Gastlandschaften Rheinland-Pfalz

Täglich auf Tour mit der RheinZeitung

...  unsere Tipps für Ihre Ausflüge nach Rheinland-Pfalz im März:

Stellwerk am Binger Loch

Eine Reise durch die Geschichte von Mensch, Natur und Technik am Rhein


In den Räumen des ehemaligen Eisenbahnstellwerks Bingerbrück Ost (Bot) beschäftigt sich das Museum Stellwerk Mensch/Natur/Technik mit Hilfe von multimedialen Installationen, spannenden Exponaten und Modellen damit, wie sich die Menschen, die Natur und die Technik an die besonderen Bedingungen der Rheinlandschaft anpassten oder sie veränderten und geht dabei 600 Millionen Jahre zurück. Dabei bietet das rundum verglaste Stellwerk schöne Ausblicke in die Kulturlandschaft am Binger Loch.


Die Reise in die Geschichte beginnt im Obergeschoss, wo ein „sprechender“ Koffer eines Rheinreisenden die Geschichte des Binger Lokführers Wilhelm Ewert und des schmalblättrigen Greiskrauts aus Afrika erzählt. Smaragdeidechsen glitzern an den Felsen des Rheintals und können im Museum in einem Terrarium ganz aus der Nähe beobachtet werden. Gegenüber im zweiten Terrarium und im Rheinaquarium sind die Tiere der Auen und des Flusses, wie zum Beispiel, Laubfrösche und Rheinfische zu sehen.


Über die historischen Stellhebel des ehemaligen Stellwerkes der Bahn steuern die Besucher den Informationsfluss selbst, denn erst, wenn diese in der richtigen Position sind, geben sie oft verblüffende Informationen preis. An der Eisenbahnanlage setzen die Besucher mit der dampfgetriebenen Fähre, dem Trajekt, Bahngüter und Eisenbahnwaggons auf die andere Rheinseite über. Utensilien des Binger Rheinlotsen Adam Strack erzählen aus seinem Leben mit dem Strom. Durch ein Panaskop wird es möglich, einem U-Boot-Kapitän gleich, die Umgebung des Stellwerks zu betrachten.


Das Rheintal-Relief im Erdgeschoss vereint 7000 Jahre Kulturgeschichte der Welterberegion. Römer, Ritter und Romantiker erzählen in kurzen Filmbeiträgen von ihrem Leben am Rhein. Eine interaktive Glaswand zeigt den Wandel der Landschaft im Verlauf von 600 Millionen Jahren Erd- und Landschaftsgeschichte. Das Museum Stellwerk Mensch/Natur/Technik im Park am Mäuseturm ist nicht weit vom Hauptbahnhof Bingen entfernt. Es hat täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Außer an Feiertagen ist es montags geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen: Touristinformation Bingen, Rheinkai 21, 55411 Bingen am Rhein, Tel.: 06721/184205, www.bingen.de

Frühlingswandern auf dem Rumberg-Steig

Neuer Rundweg in der Südwestpfalz zu bizarren Kletterfelsen


Im südlichen Teil des Biosphärenreservates Naturpark Pfälzerwald, unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze, liegt der Ort Ludwigswinkel. Die jüngste Gemeinde in der Südwestpfalz wurde 1783 von Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt gegründet und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem beliebten Urlaubsziel entwickelt.


Rund um das Dorf gibt es mehr als 100 Kilometer markierte Wanderwege diesseits und jenseits der grünen Grenze zwischen Pfalz, Elsass und Lothringen. Kinder haben auf dem großen Spielplatz im „Freizeitpark Birkenfeld“ Spaß und entlang des Skulpturenweges sind geheimnisvolle Wesen aus Holz zu sehen. Pfalz und Vogesen sind reich an Geschichte und an wehrhaften alten Gemäuern. Neun Burgen liegen allein im Umkreis von nur 15 Kilometern rund um Ludwigswinkel.


Der elf Kilometer lange Rumberg-Steig ist ein neuer Rundweg im „Wandermenü Pfalz“. Start und Ziel des Rumberg-Steigs ist der Dorfplatz von Ludwigswinkel. Die orangefarbene Markierung führt durch das längst geräumte Militärgelände Area 1, das von 1956 bis 1994 als Sonderwaffenlager der US-Armee diente. Rechts vom Wachturm beginnt ein kleiner Rundgang mit Informationstafeln, die einen Einblick in das ehemalige Depot geben. In steilem Anstieg geht es hoch zum Gipfel des Rumbergs. Auf dem langgezogenen Rücken des Rumbergs führt der Weg an den fünf turmartigen Rumberg-Felsen Ostfels, Lochfels, Wespenfels, Habichtsfels und Kastenfels entlang. Nach einer Talpassage schlängelt sich ein schmaler Pfad hinauf zum Guggebühl, einem Berg mit mächtigem Felsmassiv auf der Ostseite. Der Rumberg-Steig läuft ab hier parallel zur Wasgau-Seen-Tour, dem Premium-Wanderweg im Sauertal. Idyllisch verläuft das letzte Stück der Wanderung entlang mehrerer Weiher und der Rösselsquelle zurück zum Ausgangspunkt. Der Rundwanderweg zählt zu den Felsenland-Touren im Dahner Felsenland.
Am Ausgangspunkt der Tour gibt es einen Parkplatz am Dorfplatz, Landgrafenstraße 44, 66996 Ludwigswinkel.
Weitere Informationen: Pfalz.Touristik e.V., Martin-Luther-Straße 69, 67433 Neustadt an der Weinstraße, Tel.: 06321/39160, www.pfalz.de

Weinbergnacht mit Spitzenweinen und Saumagen in Bad Dürkheim 10. und 11. März 2017

Die große und bunte Open Air Weinprobe der Pfalz führt auf einem Rundweg durch die beleuchteten Bad Dürkheimer Weinlagen. Das lässt man sich gefallen: Eine Wanderung, bei der man alle paar Schritte einkehren kann. Das gibt es bei der Bad Dürkheimer Weinbergnacht. Ein sechs Kilometer langer Rundweg führt durch die schönsten Weinlagen Bad Dürkheims.


24 Weingüter und Winzergenossenschaften schenken auf dieser Strecke ihre Pfälzer Spitzenweine, Seccos und Sekte aus. Dabei erstrahlen die Weinberge in einem völlig neuen Licht. Bunte Farbfächer streichen über Trockenmauern, Rebterrassen und historische Gebäude, Lichtstrahlen tasten über den Himmel, Lasernetze schweben über dem Land und jede Menge Genießer sind unterwegs.


Zahlungsmittel ist der Weinpass mit 15 Abschnitten. Das „Dürkheimer Spitzenweine“-Glas gibt es gratis dazu. So geht man von Probierschluck zu Probierschluck und von Winzer zu Winzer. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre, die in Begleitung eines erwachsenen Weinpass-Besitzers sind, erhalten im Säntisbecher kostenlos alkoholfreie Getränke an den Ausschankzelten der Winzer.


Die Weinkarte ist lang und lässt vom Riesling über Weißherbst bis zum Gewürztraminer keine Wünsche offen. Auch Pfälzer Spezialitäten wie Saumagen, Maronenbratwurst, Kartoffelsuppe in der Brottasse oder Dampfnudeln mit „Woisoß“ sind im Angebot.

Weitere Informationen:  www.weinbergnacht.de

Genussreiche Radtour durch das Zellertal

Viele Weingüter und tolle Aussichten flankieren den Radweg von Worms bis nach Marnheim


Die Zellertaler gelten als ein eigenes Völkchen. Sie verbinden alte Bräuche und Traditionen, die sie bis heute pflegen. Die Lage zwischen Rhein und Pfalz brachte eine für die Region typische und einzigartige Kultur hervor. Deshalb wird das Tal auch als der i-Punkt der Deutschen Weinstraße bezeichnet. Namensgeber ist die Gemeinde Zell am höchsten Punkt des Südhanges. Bekannt wurde das Zellertal im 19. Jahrhundert mit der Weinlage „Zellertaler Schwarzer Herrgott“. Ihr Ertrag brachte damals den Wohlstand ins Tal. Einige der Hof- und Schlossgüter, die heute von Weingütern bewirtschaftet werden, stammen aus dieser Zeit. Über 40 Weingüter sind im Zellertal ansässig und bewirtschaften meist Weinlagen in den beiden Weinanbaugebieten Rheinhessen und Pfalz, denn das Tal verbindet den Süden Rheinhessens mit der Pfalz. Das ist eine Besonderheit, die Weinkenner zu schätzen wissen.


