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  • Große Nister bei Kloster Marienstatt
    Große Nister bei Kloster Marienstatt

Große und Kleine Nister im Westerwald

Idylle pur! - Wussten Sie schon, dass die Stelle, an der die Große und die Kleine Nister zusammenfließen, auch "Das deutsche Eck der Kroppacher Schweiz" genannt wird? 

Das Tal der Nister prägt wesentlich das Naherholungsgebiet Kroppacher Schweiz. Sie liegt am unteren Lauf der Nister und trägt ihren ersten Namensteil nach dem Ort Kroppach, der über dem Nistertal ragt, während ihr zweiter auf die charakteristischen Rippen und Felswände anspielt. Die Kroppacher Schweiz ist Teil des Naturraumes Nisterbergland und damit des Mittelsieg-Berglandes.

Geologisch entstand das Gebiet dadurch, dass die Nister, vom Hohen Westerwald kommend, ihren Weg in Jahrtausenden in vielen Windungen tief in die wellige Landschaft eingegraben hat. Die dadurch sehr steil eingeschnittenen Ufer haben bei dem alljährlichen Absinken eine grandiose Felsenlandschaft freigelegt.


Die Kroppacher Schweiz ist Teil des 1969 ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiets Nistertal; sie wird von zahlreichen ausgewiesenen Wanderwegen entlang des Laufs der Nister durchzogen. Zu den bekanntesten zählen der Westerwald-Steig, der Marienwanderweg, ein alter Pilgerpfad, der das Zisterzienserkloster Marienstatt mit dem Franziskanerkloster Marienthal verbindet und der "Naturlehrpfad ans Ende der Welt" bei Stein-Wingert.

 

Die Große Nister

Die Große Nister entspringt zwischen den Ortslagen Bretthausen und Willingen, also praktisch am Fuß der Fuchskaute, des mit 656 Metern höchsten Westerwaldberges im nördlichen Rheinland-Pfalz. Sie durchfließt bei einem Gesamteinzugsgebiet von 245,54 km² und mit einer Gesamtlauflänge von 63,8 Kilometern in ihrem Anfangsbereich den Hohen Westerwald, eine herbschöne und leicht gewellte Basalthochfläche mit den typischen langen Fichtenheckenschutzstreifen gegen raue Winde und Schneeverwehungen, bevor sie als Mäandertalgewässer ihren Mittellauf in der Kroppacher Schweiz erreicht. Nach Einmündung der Kleinen Nister bei Heimborn fließt sie in weiten Schlingen durch den Landkreis Altenkirchen. Sie mündet unterhalb von Wissen bei Nisterbrück, einem Ortsteilvon Roth-Oettershagen, als linker Nebenfluss in die Sieg. Die Nister ist damit Bestandteil der Gewässerfolge Sieg-Rhein-Nordsee.

Die Kleine Nister

Die Kleine Nister entspringt im Bereich des Truppenübungsplatzes Daaden-Stegskopf oberhalb der Ortslage Nisterberg auf einer Höhe von 580 m üNN. Sie durchfließt mit einer Gesamtlauflänge von 24,6 Kilometern ein Einzugsgebiet von 63,46 km². In ihrem Anfangsbereich ist sie ein Muldentalgewässer, im Mittellauf ein Kerbtalgewässer und mündet als Mäandertalgewässer bei Heimborn mit einer Sohlenhöhe von 200 Metern üNN in die Große Nister.