pfalz und wandern hinauf zur Kahlforsthöhe. Begleitet von tollen Weitblicken über das Nordpfälzer Bergland, führt der Höhenweg durch saftige Felder über die Schiersfelder Höhe und steil hinab nach Callbach. Die Kirche passierend, durchqueren wir den Ort und können uns im Gasthaus „Zur Traube“ für den weiteren Wegverlauf stärken. Im schattigen Hangwald verlassen wir den Ort und folgen dem weitläufigen Callbachtal Richtung Nordwesten. Über einen Bergrücken gelangen wir anschließend zum Glan, dem ehemaligen Grenzfluss zwischen Preußen und Bayern. Wir überschreiten die Glanbrücke und betreten durch das einstige Stadttor „Untertor“ die pittoreske Altstadt von Meisenheim, die nahezu unbeschadet seit dem 14. Jahrhundert erhalten blieb.

6. Etappe: Von Meisenheim nach Lauterecken

Zwischen den romantischen Fachwerkhäusern des historischen Zentrums von Meisenheim schlendern wir zur spätgotischen Schlosskirche, wo uns eine Brücke über den Glan und aus dem malerischen Städtchen führt. Über einen schmalen Waldpfad geht es hinauf zum Aussichtspunkt Juchhe, der einen traumhaften Ausblick über Meisenheim und das Glantal bietet. Vorbei am Gustav-Merck-Platz, wo eine Grillstelle zur Rast einlädt, wandern wir durch eine kleine Schreibergartensiedlung und überqueren erneut den Glan. Eine alte Römerstraße führt uns anschließend über den Höhenrücken zum Ringwall, einer kreisförmig angelegten, ehemaligen Fluchtburg am Marialskopf. Auf idyllischen Forstwegen steigen wir durch den dichten Wald nun bergab, bis wir über eine schmale Treppe das pittoreske Stadtzentrum von Lauterecken erreichen. In einer der Gaststätten können wir die Etappe jetzt noch gemütlich ausklingen lassen.

7. Etappe: Von Lauterecken nach Wolfstein

Wir beginnen die letzte Etappe des Pfälzer Höhenwegs in der Altstadt von Lauterecken. Am Fluss entlang legen wir die ersten Kilometer zurück und steigen bei Lohnweiler aus dem Lautertal hinauf auf die Höhe. Bequeme Wald- und Feldwege führen uns in sanftem Auf und Ab zu den malerischen Burgruinen Altwolfstein und Neuwolfstein, die am Hang über dem Lautertal thronen. Im dichten Wald windet sich der Weg weiter hinauf ins sogenannte Königsland. Zu dem bewaldeten Bergmassiv zählen neben dem 568 m hohen Königsberg auch der Leienberg und Hahnenkopf, die wir beide passieren. Am südlichen Ende des Königslands gelangen wir zum 546 m hohen Selberg. Auf dem bewaldeten Gipfel steht neben der Selberghütte auch ein stählerner Aussichtsturm, der 1969 errichtet wurde und einen herrlichen Rundblick ermöglicht. Im schattigen Wald beginnen wir den finalen Abstieg und wandern zwischen saftigen Wiesen und Feldern hinab nach Wolfstein im malerischen Lautertal. Vom südlichen Ortsrand kommen wir am Rathausplatz vorbei und erreichen am Bahnhof das Ende des Pfälzer Höhenwegs. Auf der letzten Etappe besteht eine Anschlussmöglichkeit an den Veldenz-Wanderweg und den Remigius-Weg, die beide durch das Herz des Pfälzer Berglands führen.

 

 

 

Anfahrt
A63 bis Ausfahrt Winnweiler, weiter über B48 nach Winnweiler

Parken
In Winnweiler

Öffentliche Verkehrsmittel
Mit der Bahn oder dem Bus nach Winnweiler

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