Durch die Weinberge und schmucken Dörfer des Wonnegaus führt die südlichste Radroute Rheinhessens: der Zellertal-Radweg. Entlang der Pfrimm und durchs Zellertal nimmt er Tuchfühlung mit der Pfalz auf und führt in weniger bekannte und dennoch geschichtsträchtige Orte wie Monsheim.
Die Tour startet am Rheinufer in Worms, durchquert das Zentrum der Stadt und biegt nach 3,8 Kilometern von der Rheinterrassenroute in Richtung Kirchheimbolanden ab. Nah am Wasser geht es auf den nächsten Kilometern durch den parkähnlichen Uferbereich bis nach Pfeddersheim. Leicht ansteigend geht es nach Monsheim. Dort biegt die Hiwwel-Route nach Norden ab. Das Tal wird nun enger und der Weg führt entlang der auf der nördlichen Hangkante thronenden Häuser der Orte Mölsheim, Zell und Einselthum. Um diese Weinorte kennenzulernen, sollte man sich von Wachenheim aus an den Aufstieg machen und den Weg am Hang nach Westen bis zum Zusammentreffen mit dem Zellertal-Radweg südlich von Albisheim fortsetzen. Die neu ausgebaute Strecke führt nun nicht mehr über Immesheim, wo es einen heftigen Anstieg zu überwinden galt, sondern durch das Pfrimmtal von Albisheim nach Marnheim. Wer die „alte“ Route wählt, wird allerdings mit dem besten Ausblick auf das Donners-bergmassiv belohnt.
Auf der rund 30 Kilometer langen Route ist eine Steigung von 100 Metern zu überwinden. In umgekehrter Richtung geht es also deutlich leichter.

Weitere Informationen: Rheinhessen-Touristik GmbH, Friedrich-Ebert-Str. 17, 55218 Ingelheim am Rhein, Tel.: 06132/44170, www.rheinhessen.info

Aussichtsreicher Rundwanderweg im Wasgau

Tolle Aussichten auf die Burgen und in die Rheinebene auf dem Richard-Löwenherz-Weg


Die historische Altstadt Annweilers ist mit vielen schönen Fachwerkhäusern der erste Höhepunkt der Wanderung auf dem Richard-Löwenherz-Weg, wenn der Ausgangspunkt der Bahnhof von Annweiler ist. Von der Bahnhofstraße geht es in Richtung Kirche und über die Saarlandstraße zur Tourist-Information. Alte Mühlräder am Flüsschen Queich begleiten den Weg zum östlichen Eingang der alten Stadtmauer. Direkt am Schipka-Pass befindet sich das sehenswerte „Museum unterm Trifels“. Der Name Schipka-Pass für den Durchgang zwischen den Häusern ist historisch nicht belegbar. Eine Legende erzählt, dass ein alter Mann einst an dieser Stelle Geschichten aus dem russisch-türkischen Krieg erzählte. Der Schipka-Pass ist ein Pass im Balkan-Gebirge, der in diesem Krieg heftig umkämpft war. Über das Gelände des Ruheforsts „Trifelsruhe“ geht es im Anstieg weiter zur Willy-Achtermann-Hütte und zum Wasgau-Blick am südwestlichen Hang des Ebersbergs. Der Aussichtspunkt bietet eine ausgezeichnete Fernsicht über den Pfälzerwald. Zu sehen sind weite Teile des Wasgaus, zum Beispiel die Burgruine Lindelbrunn und einige Orte, wie zum Beispiel Wernersberg. Am Asselstein können geübte Kletterer das etwa 60 Meter lange und über zehn Meter breite Felsenriff, das an seiner höchsten Stelle 58 Meter hoch ist, erklimmen. Der Buntsandsteinfelsen wurde 1860 das erste Mal bestiegen und gehört mit 80 verschiedenen Routen zu den beliebtesten Kletterzielen in der Südpfalz.


Das nächste Ziel ist der Rehberg, der zweithöchste Berg im Wasgau und Teil des Biosphärenreservats Pfälzerwald. Der 14 Meter hohe, achteckige Aussichtsturm aus behauenen Sandsteinen ist für seinen Panoramablick berühmt. Der Blick von oben auf die Burgen Trifels, Anebos und Scharfenberg lohnt sich. Für die Anreise mit dem Auto empfiehlt sich der Start vom Parkplatz an den Markward-Kuranlagen in der Bindersbacher Straße. Die Wanderung ist 12,2 Kilometer lang und dauert ungefähr vier Stunden und 45 Minuten. Einkehrmöglichkeiten gibt es an der Klettererhütte am Asselstein (Mi. bis Fr. von 11 bis 19 Uhr, Sa. und So. von 10 bis 19 Uhr) und natürlich in Annweiler.

Weitere Informationen: Südliche Weinstraße Annweiler am Trifels e.V., Messplatz 1, 76855 Annweiler am Trifels, Tel.: 06346/2200, http://www.suedlicheweinstrasse.de/suedliche-weinstrasse/

Heiliger Augustinus empfiehlt den Wein

Das Klosterweingut der Abtei St. Hildegard leitet Schwester Thekla und setzt auf umweltschonenden Weinbau


In der Abtei St. Hildegard oberhalb der Stadt Rüdesheim leben die Benediktinerinnen in St. Hildegard nach 1400 Jahre alten Ordensregeln. Die historischen Wurzeln des Klosterweinguts reichen bis ins Mittelalter. Schon im 12. Jahrhundert betrieben die Schwestern der Klöster Rupertsberg und Eibingen erfolgreich Weinbau. Diese jahrhundertealte Tradition wird von den Benediktinerinnen fortgeführt. Gemeinsam mit dem Klosterladen, dem Dinkelproduktevertrieb, der Goldschmiede, der Keramikwerkstatt und der Restaurierungswerkstatt für kirchliche Archivalien bildet das Klosterweingut eine der wirtschaftlichen Grundlagen des Klosters.


Auf 6,5 Hektar reifen auf den Lagen Rüdesheimer Klosterberg, Klosterlay, Kirchenpfad, Bischofsberg, Magdalenenkreuz, Drachenstein, Geisenheimer Mönchspfad und Assmannshäuser Hinterkirch 83 Prozent Riesling- und 17 Prozent Spätburgundertrauben. Geführt wird das Klosterweingut von Schwester Thekla, die gemeinsam mit dem Kellermeister Arnulf Steinheimer schon manche Auszeichnung einheimste. Schwester Thekla lebt seit 25 Jahren in der Abtei St. Hildegard und begann als gebürtige Bremerin im Kloster eine Ausbildung zum Winzergesellen. Sie setzt auf umweltschonenden Weinbau: „Als Winzerin kann ich lediglich meinen Teil dazu beitragen, dass der Wein am Ende ein guter wird. Viele Einflüsse wie die Witterung, ein guter Boden und die Gärung liegen nicht in meiner Hand, sondern können von mir nur begleitet werden. Dies macht die Entstehung unserer Weine zu einem Zusammenspiel durch Gott und den Winzer.“


Oft ist sie im Klosterladen anzutreffen und gibt gern Auskünfte über die jeweiligen Besonderheiten ihrer Produkte und berät bei der Weinverkostung. Dabei hält sie es ganz mit dem Ausspruch des heiligen Augustinus: „In vielen Fällen braucht der Mensch den Wein. Er stärkt den schwachen Magen, erfrischt die ermatteten Kräfte, heilt Wunden an Leib und Seele und verscheucht Trübsal und Traurigkeit, verjagt die Müdigkeit der Seel, bringt Freude und entfacht unter Freunden die Lust am Gespräch.“


Für Wanderer und Pilger kreierte sie mit dem frischen, fruchtigen 2014er Riesling feinherb einen unkomplizierten Pilgerwein. Vor Ort, zum Beispiel auf einer der vielen Bänke auf dem Kirchplatz bei bester Aussicht auf den Rheingau, schmeckt er am besten. Im Kloster wird die Flasche gekühlt für 7,90 Euro angeboten und Gläser gibt es leihweise dazu. Die Vinothek hat von Montag bis Samstag,  9.30 bis 17 Uhr, sowie am Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen: Klosterweingut Abtei St. Hildegard, Klosterweg 1, 65385 Rüdesheim am Rhein, Telefon: 06722/499130, http://www.abtei-st-hildegard.de/?page_id=17

Ritter kelterten Runkeler Roten

Die mittelalterliche Stadt Runkel wird als einer der schönsten Orte in Deutschland gerühmt


In Runkel an der Lahn wähnt man sich an einem Märchenplatz. Auf einem kerzengerade abfallenden Felsen thront uneinnehmbar die Burg Runkel. Hier wurde schon vor Jahrhunderten der Runkeler Rote gekeltert und kräftig gefeiert. Die Ritter des Frühmittelalters wappneten sich mit gemauerten Sprechrohren in den mächtigen Mauern gegen mögliche Feinde, die schlimmstenfalls in der Folterkammer landeten. Auch im Mittelalter gab es schon Familienstreit. In Runkel stritten sich um 1250 die beiden Vettern Siegfried und Heinrich. Von der Burg Runkel vertrieben, baute Heinrich trotzig genau gegenüber am anderen Lahnufer Burg Schadeck. Es heißt, von Zeit zu Zeit hätten sich die beiden Vetter von Fenster zu Fenster beschossen, ohne sich jedoch je zu treffen.


Beschaulicher geht es da an der mehrbogigen Lahnbrücke zu, die im 15. Jahrhundert erbaut, zu den ältesten der Region gehört. Am Lahnufer sitzt man gemütlich im Gras, beobachtet die Kanufahrer und lauscht dem rauschenden Fluss. Die meisten haben dabei eine Eistüte in der Hand, denn hier gibt es das weit und breit beste Waffeleis. Runkel liegt direkt am Lahnwanderweg auf der Etappe von Villmar nach Limburg und auf halbem Weg zwischen Koblenz und Gießen im schönen Lahntal, das die natürliche Grenze zwischen Taunus und Westerwald bildet.


