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Ortsporträt Olsbrücken | Olsbrücken

Das Dorf liegt 219 m Über NN am rechten Ufer der Lauter. Der größere Teil der Gemarkung gehört geologisch zur sogenannten Olsbrücker Scholle. Eine durch das Lautertal ziehende Verwerfung trennt die Olsbrücker Scholle von der benachbarten Eulenbiser Scholle.

Die Sandsteine des Rotliegenden liefern ein ausgezeichnetes, besonders zur Herstellung von Denkmälern geeignetes, weithin bekannt gewordenes Baumaterial, welches um 1900 in vier Steinbrüchen abgebaut wurde.

Steinbrüche

Schweinswald – Klein

Holzmann

Wilhelm Walter – 1905 von Holzmann ersteigert

Habel

Aus der Geschichte

Im Gemeindewald liegen drei eisenzeitliche Grabhügel. Das alte Olsbrücken war schon ein ausgesprochenes Straßendorf. Seine Häuser reihten sich entlang der alten und heutigen Lautertalstraße ( B 270 ). Erst in jüngerer und jüngster Zeit entwickelte es Seiten- und Parallelstraßen. Ungefähr im Mittelpunkt fließt quer zur Dorfrichtung der Steinbach unter einer Brücke hindurch der Lauter zu. Und wohl von dieser Brücke, bzw. ihrer ältesten Vorgängerin müssen wir ausgehen, wenn wir den Namen und die Anfänge des Dorfes erkunden wollen. Im Urkundenbuch des Klosters Otterberg hören wir den Dorfnamen zum erstenmal im Jahre 1252 und wieder 1257, als ein Kaiserslauterer Bürger namens „ Ludovicius de Alsbrucken " ( d. i. Ludwig von Olsbrücken ), genannt wird . „ Alsbrucken " ist die ursprüngliche Form von Olsbrücken. Erster Wortteil ist der Name des Fisches Aal ( im Volksmund „ Ool " ),der zweite „ Brücke ". Die Brücke führte diesen Namen, weil man hier die Aalfalle, auch Aalkoben genannt, in den genannten Steinbach eingebaut hatte. Bei der Brücke ist eine Ansiedlung entstanden, wohl schon vor 1200. Wir vermögen es nicht genau zu bestimmen, wann hier das erste Haus von Olsbrücken entstand. Unser Dorf entstand im alten Königsland, gehörte zum Oberamt Lautern und zum Unteramt „ Wolfstein auf der Lauter " und innerhalb dieses wieder zum Gericht Katzweiler.

Aus unserer Darstellung geht hervor, dass also der deutsche König selbst oberster Herr über Olsbrücken war. Doch versetzten und verpfändeten die deutschen Könige immer wieder das Amt Wolfstein und damit auch Olsbrücken im Laufe des 14. bis 16. Jahrhunderts an die Grafen von Sponheim, die Grafen von Veldenz und die Kurfürsten von der Pfalz. Letztere verpfändeten es wieder 1549 bis1566 an die Sickinger. Seit 1673 gehörte es zur Kurpfalz und verblieb hier bis zur französischen Revolution, war nun ein Teil des Departements Mont Tonnere ( Donnersberg ). Bis Olsbrücken nach dem Sturz Napoleons I. zur Pfalz kam, und diese dem Königreich Bayern angegliedert wurde.

Die zu Olsbrücken gehörende Oppensteiner Mühle stand oberhalb des alten Dorfes, kam schon 1240 in den Besitz des Klosters Otterberg und ging nach Aufhebung des Klosters im 16. Jahrhundert an die Kurpfalz über, welche es in Erbbestand vergab. Die unterhalb von Olsbrücken gelegene Neumühle war Besitz der pfälzischen Kurfürsten und wurde ebenfalls in Erbbestand vergeben, desgleichen der zwischen der Lauter und der Dorfmitte gelegene Brühl und ein einstiger „ Frühmesshof " im Dorf. 1420 bis 1588 wird zusammen mit der Oppensteiner Mühle ein „ Guntzweiler " genannt. Wir nehmen an, dass diese Siedlung im Bann von Olsbrücken ( vermutlich im Bereich des Rutzenbachs ) lag, aber genaueres wissen wir nicht.

Die Entwicklung Olsbrückens können wir ab 1600 verfolgen. In diesem Jahr zählte es 23 Familien, also ungefähr 90 bis 100 Einwohner. Der Dreißigjährige Krieg setzte dem Dorf schwer zu, löschte es aber nicht völlig aus, denn nach dem Krieg treffen wir wieder auf Familiennamen, die es auch vorher schon im Dorf gegeben hat. 1684 umfasste es 17 Familien, also rund 70 Einwohner, stieg bis 1788 auf 402 Seelen, bis 1802 auf 428 und zählt heute um 1200.

Die Gemeinde in der Mitte des Lautertales ist durch den hier gewonnenen Sandstein der u.a. beim Bau des Reichstages in Berlin verwendet wurde, bekannt geworden. Kunst ist ein offenes Geheimnis im "Offenen Atelier für Stahl & Kunst". Die 1884/85 erbaute protestantische Kirche ist eine Sehenswürdigkeit, die zu Führungen durch den Gemeindepfarrer einlädt.

So erreichen Sie uns

Ortsbürgermeister
Hauptstraße 113
67737 Olsbrücken


Tel. (0049) 6308 2144
E-Mailpostfach@vg-otterbach.de
Internethttp://www.otterbach-otterberg.de

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