Gastlandschaften Rheinland-Pfalz


Hunsrück

Urlaub im Hunsrück - die Urlaubsregion Hunsrück entdecken

Reiseplaner

Unter-
künfte
Angebote
Veranstal-
tungen
Unterkunftsart
 
     

0 bis 5

nur mit Bewertung

Zertifizierung

Bett & Bike

Service-Qualität

Wanderbares Deutschland

WeinReich-Partner

Natururlaub

Ausstattung

Aufzug

Bar

Klimaanlage

Nichtraucher

Parkplatz

Restaurant

W-LAN

Sauna

Schwimmbad

Wellness

Reisezeitraum
bis
Urlaubsthemen

Aktiv

Wein & Genuss

Wellness/Gesundheit

Familien

Städte/Kultur

Gruppenurlaub

Anzahl Übernachtungen
Zeitraum wählen

Veranstaltungsthemen

Winter

Wandern

Familie

Motorsport

Kultur

Natur / Geologie

Sport / Outdoor

Gruppen

Weihnachten / Sylvester

Feiertage

Rad

Kulinarisch

Hunsrück-Touristik GmbH
Gebäude 663
55483 Hahn-Flughafen

Tel. +49 (0) 6543/507 700
Fax +49 (0) 6543/507 709
info@hunsruecktouristik.de
www.hunsruecktouristik.de

  • Hunsrücker Kultregisseurs Edgar Reitz
    Hunsrücker Kultregisseurs Edgar Reitz
  • Heimat - Kulisse Haus Simon (außen) mit Schmiede in Gehlweiler im Hunsrück
    Heimat - Kulisse Haus Simon (außen) mit Schmiede in Gehlweiler im Hunsrück
  • Heimat - Kulisse "im Haus" in Rohrbach-Hunsrück
    Heimat - Kulisse "im Haus" in Rohrbach-Hunsrück
  • Heimat - Kulisse "im Haus" in Rohrbach-Hunsrück
    Heimat - Kulisse "im Haus" in Rohrbach-Hunsrück
  • Heimat - Kulisse "im Haus" in Rohrbach-Hunsrück
    Heimat - Kulisse "im Haus" in Rohrbach-Hunsrück

Hunsrück als Filmkulisse: "Die andere Heimat"

September 2013: Grandiose Premiere in Simmern. Der neue Kinofilm "Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht" des Hunsrücker Kultregisseurs Edgar Reitz feierte eine vielumjubelte Erstaufführung. Mit stehenden Ovationen wurde die geniale Hommage des Simmerner Ehrenbürgers an seine Heimatstadt bejubelt. Mit seinem Epos hat der 80-Jährige einen weiteren Meilenstein deutscher Filmgeschichte geschaffen. Eine cineastische Bilderflut voller ästhetischer Magie.


Für Edgar Reitz war es eine Selbstverständlichkeit, die Deutschlandpremiere des 230-minütigen Mammutwerks in Simmern zu feiern. Vor der Uraufführung stattete der in München wirkende Regisseur dem Hunsrück-Museum einen Besuch ab. Dort werden noch bis Juni kommenden Jahres die Lebensverhältnisse der Menschen im Hunsrück in der Mitte des 19. Jahrhunderts beleuchtet. "Wir wollen den Besuchern aufzeigen, warum viele Hunsrücker aufgrund grassierender Not und Armut ihre Zukunft in Brasilien sahen", erzählt Museumsdirektor Dr. Fritz Schellack. "Ausgesuchte Requisiten zeigen beispielhaft, wie sich Realität und filmische Szenen vermischen."

Edgar Reitz: "Der Film erzählt unsere eigene Geschichte."

Für Edgar Reitz ist der Film vorläufiger Höhepunkt seines unermüdlichen Schaffens. "Das, was ich zu erzählen habe, ist der Film", meint der in Morbach geborene Sohn eines Hunsrücker Uhrmachermeisters. Dabei gibt er sich gewohnt bescheiden. "Aus dieser Welt, die hier erzählt wird, kommen wir. Der Film erzählt unsere eigene Geschichte." Rund acht Millionen Euro hat das Werk gekostet. "Arm und historisch ist halt teuer", meint der Regisseur mit einem Augenzwinkern. Und da Reitz kein Freund von Studioaufnahmen ist, wurde die Hunsrückgemeinde Gehlweiler kurzerhand wieder in das Hunsrückdorf "Schabbach" verwandelt. Doch diesmal wurden die Uhren um 150 Jahre zurückgedreht.

Ein Dorf wird zur Filmkulisse

Mit großem handwerklichem Aufwand hatte Szenenbildner Toni Gerg Teile des Dorfes in eine Filmkulisse verwandelt, die bis ins kleinste Detail echt wirkte. Leider erlebte er die Fertigstellung des Films nicht mehr. In der Nacht zum sechsten Drehtag starb er in seiner Hunsrücker Wohnung. Anni Koop erinnert sich an die Akribie, mit der Toni Gerg und sein Bauteam bei der Arbeit war. "Unser Dorf stand fast neun Monate Kopf", erinnert sich die 62-Jährige, die im Film die Mutter der Kuhn-Brüder spielt. "Bevor die Schauspieler mit dem Filmteam am Set zwischen April und August drehen konnten, musste alles haarklein vorbereitet werden. Da wurden die eh schon alten Fachwerkhäuser mit Lehm auf noch älter getrimmt, eine Kirche gebaut und gut ausgebaute Straßen in Buckelpisten verändert. Wir waren im Ausnahmezustand."


Erstmalig wurde das Haus Dorfstraße 43 für die Öffentlichkeit geöffnet. Dort entstanden die Innenaufnahmen aus dem Leben der Protagonistenfamilie Simon. "Seit den Dreharbeiten bin ich das erste Mal wieder hier", freute sich Rachel Vogelheim auf das Wiedersehen. Am Tag nach der Uraufführung zeigte die 25-jährige Garderobiere ihren Eltern ihren außergewöhnlichen Arbeitsplatz. An 69 Drehtagen war die Kölnerin für den korrekten Sitz der Kostüme am Set verantwortlich. "Es macht mich stolz, ein Teil dieses großartigen Films zu sein."

(Redaktion & Bilder: Holger Bernert)

Wissenswert:

Der "HEIMAT-Flyer" kann bei der Hunsrück-Touristik GmbH kostenfrei bestellt werden.

Audio-Beitrag: Die andere Heimat

Nach der erfolgreichen Heimat-Trilogie ist nun das neueste Werk von Edgar Reitz in unseren Kinos - "Die andere Heimat". Von Missernten, Hungersnöten und Krankheiten geplagt, verlassen Mitte des 19. Jahrhunderts viele Hunsrücker ihre Heimat und wandern nach Brasilien aus. Mit eindrucksvollen Aufnahmen nimmt der Regisseur die Zuschauer mit auf diese Reise. Swen Wudtke war an den Drehorten im Hunsrück.

Get Flash to see this player.

Filmreise "HEIMAT"

Filmreise "HEIMAT"

Begeben Sie sich auf Spurensuche zu den Drehorten der elfteiligen Familiensaga "HEIMAT".

Tags: Reiseangebot HEIMAT, Filmreise HEIMAT

Heimat-Fanpage

Heimat-Fanpage

Ausführliche Informationen zur "HEIMAT"-Tetralogie, Schauspieler, Pressestimmen etc.

Tags: Sehenswürdigkeiten, Hunsrück

Heimat ist Hunsrück

Heimat ist Hunsrück

Begleiten Sie uns an die Originalschauplätze der HEIMAT-Filme

Tags: Hunsrück, Sehenswürdigkeiten, Youtube