Der Ahnensaal, alte Gemälde und Möbel, Waffen und Gerät, das Gewölbe mit der großen Kelterpresse und die Folterkammer erzählen bei einer Besichtigung der Burg manche Geschichte von Höhen und Tiefen der Fürsten zu Wied und des Ortes. Es lohnt sich die engen Gänge und Treppen auf den Turm hinaufzusteigen und über die vielen Giebel und Gauben der Burg über die kleine Fachwerkstadt, auf Burg Schadeck und das Lahntal zu schauen. Von April bis Oktober kann die noch von der Familie zu Wied bewohnte Burg täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. An Feiertagen ist auch montags geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 4 Euro und für Kinder bis 14 Jahre 3,50 Euro.

Weitere Informationen: Lahntal Tourismus Verband e. V., Brückenstraße 2, 35576 Wetzlar, Telefon: 06441/309980, http://www.gastlandschaften.de/urlaubsregionen/lahntal/

Allosaurus reist mit Megatrailer - Dinopark in der Teufelsschlucht

Lebensechte Dinosauriere und Tiere aus der Urzeit präsentiert der neue Dinosaurierpark Teufelsschlucht.


In der Teufelsschlucht in Ernzen ziehen in diesen Tagen schwergewichtige Bewohner ein. Sie kommen nicht mit dem Bus oder der Bahn. Sie sind so groß, dass Megatrailer und Teleskopstapler zum Einsatz kommen. Der fast zwölf Meter lange Allosaurus zum Beispiel nahm die Kraft von sieben Männern in Anspruch, bis er im neuen Dinopark endlich an Ort und Stelle stand. Das ausgesprochen gefährlich aussehende, mächtige Tier mit den scharfen Reißzähnen ist ungefährlich, denn es ist nur eine lebensechte Rekonstruktion. Sein Vorbild, einer der ersten großen fleischfressenden Dinosaurier, lebte vor etwa 160 Millionen Jahren im Jura – dem Zeitalter, in dem auch der Sandstein der Teufelsschlucht entstand.


In unmittelbarer Nähe dieser Schlucht mit ihren spektakulären Felsformationen entsteht mit dem Dinosaurierpark Teufelsschlucht die neue Attraktion des Felsenlands Südeifel an der deutsch-luxemburgischen Grenze. In dem Themen- und Erlebnispark auf dem Gelände des Naturparkzentrums in Ernzen sind mehr als 100 lebensgroße Rekonstruktionen ausgestorbener Arten zu sehen. Ein 1,5 Kilometer langer Rundweg durch das Parkgelände ist ein Spaziergang durch die Erdgeschichte: Vom Devon vor 420 Millionen Jahren bis zu den Eiszeitjägern und Mammuts vor etwa 40000 Jahren. Tierarten aus den unterschiedlichsten Erdzeitaltern und Regionen der Welt sind hier zu sehen. Ihre lebensnahen Rekonstruktionen entsprechen dem aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand.


Neben weltbekannten Sauriern wie dem Tyrannosaurus Rex, kurz „T-Rex“, sind auch lebensechte Nachbildungen von Arten zu sehen, die in der Eifel und Luxemburg gefunden wurden. Den Anfang macht ein neues Modell des Eifelosaurus aus der Nähe von Hillesheim.Für Kinder bietet der Park viele Spielmöglichkeiten und einen Mitmachbereich, in dem sie zum Beispiel Saurierskelette ausgraben, Dinofiguren bemalen oder Fossilien präparieren können. Eine Dino-Snackbar und natürlich ein großer Dinoshop gehören ebenfalls dazu. Themenführungen, Workshops und Veranstaltungen ergänzen das Angebot des Parks. Der Dinosaurierpark Teufelsschlucht wird am Ostersamstag, 4. April, 9 Uhr, eröffnet und hat täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9,50, für Kinder bis 12 Jahre 7,50 Euro. http://www.teufelsschlucht.de/dinosaurierpark/

Der König der Obermosel heißt Elbling

Erlebnis und Genuss auf dem Weinlehrpfad in Nittel.


Die Obermosel ist der rund 45 Kilometer lange Flussabschnitt vom deutsch-französisch-luxemburgischen Dreiländereck bei Perl bis kurz vor Trier. Auf dem Moselsteig ist man auf den ersten vier Etappen von Perl bis Trier an der Obermosel unterwegs. Die dritte Etappe beginnt in Nittel. Von den Nitteler Weinlagen blickt man über die flachen Luxemburger Weinberge auf der anderen Moselseite weit ins Land hinein. Im Tal fließt die Mosel gemächlich dahin. Durch das Naturschutzgebiet „Nitteler Fels“ mit den beeindruckenden Dolomit- und Kalksteinfelsen führt der Felsenweg, der sich die Trasse ein Stück mit dem Moselsteig teilt. Auch einige Exemplare des Skulpturenpfades am Wegesrand sind aus dem heimischen Kalkstein gearbeitet.


Die Elblingreben stehen bis hinauf zu den Kalksteinfelsen akkurat in Reih und Glied. Sie zählen zu den ältesten kultivierten Weißweinreben in Europa. Im Weinbaugebiet Mosel ist immer noch der Riesling der unangefochtene König der Reben, der Elbling als besonders seltener und feiner Genuss läuft dem Riesling an der Obermosel jedoch den Rang ab. Weich rollt er über die Zunge, elegant herb, aber auch jung und frisch. Die alten Römer bauten ihn im südlichen Teil der Mosel vor rund 2000 Jahren an und nannten in „vitis alba“, die weiße Rebe. Das milde Klima und der Muschelkalkboden geben dieser Rarität ihren unverwechselbaren Geschmack. Im Flaschengärverfahren reift der Elblingwein zu einem wunderbaren Sekt. Stolz sind die Winzer an der Obermosel auch darauf, dass sie viele Burgunderrebsorten anbauen.


Am Ostersamstag, 4. April, findet unter dem Motto „Erlebnis und Genuss im Weinlehrpfad“ ein Rundgang mit Führung und Weinproben über den 1,3 Kilometer langen Weinlehrpfad in Nittel statt. Von 14 bis 18 Uhr bieten elf Winzer aus Nittel sowie jeweils ein Winzerbetrieb aus Fellerich und aus dem benachbarten Luxemburg an den einzelnen Stationen ihre Weine und Sekte zum Probieren an. Die Eventband des Musikvereins Moselland Nittel e.V., die in dieser kleinen Formation ständig ihren Standort wechselt, sorgt für die musikalische Unterhaltung. Für eine kleine stärkende Zwischenmahlzeit sorgen drei Gastronomen mit kleinen Köstlichkeiten.
Weitere Informationen: Saar-Obermosel-Touristik, Saarstr. 1, 54329 Konz, Telefon: 06501/6018040, http://www.saar-obermosel.de/

Schmucker Sonntag

Schmuck- und Edelsteingestalter öffnen ihre Werkstätten für Besucher in Idar-Oberstein


Die Großen der Branche von Bulgari bis Tiffanys kaufen in der Edelsteinmetropole ein. Doch man muss weder Fachmann noch Millionär sein, um erstklassige Schmuckstücke und Edelsteinobjekte als Unikat oder aus einer Kleinserie zu erwerben. Die Palette der funkelnden Schmuckstücke der Edelsteinschleifer und Schmuckdesigner im Naheland ist so vielfältig, dass für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei ist.


Zu einer Preziose wird ein Edelstein erst aus dem Zusammenspiel seiner natürlichen Gaben, wie Härtegrad, Reinheit und Karat und dem Können der weiterverarbeitenden Spezialisten, vom Schleifer über Edelsteinfasser bis zum Schmuckdesigner. Viele fantastische Schmuckstücke in den Auslagen der weltweiten Luxusjuweliere zieren Edelsteine, die in der Region um Idar-Oberstein und an der Deutschen Edelsteinstraße ihren Weg ins Licht fanden.


Die Edelsteinbörse, viele Schleifereien, Forschungsinstitute, ein Schmuck- und Edelsteindesignstudium an der Fachhochschule sowie eine der weltweit wichtigsten Fachmessen, die INTERGEM, untermauern den guten Ruf der Edelsteinmetropole und ihren hohen Anspruch an die Schmuckherstellung. Aus der alten Tradition der Edelstein- und Schmuckbearbeitung hat sich in Idar-Oberstein eine junge und sehr lebendige Szene von Schmuckschaffenden entwickelt. Die unterschiedlichen Handschriften und Arbeitsmethoden der Schmuckgestalter sowie die Atmosphäre in den Werkstätten wollen die Goldschmiede und die Edelsteingestalter nun einer breiten Öffentlichkeit zeigen.


Am Tag des europäischen Kunsthandwerks, Sonntag, 29. März, von 10 Uhr an, öffnen zum ersten Mal 19 Schmuck- und Edelsteingestalter gemeinsam ihre Werkstätten für Besucher. Ein Flyer, in dem alle teilnehmenden Schmuckgestalter mit ihrer Adresse aufgeführt sind und eine Übersichtskarte die Orientierung erleichtert, kann in der Rubrik „Events“ unter www.naheland.net kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.
Weitere Informationen: Naheland-Touristik GmbH, Bahnhofstraße 37, 55606 Kirn, Telefon: 06752/137610,

Stelzenläuferin mit Akkordeon

Frühlingsmarkt, Limes und Burgenromantik laden am Wochenende an den Rhein ein.


