Gastlandschaften Rheinland-Pfalz


Lahntal

Urlaub Lahntal - Kultur- und Naturträume erleben

Reiseplaner

Unter-
künfte
Angebote
Veranstal-
tungen
Unterkunftsart
 
     

0 bis 5

nur mit Bewertung

Zertifizierung

Bett+Bike

Service-Qualität

Wanderbares Deutschland

Natururlaub

Reisen für alle

Ausstattung

Aufzug

Bar

Klimaanlage

Nichtraucher

Parkplatz

Restaurant

W-LAN

Sauna

Schwimmbad

Wellness

Reisezeitraum
bis
Urlaubsthemen

Aktiv

Wein & Genuss

Wellness/Gesundheit

Familien

Städte/Kultur

Gruppenurlaub

Anzahl Übernachtungen
Zeitraum wählen

Veranstaltungsthemen

Winter

Wandern

Familie

Motorsport

Kultur

Natur / Geologie

Sport / Outdoor

Gruppen

Weihnachten / Sylvester

Feiertage

Rad

Kulinarisch

Luther / Reformation

Lahntal Tourismus Verband e.V.
Brückenstraße 2
35576 Wetzlar

Tel. +49 (0)6441/30998-0
Fax +49 (0) 3212/1239508
info@daslahntal.de
www.daslahntal.de

  • Lahnbrücke in Wetzlar
    Lahnbrücke in Wetzlar
  • Blick auf den Limburger Dom im Lahntal
    Blick auf den Limburger Dom im Lahntal
  • Staatlich anerkanntes Heilbad Bad Ems an der Lahn
    Staatlich anerkanntes Heilbad Bad Ems an der Lahn
  • Promenade in Bad Ems an der Lahn
    Promenade in Bad Ems an der Lahn
  • Wanderrast in Diez an der Lahn
    Wanderrast in Diez an der Lahn

Städte im Lahntal entdecken

Es ist der Hauch des Märchenhaften, der die Städte im Lahntal umgibt. Ist es die Geschichte selbst, die dazu beiträgt, oder sind es die Fachwerkhäuser und mächtigen Sakralbauten, die diesen Eindruck vermitteln?! Apropos Märchen:

Hänsel und Gretel, Schneewittchen oder Sterntaler - wer kennt sie nicht, die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Wussten Sie, dass viele Märchen gar nicht von den Brüdern Grimm selbst geschrieben wurden, sondern auf Veranlassung von Achim von Arnim und Clemens Brentano zusammengetragen wurden? Hier und da haben sie allerdings auch redaktionell nachgeholfen... Veröffentlicht wurden die ersten Werke der Gebrüder Grimm nach ihrem Studium an der Philipps-Universität in Marburg. Welche Besonderheiten und Anekdoten ausgewählte Städte im Lahntal noch zu bieten haben, können Sie unseren Zusammenfassungen entnehmen:

Weilburg, malerische Stadt an der Lahn

Kultur und städtisches Flair lassen sich bei einem Besuch in Weilburg an der Lahn ebenso genießen wie ein Aktivprogramm vor den Toren der Stadt, entlang der Lahn oder im Naturpark Hochtaunus. Imposant liegt das Weilburger Schloss auf einem Bergsporn hoch über der Stadt und dem Fluss. Allein der Besuch des Schlosses mit seiner Kirche, dem barocken Schlossgarten und der Orangerie lohnt einen mehrstündigen Aufenthalt. Weitere Attraktionen in Weilburg sind die malerische Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, die man zur Adventszeit bei einer Stadtführung im Laternenlicht entdecken kann. Das Bergbau- und Stadtmuseum informiert über die Geschichte der Stadt und veranschaulicht den Bergbau in der Umgebung. Mit Kindern lohnt sich ein Ausflug in den Tiergarten Weilburg, der das ganze Jahr geöffnet ist. Das Lahntal bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Umgebung aktiv zu entdecken, ob per Kanu durch Deutschlands einzigen Schiffstunnel, auf dem Lahnwanderweg oder dem Lahntalradweg.

