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Die protestantische Kirche Becherbach | Becherbach/Pfalz

Die Gemeinde Becherbach gehörte zwar politisch zum pfalz-zweibrückischen Ausamt Meisenheim, kirchlich jedoch war sie abwechselnd nach Medard, Odenbach, Ransweiler und Meisenheim eingepfarrt, bevor sie mit der Zuteilung als Filialort zu der 1758 selbstständig gewordenen reformierten Pfarrei Gangloff zur Ruhe kommen konnte.

Zu dieser Zeit machten die Reformierten etwa 80%, die Lutheraner etwa 15% und die Katholiken etwa 5% der Ortsbevölkerung aus.

Bereits für das Jahr 1565 wird eine Kapelle in Becherbach erwähnt, über deren Ursprung und Geschichte aber nichts mehr bekannt ist.

Die heutige Kirche, die mitten im Ort steht, wurde in den Jahren 1791-1793 mit Mitteln der damals blühenden Kirchenschaffnei Meisenheim und unter Mithilfe der protestantischen Ortseinwohner, die Fahrdienste leisteten, erbaut.

Daher wurde den Katholiken auch die Mitbenutzung verweigert, während Lutheraner und Reformierte durch die Union der evangelischen Kirchen in der Pfalz 1818 ohnehin in einer Gemeinde - seit 1975 zur Pfarrei Odenbach gehörend - vereinigt waren.

Die Kirche in Becherbach ist der letzte der von dem pfalz-zweibrückischen Baumeister Friedrich Gerhard Wahl (1747-1826) entworfenen Sakralbauten. Sein klassizistisches Bauideal, das auf Schlichtheit und Zweckbestimmung zielte und das er zu Beginn seiner Tätigkeit nur schwer hatte durchsetzen können, kommt daher bei der Becherbacher Kirche voll zum Ausdruck.

Das Kirchenschiff in Saalbauform zeigt in seiner geometrisch-zeichnerischen Bauauffassung einen Dreieckgiebel und einen streng rechtwinklig gefassten Eingang, gequaderte Ecklisenen und ebenso rechtwinklig angeordnete Fenster mit darüberliegenden querovalen Oberlichtern.

Die Westfront mit dem Eingangsportal überragt ein gekrönter Turmbau mit einer Haube über einem quadratischen Grundriss.

Im verschieferten Turm sind zwei Glocken aufgehängt.

Die ältere und größere wurde 1852 von Friedrich Lindemann in Zweibrücken gegossen.

An der rechten Längsseite neben dem Eingang wurde eine Gedenktafel für die Gefallenen des zweiten Weltkrieges angebracht. Vor der Eingangstür ist ein Windfang, der in den gleichen Farben wie Gestühl, Empore und Orgelumbau gehalten ist.

Hell- und dunkelgrün und ockergelb ergänzen sich hier sehr harmonisch. Zwei zehnflammige Kronleuchter und acht zweiflammige Wandleuchten passen sehr gut zur gesamten Inneneinrichtung.

Durch einen kleinen Vorbau mit holzvergitterten Fenstern gelangt man über eine Treppe zur Kanzel.

Darüber schwebt ein Baldachin, der der Form einer Glocke nachempfunden und in dessen Innenseite ein Stern als Intarsie eingelegt ist. Neben dem Holzaltar, der in reformierter Tradition mit der Kanzel fast eine Einheit bildet, ist ein bronzenes Standkreuz des Künstlers Eugen Keller aufgestellt worden. Brot und Wein sind durch Ähren und Trauben dargestellt.

Die Evangeliensymbole am Kreuz wurden entsprechend herausgearbeitet.

Auf der Empore an der Portalseite, die von Holzsäulen gestützt ist, steht die Orgel, die 1870 von Carl Wagner jun. in Kaiserslautern erbaut und 1958 von der Firma Oberlinger umgebaut wurde.

Sie ist einmanualig mit Pedal und hat neun Register.

Wiederholt wurden Teile der Kirche liebevoll restauriert, sodass sich ein Besuch lohnt!

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Die protestantische Kirche Becherbach
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