Rund um Bad Hönningen und seine Nachbargemeinden Rheinbrohl, Hammerstein und Leutesdorf gibt es eine Menge zu erleben. Neben Erholung und Wellness in der Kristall Rheinpark-Therme mit großer Saunalandschaft und umfangreichen Wellness-Angebot, regionaler Küche in den Restaurants und Spaziergängen in den gemütlichen Gässchen oder in den weitläufigen Rheinanlagen gibt es viele Wanderrouten durch die reizvolle Landschaft entlang des Rheins.


In Bad Hönningen sind die mit mächtigen alten Bäumen gesäumten Wege entlang des Rheins und der Sonnenweg rund um Schloss Arenfels besonders schön. Die Fernwanderwege Rheinsteig und Westerwaldsteig treffen sich in Bad Hönningen oberhalb der RömerWelt. Auch kulturell hat die Region einiges zu bieten. Schloss Arenfels ist seit seiner Erbauung 1258/1259 das imposante Wahrzeichen inmitten der Weinberge Bad Hönningens.


Hammerstein hatte einst eine bedeutende Vergangenheit mit Stadtrechten und sogar die Genehmigung, Münzen zu prägen. Die Ruine Hammerstein ist noch ein Relikt aus dieser großen Zeit. In der am Fuße des Burgfelsens erbauten Kirche befinden sich zwei Glocken aus dem Jahre 1050, von denen man sagt, sie seien die ältesten Glocken am Mittelrhein.In Rheinbrohl nimmt die Unesco-Welterbestätte Limes ihren Anfang. Die Überreste und zwei rekonstruierte Türme am Rhein und im Wald oberhalb von Rheinbrohl erinnern an die römische Reichsgrenze vor circa 2000 Jahren.


Unter dem Motto „Auf in den Frühling“ findet am Sonntag, 28. März, von 11 bis 18 Uhr in bad Hönningen ein Frühlingsfest statt. Die Fußgängerzone verwandelt sich in eine bunt gemischte Landschaft aus Pflanzen, Kräutern, Keramik, Schmuck sowie Gartendekorationen. Eine Stelzenläuferin stimmt die Gäste musikalisch mit ihrem Akkordeon auf den Frühling ein. Um 11 Uhr gibt es ein Kurkonzert und das Saxofon-Quartett „SaxWerk“ animiert ab 14 Uhr zum Jazzen und Swingen in den Straßen. Alle Geschäfte sind von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Am Rheinufer gibt es an diesem Wochenende einen Antik- und Trödelmarkt.
Weitere Informationen: Tourist-Information Bad Hönningen, Neustraße 2a, 53557 Bad Hönningen, Telefon: 02635/2273, http://bad-hoenningen.de/

Dornröschen und der Teufel - Eröffnung der Wandersaison in der Pfalz

Die Pfalz eröffnet auf vielen Wegen die Wandersaison.


Kurz nach Frühlingsanfang eröffnen die Pfälzer Wanderorte die Saison am Sonntag, 29. März, mit einem pfalzweiten Wanderauftakt. Auf den Prädikatsfernwegen „Pfälzer Höhenweg“, „Pfälzer Waldpfad“ und „Pfälzer Weinsteig“ sowie auf den zertifizierten Wanderwegen „Teufelstour“, „Dornröschen Wanderweg“, „Remigius Wanderweg“, „Veldenz Wanderweg“, „Wilgartswieser Biosphären-Pfad“ und „Treidlerweg“ finden an diesem Tag viele Veranstaltungen rund ums Thema „Wandern“ statt. Hier können Pfalzurlauber den Frühling in vollen Zügen genießen – sei es auf federnden Waldwegen oder bei der zünftigen Hütteneinkehr im Pfälzerwald, an der Weinstraße zwischen rosa blühenden Mandelbäumen und Reben, in den Rheinauen oder im Pfälzer Bergland. Am „Pfälzer Weinsteig“ in Bockenheim fällt der Startschuss zur Wandersaison bei einer geführten Wanderung auf der neuen ersten Etappe des Weinsteigs. Dort wird auch das Leo-Buch „Pfälzer Pfade“, der offizielle Führer zur Wanderdachmarke „Wandermenü Pfalz“, vorgestellt.


Für musikalische Umrahmung sorgt die Modern Sound Big Band. In Leinsweiler im Süden der Pfalz dürfen sich Gäste bei der Veranstaltung „Wanderer trifft Spätburgunder“ nicht nur auf eine geführte Tour entlang des „Pfälzer Weinsteigs“ freuen, sondern auch auf ein Gläschen der „Rebsorte des Jahres 2015“. Eine weitere, ebenfalls kulinarisch geprägte Wanderung am „Pfälzer Weinsteig“ beginnt in Eußerthal und endet in Dernbach mit Pfälzer Spezialitäten im Dernbacher Haus.


Wer sich für eine geführte Wanderung auf der „Teufelstour“ bei Olsbrücken entscheidet, kann dies mit einem Besuch des Naturalienkabinetts in Sulzbachtal verbinden. Auch am „Treidlerweg“ in den Rheinauen bei Rülzheim gilt: Lernen durch Wandern. Dort werden drei geführte Wanderungen rund um die Themen „Natur und Nachhaltigkeit“ angeboten. Der „Dornröschen Wanderweg“ bringt den Besuchern die Märchen der Gebrüder Grimm näher. Auf dem „Veldenz Wanderweg“ geht es bei einer Eselwanderung nach Kusel, wo auch die Wanderungen auf dem „Remigius Wanderweg“ enden. Dort finden im Hof der Tuchfabrik Konzerte statt, die Sieger des 2. Pfälzer Bergland-Trails werden geehrt und zwei Führungen im Heimatmuseum angeboten.
Das komplette Programm zum Wanderauftakt findet man unter www.wandermenue-pfalz.de.
Weitere Informationen: Pfalz.Touristik, Martin-Luther-Str. 69, 67433 Neustadt/Weinstraße, Telefon: 06321/39160

Quacksalber und Klostergeflüster

Beginen führen durch die Stadtgeschichte in Oppenheim.


Als Beginen (weiblich) und Begarden (männlich) wurden ab dem 12. Jahrhundert in den Niederlanden und dem 13. Jahrhundert auch in Deutschland, Frankreich, Oberitalien und in der Schweiz die Angehörigen einer Gemeinschaft christlich andächtigen Lebens ohne Klostergelübde bezeichnet. Sie führten ein frommes, eheloses Leben in ordensähnlichen Hausgemeinschaften, wurden von der Kirche teilweise jedoch als Ketzer gebrandmarkt und von der Inquisition verfolgt.


Später schlossen sich die Beginen und Begarden der Reformation und den Kirchengemeinden an. Die Stadt Oppenheim beherbergte seit dem 13. Jahrhundert drei Beginenhäuser, in denen Frauen in christlichen Gemeinschaft zusammen leben konnten. Ohne in das Kloster einzutreten oder ein Gelübde abzulegen, standen sie weitgehend autonom dem Oppenheimer Franziskaner Kloster nahe.


Heute schlüpfen Oppenheimer Stadtführerinnen in das historische Gewand der Beginen und präsentieren die Stadt unter dem Motto „Zwischen Quacksalbern, Adel und Klostergeflüster“ aus der Sicht dieser Frauen, die es in rauen Zeiten schwer hatten, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Auf dem Weg durch die Straßen Oppenheims werden Geschichten um die mittelalterliche Heilkunst von der Wiege bis zum Tod oder vom Unterrichten an den Mädchenschulen und Frauenklöstern erzählt. Themen sind außerdem das Sticken, Backen, Kochen und Bierbrauen im Mittelalter.


Die Beginen-Stadtführerinnen begleiten ihre Gäste eineinhalb Stunden lang durch die Altstadt Oppenheims. Die nächsten Führungen finden anlässlich des Osterkünstlermarktes am Samstag, 21. März, und am Sonntag, 22. März, jeweils ab 15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Touristinformation.  Zum schon traditionellen Osterkünstlermarkt gibt es wieder viele Künstler- und Kunsthandwerkstände, die in und rund um das historische Rathaus zum Stöbern und Flanieren einladen. Der Sonntag ist verkaufsoffen und jede halbe Stunde beginnen Führungen durch die Oppenheimer Kellerlabyrinthe.
Weitere Informationen: Touristinformation Oppenheim, 55276 Oppenheim, Merianstraße 2a, Telefon: 06133/490914 oder 06133/490919. www.stadt-oppenheim.de

Frisches vom Bauernmarkt

Regional und verführerisch sind die Produkte aus dem Gemüsegarten Deutschlands.