Auf Goethes Spuren durch Wetzlar

Einen bittersüßen Sommer verbrachte Goethe 1772 in Wetzlar, aus dem sein erster Roman „Die Leiden des jungen Werther“ hervorging. Doch was führte ihn nach Wetzlar? Seit 1689/90 genoss Wetzlar als deutsche „Hauptstadt des Rechts“ und Sitz des höchsten Zivilgerichts hohes Ansehen, so dass Goethes Vater den Sohn drängte, dort ein juristisches Praktikum zu absolvieren. So musste der junge Goethe seinen lieb gewonnenen Freundeskreis in Darmstadt verlassen, um sich erneut zu trockenen juristischen Studien zu bequemen. Sicherlich schwingt also im Urteil Goethes über Wetzlar ein wenig Unmut mit, noch verstärkt durch die tiefe, aber aussichtslose Neigung zu der jungen Wetzlarerin Charlotte Buff. Vieles ist aus jener Zeit in Wetzlar erhalten geblieben und wird liebevoll gepflegt. Wer sehen möchte, wie Charlotte Buff gelebt hat, bekommt im Lottehaus einen Einblick in die Geschichte der Familie Buff und gleichzeitig einen authentischen Eindruck vom Leben einer Familie im 18. Jahrhundert. Drei Räume des Museums sind Goethes Werk gewidmet, die neben internationalen Werther-Ausgaben des 18. bis 20. Jahrhunderts auch Druckgrafiken und Gemälde mit literarischen Motiven des Romans zeigen.

Limburg, im Fluss der Zeit

Der Limburger St. Georg-Dom ist das Wahrzeichen der hessischen Kreisstadt Limburg. Er ist ein wahres Meisterstück rheinischer Spätromanik. Er ist zudem Kathedralkirche des Bistums Limburg. Doch es gibt in der Altstadt noch einiges mehr zu entdecken: Wunderschön restaurierte Fachwerkhäuser bieten heute dem Einzelhandel attraktive Verkaufsräume und den Bewohnern einzigartige Wohnflächen. Als Gast bleibt Ihnen kaum anderes übrig, als sich in einem Straßencafé niederzulassen und die historische Atmosphäre zu genießen. Altstadt- und Domführungen, mal Allgemein gehalten, mal unter bestimmten Themenschwerpunkten (wie z.B. Nachtwächterführungen oder eine "Sagenhafte Stadtführung" mit kleinen Vorstellungen zwischendurch) geben Gästen einen komprimierten Einblick in die Geschichte der Stadt. Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik "Zu Gast in Limburg" auf der Internetseite der Stadt.

Marburg, die "Treppenstadt"

"Studier mal Marburg!" - eine Einladung, ja, eine Aufforderung, die wörtlich zu nehmen ist. Seit dem Jahr 1527 ist Marburg Universitätsstadt und gibt Studierenden und Besuchern aus aller Welt die Möglichkeit, hier wissenschaftlich zu lernen und zu forschen. Die Gebrüder Grimm studierten hier Jura und nahmen 1819 die Ehrendoktorwürde der Philipps-Universität in Marburg an. Elf Leibniz-Preisträger und sogar einen Medizin-Nobelpreisträger, nämlich Emil von Behring, kann die Universität mit Stolz vorweisen.

Am Lahnufer treffen sich Erholung suchende Studenten ebenso wie spielende Kinder oder "flanierende" Besucher der Stadt. Doch neben der Universität gibt es viele weitere Sehenswürdigkeiten in Marburg:

  • Rathaus,
  • Landgrafenschloss
  • Kasematten
  • Elisabethkirche
  • Steinernes Haus
  • Fachwerkbauten im Allgemeinen
  • Wendelgasse u.v.m.

Oberstadt und Unterstadt sind übrigens nicht nur über Stufen, die teilweise auch durch stark verwinkelte Gassen führen, miteinander verbunden, sondern auch durch zwei Aufzüge.

Stufen gilt es übrigens auch hinauf auf den höchsten Punkt Marburgs zu steigen. 167 insgesamt. Oben angekommen, genießen Sie vom Wilhelmsturm alias Spiegelslustturm eine schöne Aussicht über Marburg. In der renovierten Turmstube werden Lesungen und andere Kulturveranstaltungen angeboten. Im Erdgeschoss lädt das Turmcafé zu Kaffee und Kuchen ein.

In den Abendstunden trifft man sich in einer der zahlreichen Kneipen der Altstadt.

Übrigens: Die Stadt Marburg stellt auf ihren Internetseiten einen 5-minütigen Audioguide zum Download zur Verfügung. Lauschen Sie hier, was Sie vielleicht bei Ihrem nächsten Ausflug nach Marburg in Augenschein nehmen werden.