Nur wenige Landstriche in Deutschland sind so vom Klima begünstigt wie die Pfalz. Hier reifen Feigen, Kiwis, Mandeln und Maronen und natürlich feinste Weine. Außerdem wird die Pfälzer Rheinebene nicht ohne Grund der „Gemüsegarten Deutschlands“ genannt. Deshalb gibt es in der Pfalz auch viele Bauernmärkte, die meisten im Mai und Juni sowie im September und Oktober. Die Bauernmakt-Saison eröffnen am Sonntag, 22. März, zwei deutsch-französische Bauernmärkte in Landau und in Waldhouse bei Bitche im benachbarten Frankreich. In Landau findet der Markt mit verkaufsoffenem Sonntag von 11 bis 18 Uhr bereits zum sechsten Mal auf dem Rathausplatz im Stadtzentrum statt. Mehr als 50 Teilnehmer bieten ihre Produkte aus der Region und aus dem Biosphärenreservat an.


Der Markt in Lothringen gehört zu den Biosphären-Bauernmärkten, bei denen besonders umweltschonend produzierte Waren angeboten werden, die aus den beiden Naturparken Pfälzerwald und Nordvogesen stammen. Auf den Marktständen werden Wolle, Schinken, Wurst, Ziegenkäse, Saft, Biowein, Marmelade und Honig ausschließlich aus heimischem und ökologischem Anbau feil geboten. Weitere Märkte gibt es jeweils Sonntags am 3. Mai in Neustadt, am 23. August in Elmstein und am 27. September in Grünstadt.


Mit internationalem Flair lockt auch der „Europäische Bauernmarkt“ im Landkreis Kusel. Floristik- und Blumenfreunde können sich schon den Blumenmarkt in Waldfischbach-Burgalben am Samstag, 9. Mai, die Bellheimer Gartentage vom 23. bis 25. Mai oder den Erdbeermarkt im Villa-Park in Herxheim bei Landau am Sonntag, 31. Mai, in den Kalender schreiben. Den Schlusspunkt der Marktsaison bildet am Sonntag, 8. November, der Bauernmarkt in Neustadt an der Weinstraße.Den genauen Überblick über alle Bauernmärkte in der Pfalz gibt die jetzt erschienene Broschüre „Die Pfalz. Bauernmärkte 2015“. Die achtseitige Broschüre des Pfalz.Touristik e.V. enthält Informationen zu über 30 Bauernmärkten in allen Pfälzer Regionen. Der Bauernmarkt-Flyer kann gegen einen Kostenbeitrag von 1,50 Euro bestellt oder kostenlos unter www.pfalz.de als PDF heruntergeladen werden.
Weitere Informationen: Pfalz.Touristik e.V., Martin-Luther-Str. 69, 67433 Neustadt, Telefon: 06321/39160

Abstieg ins Geglöck beim Rundgang im Museum Vulcania

Rundgang im Museum Terra Vulcania in der Eifel zu Fledermäusen und Silbersee.


Terra Vulcania liegt am Rande einer uralten Bergbaulandschaft: dem Mayener Grubenfeld. Die Vulkane haben hier einen einzigartigen Schatz hinterlassen. Das Museum gehört zum Vulkanpark Eifel und beschäftigt sich vor allem mit der Steinverarbeitung. Die Geschichte des Abbaus von vulkanischem Basaltgestein reicht in der Osteifel 7000 Jahre zurück. Die Entdeckungsreise beginnt in der Mitmach-Ausstellung „SteinZeiten“ in der ehemaligen Lagerhalle. Beim Heben eines Hammers wird schnell klar, wie schwer die Arbeit im Steinbruch war. Aber man lernt auch Tricks kennen, um das Steineschleppen leichter zu machen.


Doch es geht nicht nur um die Technik – ausgediente Henkelmänner, Stempelkarten und Thermoskannen mit mancher Beule erzählen von den Arbeitern aus der damaligen Zeit. Auf Knopfdruck kann man sich das donnernde Grollen einer Sprengung anhören. Ein Film fasst die spannende Geschichte des Ortes von den Vulkanausbrüchen vor Millionen von Jahren über die römischen Bergwerke bis heute zusammen. Im „Klassenzimmer“ kann man danach sein Wissen überprüfen.


Hinter dem Museum erstreckt sich mit dem Mayener Grubenfeld, das Außengelände mit rohen Felswänden, dem glitzernden Silbersee und dem Skulpturenpark „Lapidea“. Besonders interessant ist der Schacht 700. Über einen nachträglich eingebauten Treppenturm steigt man in das Glockengewölbe, das sogenanntes Geglöck, hinab. Die unterirdischen Basaltsteinbrüche sind außerdem ein wichtiger Lebensraum für Fledermäuse. Riesige Schwärme seltener Arten der nachtaktiven Tiere beziehen hier Quartier.
Das Vulkanpark-Erlebniszentrum und das Mayener Grubenfeld kann man auf eigene Faust erkunden. Die erste Führung in diesem Jahr findet am Sonntag, 29. März, 14 Uhr statt. Treffpunkt ist die Museumskasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme an der Führung kostet pro Person 2,50 Euro.
Der Eintritt in das Museum kostet für Erwachsene 6 Euro, für Kinder, die größer als einen Meter sind, 3,50 Euro. Das Museum hat ab 29. März Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen: Terra Vulcania, An den Mühlsteinen 7, 56727 Mayen, Telefon: 02651/491506, http://www.vulkanpark.com/vulkanpark/terra-vulcania/

Aschekiste und Henkelkrug - Erlebnisse in der Villa rustica

Erlebnisse in der Villa rustica und auf dem Römerrundweg.


Viele römische Hinterlassenschaften wurden in Rheinland-Pfalz eher zufällig bei Baumaßnahmen entdeckt. Bei der Villa rustica war es die Flurbereinigung 1980. Der römische Gutshof wurde von Mitarbeitern der Archäologischen Denkmalpflege Speyer nahezu vollständig ausgegraben und restauriert.


Bei Kanalarbeiten entdeckte man im September 1997 den zur Villa rustica gehörenden römischen Bestattungsplatz an der Friedelsheimer Straße in Wachenheim. Der Fund einer steinernen Aschenkiste mit einem Henkelkrug und einer Münze des 2. Jahrhunderts gaben einen Hinweis auf den Friedhof, der zunächst westlich der Villa rustica vermutet wurde.Anders als viele römische Höfe in der Rheinebene hat der Wachenheimer Hof die unruhigen Zeiten des 3. und 4. Jahrhunderts weitgehend unbeschadet überstanden. Spätestens im 6. Jahrhundert wurde der Hof endgültig verlassen.


Am Parkplatz der Villa rustica führt der rund 20 Kilometer lange Römerrundweg vorbei. Er dreht eine Runde über Ungstein nach Bad Dürkheim zu verschiedenen und teilweise rekonstruierten Ausgrabungen aus römischer, keltischer und fränkischer Zeit. Dazu gehören zum Beispiel die Reste des römischen Brugus in Ungstein, das Freilichtmuseum „Römisches Weingut Weilberg mit Kelterhaus“ oberhalb von Ungstein, ein fränkisches Doppelgrab nördlich von Pfeffingen, der Brunnen auf dem Gelände der Villa rustica am Weilberg und der Ringwall der frühkeltischen Siedlung Heidenmauer. Ein Faltblatt zum Römerrundweg gibt es bei der Tourist-Information Wachenheim.Am Samstag, 14. März, 11 Uhr, findet eine fachkundige Führung rund um das römische Landgut statt. Die Teilnahme kostet pro Person 3 Euro. Treffpunkt ist der Parkplatz Villa rustica an der B 271. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.
Weitere Informationen: Tourist-Information Wachenheim, Weinstraße 15, 67157 Wachenheim, Telefon: 06322/9580801, http://www.wachenheim.de/

Frühling am Dreifelder Weiher an der Westerwälder Seenplatte

Wanderung zum Saisonstart an der Westerwälder Seenplatte.


Die Westerwälder Seenplatte gehört zu den landschaftlich schönsten Gebieten des Westerwaldes. Von den Hügelketten im Norden geschützt, erstreckt sie sich bis in das Tal des Saynbaches im Süden. Schon im 12. Jahrhundert gab es in der Gegend angestaute Fischweiher. Graf Friedrich III. zu Wied (1618-1698) erweiterte die Weiher um 1650 für die Fischzucht und entwarf die Kulturlandschaft, die bis heute erhalten ist. Die Seenplatte umfasst sieben Seen: den Postweiher bei Freilingen, den Brinken- und den Hausweiher bei Steinen, den Wölferlinger Weiher, den Haiden- und den Hoffmannsweiher bei Dreifelden sowie den Dreifelder Weiher. Mit 123 Hektar Wasserfläche ist der Dreifelder Weiher der größte unter den sieben Seen.


Seit den 1970er-Jahren stehen die Südhälfte des Dreifelder Weihers, der Brinkenweiher, der Haidenweiher und der Wölferlinger Weiher unter Naturschutz. Jedes Jahr ab Mitte September wird das Wasser vom Dreifelder Weiher abgelassen. Das Abfischen im Oktober ist inzwischen zu einem beliebten Fest unter Einheimischen und Gästen geworden. Im Sommer sind vor allem der Postweiher und der Dreifelder Weiher beliebte Badeseen. Der 36 Kilometer lange 7-Weiher-Weg verbindet alle Weiher miteinander, kann aber in Rundwegen auch in kleinere Etappen aufgeteilt werden.


Auch die sechste Etappe des Westerwald-Steigs von Freilingen nach Nistertal führt direkt zum Dreifelder Weiher. Am Samstag, 14. März, ab 14 Uhr, findet die sechs Kilometer lange Wanderung „Saisonstart am Dreifelder Weiher“ mit Wanderführerin Christel Forkmann statt. Treffpunkt ist das „Haus am See“ am Dreifelder Weiher (Telefon: 02662/7147). Veranstalter sind das „Haus am See“, der Campingplatz Freilingen am Postweiher und der Campingplatz Hofgut Schönerlen in Steinen. Weitere Wanderungen an der Westerwälder Seenplatte gibt es in diesem Monat am Samstag, 21. März, 14 Uhr zum Thema „Frühlingsansichten an Post-, Brinken- und Hausweiher“ (rund 5,5 Kilometer) mit Treffpunkt am Parkplatz an der B8 und am Samstag, 28. März, um 14 Uhr, unter dem Motto „Runde um die Hazemer Heide“ (rund 5 Kilometer) ab Parkplatz Friedhof Lochum.

Weitere Informationen: Tourist Information Hachenburger Westerwald, Perlengasse 2, 57627 Hachenburg, Telefon: 02662/958339, www.hachenburger-westerwald.de

Reise in die Anderwelt - Märchen am romantischen Rhein

Keltische Märchen zur Vollmondnacht am romantischen Rhein.


Das mittelalterliche Städtchen Braubach mit seinen hübschen Fachwerkhäusern und engen Gässchen ist ein Schmuckstück am romantischen Rhein. Von der alten Stadtbefestigung steht noch das Obertor. Auch der Turm der Barbarakirche aus dem 13. Jahrhundert war einst Eckbefestigung der Stadtmauer. Sehenswert ist die Martinskapelle aus dem 11. Jahrhundert. In der Altstadt liegt die Philippsburg mit ihrem idyllischen Innenhof und dem Renaissancegarten. Hier beherbergt das Europäische Burgeninstitut eine der größten burgenkundlichen Bibliotheken Europas.


Umgeben von Reben und Rosen wird Braubach von der Marksburg bewacht. Sie ist die einzige nie zerstörte Höhenburg am Mittelrhein. Zu ihren Füßen liegt eines der schönsten Fachwerkensembles des Ortes: der Landgasthof „Zum Weißen Schwanen“. Er ist die perfekte Kulisse für die Veranstaltung „Kultur zum Vollmond“, die mit keltischen Märchen zu einer Reise in die Anderwelt einlädt. Das Shamrock Duo mit Jupp und Hilde Fuhs, Gerhard Luhofer und Rolf Henrici entführen ihre Zuhörer an diesem Abend mit Märchen und Sagen in eine versunkene Zeit und in das Reich der Kelten. Dabei geht es um den schottischen Lautenspieler Thomas Learmont, der im Wald der überirdisch schönen Feenkönigin begegnet. Unsterblich verliebt folgt er ihr sieben Jahre lang in das verzauberte Land der Feen. Auch der irische Fischer Jack Dogherty trifft ein Wesen aus der Anderwelt. Es ist der Wassermann Coomara, der Jack in sein Muschelhaus auf dem Meeresboden einlädt. Die beiden werden bei gutem Essen und Whiskey beste Freunde …
Die romantischen und witzigen Geschichten werden von Gerhard Luhofer und Jupp Fuhs erzählt, vom Shamrock-Duo musikalisch untermalt und mit den Bildern von Rolf Henrici ergänzt. Für den kulinarischen Genuss sorgt das Team vom Landgasthof „Zum Weißen Schwanen“.
Die Veranstaltung „Kultur zum Vollmond“ findet am Samstag, 14. März, um 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Informationen und Platzreservierung unter Telefon: 02661/20329 oder per E-Mail: inkunabel@gmx.de.
Weitere Informationen: Touristinformation Braubach, Rathausstraße 8, 56338 Braubach, Telefon: 02627/976001, www.braubach.welterbe-mittelrhein.de

Kelten, Köhler und Hüttenleute am Rundweg Dollbergschleife

Der Rundweg Dollbergschleife im neuen Nationalpark führt zum Züscher Hammer.


Um Neuhütten entstand Anfang des 17. Jahrhunderts das größte Eisenhüttenwerk des Hunsrücks. Die Gesamtanlage des Unternehmens Hauzeur umfasste ein Pochwerk, eine Schmelze, einen Eisenhammer und eine Holzkohlescheuer. Das brachte vielen Holzfällern, Kohlebrennern, Erzgräbern, Schmelzern und Hammerschmieden einen sicheren Arbeitsplatz. So entstanden die Waldhüttendörfer Damflos und Neuhütten mit den Ortsteilen Schmelz und Zinsershütten.


Sehenswert ist heute der restaurierte Züscher Hammer am Allbach. Der Allbach (auch Altbach) fließt durch das Naturschutzgebiet Gunnesbruch in die Primstalsperre. Über den Kamm der Dollberge führen der Fernwanderweg Saar-Hunsrück-Steig und der Rundwanderweg Dollbergschleife (11,2 Kilometer). Die Traumschleife führt den Wanderer durch schönen Hainbuchenwald direkt zur Geschichte der Kelten, Köhler und Hüttenleute und zum „Züscher Hammer“. Dort kann man bei einer Besichtigung erleben, wie bis ins 18. Jahrhundert Eisen im Altbachtal verarbeitet wurde. Die Fundamente, der Weiher und die Mühle des Industriedenkmals sind ganzjährig zugänglich. Führungen geben einen Überblick über das Gelände und Informationen über Geschichte, Lage und Funktion der Anlage. Das rekonstruierte, von Wasserkraft angetriebene Hammerwerk kann auch in Betrieb genommen werden. Außerdem gibt es viele interessante Ausstellungsstücke und einen Film, der alle Fakten noch einmal anschaulich zusammenfasst.


Weiter geht es entlang der Talsperre Nonnweiler, dem größten Trinkwasserreservoir für Rheinland-Pfalz und für das Saarland. Ein besonderer Höhepunkt der Dollbergschleife ist der keltische Ringwall Otzenhausen, der zu den größten keltischen Festungsanlagen Europas gehört. Die aufgetürmten Steinwälle sind bis zu zehn Meter hoch.


Saar-Hunsrück-Steig und Dollbergschleife führen direkt durch das Gebiet des neuen Nationalparks Hunsrück-Hochwald, der zu Pfingsten eröffnet wird.Führungen im Züscher Hammer finden von Mai bis Oktober an jedem ersten Samstag im Monat und an jedem ersten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung statt.
Weitere Informationen: Tourist-Information Hermeskeil, Trierer Straße 49, 54411 Hermeskeil, Telefon 06503/95350, www.hermeskeil.de

Frisch gewolfter Eisenberg-Burger an den Donnersbergern Glanrindwochen

An den Donnersberger Glanrindwochen beteiligen sich  acht Restaurants in der Pfalz.


Die Geschichte der Glanrinder beginnt im 18. Jahrhundert. Herzog Christian IV. von Pfalz-Zweibrücken erließ 1773 ein Edikt zur Verbesserung des einheimischen roten, kleinen Landviehs. Aus der Kreuzung von graubraunem Berner Gebirgsvieh und Simmentaler Rindern ging die Rasse des Glanrinds hervor. Das Glanrind gilt nicht nur als ruhig und handzahm, sondern auch als Alleskönner. Als Mutterkühe können sie das ganze Jahr über auf der Weide gehalten werden, aber man kann sie als Milchlieferant auch ganzjährig im Stall melken. Am Pfälzer Donnersberg und an der Glan entwickelten sich neben dem leichten Glanrind mit guter Milchleitung auch das schwere Arbeitsrind – der Donnersberger. Im 19. Jahrhundert wurden diese beiden Arten gekreuzt und es entstand der Glan-Donnersberger, der bald auch in Hunsrück, Eifel und Westerwald auf den Weiden stand.


Über die Jahre machte das Frankenrind und das Rote Dänische Milchrind den Glanrindern Konkurrenz, sodass es in den 1980er-Jahren nur noch vier reinrassige Glanrinder gab. Mit der Gründung des Vereins zur Erhaltung und Förderung des Glanrinds änderte sich das. Das Glanrind wurde wieder gezüchtet, wobei besonderer Wert auf die Fleischleistung der Tiere gelegt wird. Vom Geschmack kann man sich vom 7. bis 22. März bei den Donnersberger Glanrindwochen bei verschiedenen Gastgebern überzeugen. Angeboten werden Gerichte vom Glanrind zum Beispiel als kräftige Consommé mit Leberklößen und frischen Kräutern, als Fleischschnecke auf Zwiebelkompott mit jungen Blattsalaten und Basilikumschaum, als Pavé de Boeuf (Kurzgebratenes) mit grünen Bohnen im Speckmantel und Dauphinekartoffeln, als Roulade nach Hausfrauenart mit Kartoffelkrapfen und Frühlingsgemüse oder als frisch gewolfter Eisen-Burger.


Den Auftakt macht am Samstag, 7. März, ab 19 Uhr das Restaurant im Waldhotel Eisenberg mit einem Vier-Gang-Menü rund ums Glanrind mit begleitenden Weinen (39 Euro, Reservierung erforderlich, Telefon: 06351/124703). An diesem Abend ist der Züchter Karlfried Simon aus Waldböckelheim anwesend und beantwortet gern Fragen. An den Donnersberger Glanrindwochen beteiligen sich neben dem Waldhotel Eisenberg das Restaurant H´manns in Neuleiningen, das Hotel Kollektur in Zellertal/Zell, das Waldhotel Felschbachhof in Ulmet/Glan, der Meisenheimer Hof in Meisenheim/Glan, die Gutsschänke „ Alte Brennerei“ in Mölsheim, die Gutsschänke Schmitt in Flörsheim-Dalsheim und die Mühle am Schlossberg in Wartenberg. Zusätzlich bietet auch der Gasthof Lind jeweils an den Wochenenden Glanrindgerichte an.
Weitere Informationen zu den Donnersberger Glanrindwochen

Mit dem Rad auf der Hiwwel-Route

Mit Rückenwind von Bingen rheinaufwärts zur nördlichsten Hügelkette Rheinhessens.


Von Bingen über Mainz ins Herz von Rheinhessen nach Wörrstadt und Alzey bis in den Südosten nach Worms schlägt die 164 Kilometer lange Hiwwel-Route in vier Tagesetappen zwei große Bögen durch die Region. Der Name der Radroute ist eine Hommage an die „tausend“ Hügel in Rheinhessen. Die erste Etappe von Bingen nach Mainz ist 43 Kilometer lang. Nachdem man den Binger Mäuseturm und den Blick in das Obere Mittelrheintal ausreichend genossen hat, rollt man entspannt über die Rheinuferpromenade. Gegenüber breiten sich die Rheingauer Weinterrassen unter dem Niederwalddenkmal aus. Dann taucht die Route in die idyllischen Rheinauen ein. Stille Ufer, urwüchsige Bäume und seltene Wasservögel führen hier Regie. Ein schöner Platz zum Rasten und Schauen ist die Ingelheimer Mole. Hier setzt die Fähre in den Rheingau über. Nun folgt eine ausgedehnte Schleife durch die Rotweinstadt Ingelheim und mit dem gemütlichen Radeln ist es erst einmal vorbei.


Etwas Anstrengung oder ein E-Bike sind gefragt, denn von nun an geht es bergan und die Hiwwel-Tour macht ihrem Namen alle Ehre. Andererseits ist es auch eine gute Idee abzusteigen und die alten Anlagen der Burgkirche und die Reste der Kaiserpfalz Karl des Großen anzusehen. Die Ingelheimer Pfalz beschrieb Einhard, der Biograf Karl des Großen, als prächtigste Pfalz neben Aachen und Nimwegen. Einzigartig war ihre Architektur, bei der Karl der Große sich von römisch-antiken Villen und Palästen inspirieren ließ.Durch ausgedehnte Obstplantagen führt die Route weiter in den Mainzer Stadtteil Finthen. Ein Blick zurück auf den Rhein und den Taunus lohnt sich. Nach den Mühen des Aufstiegs geht es am Gonsberg rasant bergab ins Zentrum der Domstadt Mainz. Zwischen Gonsenheim und Mainz gibt es Abschnitte mit stärkerem Verkehr und einer etwas verwinkelten Streckenführung.
Weitere Informationen: Rheinhessen-Touristik GmbH, Friedrich-Ebert-Straße 17, 55218 Ingelheim, Telefon: 06132/44170, http://www.rheinhessen.de//de/urlaub-und-freizeit.html

Mußbacher Spitzen

Jungwinzer und zwölf Weingüter laden in den Herrenhof zur Weinverkostung ein.


Im Zentrum des mit Reben umstandenen, schon vor über 1300 Jahren gegründeten Weindorfes Mußbach liegt der Herrenhof, ein ehemaliges Johannitergut und das älteste Weingut der Pfalz. Heute ist der Herrenhof wichtiges Kulturzentrum der Region, Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Der rote Faden – ein Flyer, in dem ein Rundweg durch den historischen Ortskern beschrieben wird – führt zu bemerkenswerten Gebäuden, wie dem Herrenhof, zum Wohnturm der Ritter von Otterbach oder zum Mühlenpfad. Die St. Johanniskirche im hochgotischen Stil, wurde einst von Katholiken und Protestanten gleichzeitig genutzt. Den Flyer gibt es in der Mußbacher Ortsverwaltung oder in der Tourist-Information in Neustadt an der Weinstraße.


In Mußbach liegt die 300 Hektar große und weltbekannte Lage „Mußbacher Eselshaut“ und direkt hinter dem Herrenhof der kleine Weinberg Johannitergarten. Insgesamt sind 486 Hektar Rebfläche bestockt.Immer am ersten Märzwochenende treffen sich Weinliebhaber traditionell, um im entspannten Ambiente des Herrenhofs nach Herzenslust die Mußbacher Weinwelt zu verkosten. An zwei Tagen stehen über 100 Weine und Sekte von zwölf Winzerbetrieben und den Mußbacher Jungwinzern bereit. Die Jungwinzer heißen Ralf Kappner (Rebenhof Kappner), Stefan Steigelmann (Weingut Steigelmann), Frank Schäfer (Weingut Schäfer) und Matthias Klohr (Weingut Klohr). Sie sind sich einig, dass eine gute Ausbildung und Erfahrung heute wichtiger ist denn je. Neue Technologien, Rebsorten, der Kundengeschmack und das Wetter sind zum Beispiel Faktoren, mit denen man sich als Winzer auskennen sollte.


Die Jungwinzer versuchen in den Lehrbetrieben viel an Wissen und Erfahrung mitzunehmen und auch im Ausland anderen „winemakern“ über die Schulter zu schauen. Ob Neuling in Sachen Wein, ambitionierter Hobbysommelier oder Profi, an den „Mußbacher Spitzen“ wird jeder seine Freude haben. Die Weinmesse „Mußbacher Spitzen“ findet am Samstag, 7. März, von 14 bis 21 Uhr und am Sonntag, 8. März, von 12 bis 19 Uhr im Mußbacher Herrenhof statt. Die Tageskarte kostet 14 Euro, die Zwei-Tageskarte 22 Euro.
Weitere Informationen: Weinbauverein Mußbach, Schießmauer 56, 67435 Neustadt-Mußbach, Telefon: 06321/6447, http://www.mussbacher-spitzen.de/

Das Pissamännesje von Merl weist den Weg - Merler Weinfest

Geführte Rundwanderung auf dem Weinlehrpfad von Merl an der Mosel zu Mauerpfeffer und Schwarze Katz.


Das Merler Weinfest hat eine lange Tradition. Das Pissamännesje wurde 1952 für das erste auszurichtende Weinfest erschaffen. Die Schöpfer waren der Küfer Heinrich Gottung, genannt Guttungs Hein und der Schreiner Gotthard Schuhmacher aus Merl. Guttungs Hein war für den Corpus und Gotthard Schuhmacher für Kopf und die Gliedmaße verantwortlich. Früher wurde das Pissamännesje nach dem Fest mit einem feuchtfröhlichen Umzug durch das ganze Dorf getragen und beerdigt. Warum? Darüber schweigen sich die Merler Weinfreunde aus. Jedenfalls steht es heute auf dem Weinbrunnen und wurde 2010 Namensgeber des Weinlehrpfades durch die Merler Spitzenlagen, die alle zur berühmten Zeller Großlage „Schwarze Katz“ gehören.


Der 6,5 Kilometer lange Weinlehrpfad führt zu wunderschönen Aussichtspunkten mit Blick auf die Mosel und ihre Steilhänge, ihre beschaulichen Weinorte, die gegenüberliegende Marienburg, auf Burg Arras und den Prinzenkopfturm. 15 Tafeln, die von den Merler Weinfreunden gestaltet wurden, informieren über die Arbeiten der Winzer, die Rebsorten, die Weinlagen und das Terroir. Dabei bekommt man nicht nur einen kleinen Einblick in die moselländische Weinwelt, sondern lernt auch die Bezeichnungen für die einzelnen Arbeitsschritte auf Merler Platt kennen.


Den Weg zeigt das Pissamännesje. Unterwegs kann man sich auf Bänken niederlassen und mit der Aussicht vielleicht schon ein Fläschchen Moselriesling genießen. Den muss man sich aber vorher vorsorglich in den Rucksack packen. Unter dem Motto „Mehr als Reben erleben“ kann man sich auch einer geführten Wanderung über den Weinlehrpfad anschließen. Sie ist zwei Kilometer lang und der Weg ist sogar für Kinderwagen geeignet. Auf dem Weg erfährt man eine Menge Interessantes zum Wein, aber auch über Eidechsen, den weißen Mauerpfeffer, den Giftlattich und über Tiere und Pflanzen, die sich im Weinberg wohl fühlen. Die zweistündigen Wanderungen finden am Donnerstag, 5. März, und am Dienstag, 24. März, statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Weingut Steffens in 56856 Zell-Merl in der Hauptstraße 47. Parkplätze sind vorhanden. Die Teilnahme kostet pro Person 8 Euro. Ein Glas Wein ist inklusive.
Weitere Informationen: Zeller Land Tourismus GmbH, Balduinstraße 44, 56856 Zell (Mosel), Telefon: 06542/96220 anmelden, http://www.zellerland.de/

Adlerhorst und Wolfsschlucht rund um die Kasselburg in der Eifel

Adler breiten ihre Schwingen aus und schweben über der Wolfsschlucht rund um die von tiefem Wald umgebene Kasselburg in der Eifel. Das klingt wie im Märchen. Der 37 Meter hohe Torturm der mittelalterlichen Kasselburg in Pelm bei Gerolstein erhebt sich aus dem dichten Eifelwald und ist schon von weitem zu sehen. Die Herren von Blankenheim ließen ihn um 1350 erbauen. Heute leben in den alten Gemäuern des Burghofs Adler, Milane, Falken, Uhus, Geier und Eulen in ihren Volieren.


Die Kasselburg gehört zum 20 Hektar großen Areal des Adler- und Wolfsparks an der Deutschen Wildstraße. Weitläufige Wald- und Grünflächen und die geräumigen, artgerechten Gehege zeichnen den Erlebnispark aus. Falkner züchten hier bedrohte Arten wie zum Beispiel den Roten Milan oder den Mönchsgeier. In der staatlichen Auffang- und Pflegestation werden verletzte, kranke oder aus dem Nest gefallene Greifvögel aufgenommen. Viele von ihnen können nach intensiver Betreuung und Pflege wieder in ihre alten Reviere zurückkehren.


Auf der großen Wiese vor der Kasselburg kann man die Flugkünste von Steinadler, Falke, Milan und Geier bei ihren Freiflügen beobachten.Die Wolfsschlucht ist das Zuhause des größten Wolfsrudels in Westeuropa. Ein tolles Erlebnis ist die tägliche Fütterung. Auf Wunsch kann man die Wolfshüter für einen Obolus von 10 Euro bei der Fütterung ins Wolfsgehege begleiten und Fotos aus nächster Nähe machen.

Weitere Informationen:
Der Adler und Wolfspark Kasselburg befindet sich in 54570 Pelm, Telefon: 06591/4213 und ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Flugvorführungen gibt es täglich außer montags (Feiertage ausgenommen) um 11 und 15 Uhr. Die Wolfsfütterung beginnt täglich 15.45 Uhr, montags bereits 15 Uhr. An jedem dritten Mittwoch von Mai bis September von 13.30 bis 14.30 Uhr oder auf Anfrage unter Telefon: 06591/5901 kann man mit der Gästeführerin Elli Leusch eine baugeschichtliche Themenführung durch die Kasselburg unternehmen (2,50 Euro zzgl. Eintritt). Der Eintritt in den Adler- und Wolfspark kostet für Erwachsene 6 Euro, für Kinder ab vier Jahre 4,50 Euro. Hunde dürfen nicht in den Park, können aber in der Hundezwingeranlage abgegeben werden (2 Euro). www.adler-wolfspark.de

Kaiserliche Wohlfühlmomente in Bad Ems im Lahntal

Bad Ems verbindet mit einem historischen Kurviertel und kompetenten Wellnessangeboten Tradition und Moderne auf das Beste. Die traumhafte Lage der Kurstadt Bad Ems im romantischen Lahntal und das hier reichlich sprudelnde Mineralwasser wussten schon Kaiser und Zaren zu schätzen.


Von den insgesamt 15 Quellen ist die spektakulärste der Robert-Kampe-Sprudel, der mit seinem artesischen Wasser mit einer bis zu acht Meter hohen Fontäne aus der Erde schießen kann. Mit 57 Grad konstanter Wassertemperatur gehört er zu den heißesten Quellen Deutschlands und versorgt die Emser Therme ständig mit frischem, kristallklarem Wasser.


Direkt am Lahnufer zieht das Badeschloss – jetzt Häcker’s Grand Hotel – alle Bewunderung auf sich. Das Haus Nassau-Oranien ließ es Anfang des 18. Jahrhunderts an der Stelle erbauen, wo schon im Mittelalter die Heilquellen genutzt wurden. Im östlichen Flügel logierte der Kaiser. In der Säulenhalle des Kurhauses gibt es mit dem Kesselbrunnen, dem Kaiserbrunnen und dem Emser Kränchen gleich drei Quellen dicht nebeneinander.
Das Emser Thermalbad mit Thermenlandschaft, Saunapark und Fitnesspanorama bietet alle Möglichkeiten, Entspannung und aktive Erholung miteinander zu verbinden.


Auf Spaziergängen gibt es viel zu sehen. Prunkvolle Barockbauten und Bäderarchitektur wechseln sich ab. Im historischen Kurviertel sind der Marmorsaal, das Rokoko-Kurtheater, die älteste Spielbank Deutschlands und die russisch-orthodoxe Kirche sehenswert. Eine Standseilbahn verbindet das Stadtzentrum mit dem Kurgebiet auf der Bismarckhöhe. Oben kann man nicht nur im Panoramarestaurant einkehren, sondern genießt auch eine einzigartige Aussicht auf das Lahntal.

Weitere Informationen:
Stadt- und Touristikmarketing Bad Ems e.V., Bahnhofplatz 1, 56130 Bad Ems, Telefon: 02603/9415-0, www.bad-ems.info; Die Emser Therme in der Victoriaallee 25 hat täglich von 9 bis 22 Uhr, freitags bis 24 Uhr, geöffnet. Der Eintritt kostet für 2 Stunden Aufenthalt für Erwachsene 12 Euro, für Kinder 7,20 Euro. www.bad-ems.info

Lasst die Puppen tanzen im Bad Kreuznacher Museum für Puppenkultur

Das Museum für PuppentheaterKultur führt in die faszinierende Welt der Puppenspielkunst des 20. Jahrhunderts. Käpt’n Blaubär und Hein Blöd, der Hohnsteiner Kasper, Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt sind die Prominenten unter den im Bad Kreuznacher Museum für PuppenKultur ausgestellten Figuren. Von handfest geschnitzten Holzköpfen, filigranen Schattenfiguren bis zu höllischen Furien zeigt das Museum die ganze Bandbreite der faszinierenden Welt der Puppenspielkunst des 20. Jahrhunderts in Deutschland.


Kinder und Erwachsene sind gleichermaßen begeistert vom Blick hinter die Kulissen einer Marionettenbühne oder über die Schulter eines Puppenbauers. An vorstellungsfreien Tagen verwandelt sich der Theatersaal in einen „Spielsalon“: Die Besucher können in der variablen Bühne für Handpuppen, Tischfiguren oder Marionetten, an der Geräuschstation, im Masken- oder Papiertheater oder auch im Schattenspiel selbst aktiv werden.


Für professionelle Puppenspieler und ihre Kunst steht der Theatersaal mit 99 Plätzen bereit. An jedem 1. Sonntag im Monat ist Theatersonntag für die ganze Familie. Weiter steht auf dem Programm am Freitag, 14. März, 17 Uhr, die Stücke „Der Zauberlehrling“ nach Goethes berühmter Ballade für Kinder ab sechs Jahre und am Samstag, 15. März, 15 Uhr, „Kleine Katze Tatze“ für Kinder ab vier Jahre. Einen tierischen Abend mit reptilem Humor verspricht die Aufführung „Die Echse“ für Jugendliche und Erwachsene zum Internationalen Weltpuppenspieltag am Freitag 21. März, 19 Uhr.

Weitere Informationen:
Das Museum für PuppentheaterKultur gehört zu den Museen im Rittergut Bangert in der Hüffelsheimer Straße 5, 55545 Bad Kreuznach, Telefon: 0671/8459185. Es hat Dienstag von 10 bis 13 Uhr, Mittwoch bis Freitag von 10 bis 16 Uhr und am Wochenende von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Am Montag ist das Museum geschlossen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 4 Euro, für Kinder 4 Euro. Karten für das Kindertheater gibt es für 5 Euro, für Erwachsenenvorstellungen für 13 Euro. Plätze können online üner www.bad-kreuznach.de reserviert werden. PuppentheaterKultur

Bischof oder Bader - Stadtführung in Mainz

Eine Stadtführung in Mainz beleuchtet ein altes Berufsbild und ein nicht ganz so düsteres Mittelalter. Der alte Stabreim „Bischof oder Bader“ heißt soviel wie „alles oder nichts“. Die Betreiber von Badehäusern, genannt Bader, gehörten zu den unteren sozialen Schichten und genossen im Mittelalter nur geringes Ansehen. Zu Unrecht, denn bis weit ins 18. Jahrhundert hinein waren sie die einzig erreichbaren ärztlichen Helfer und Ratgeber der kleinen Leute.


In dem Buch „Der Bader von Mainz“ beschreiben die Autoren Hans Georg Thiemt und Hans Dieter Schreeb wie es 1358, nach dem Abklingen der großen Pest, in einem Mainzer Badehaus aussah. Es ging nicht nur um Reinlichkeit, sondern auch um lustvolle Feiern, freie Liebe und Anbandelung von Ehen. Zähne wurden gezogen, Knochen geflickt, Speisen gereicht und Geschichten ausgetauscht. Zum Personal einer florierenden Badestube gehörten auch ein Barbier, der Reiber, der die Badegäste trocknete und den Wasserzieher, der das Wasser für das Bad aus dem Brunnen zog.


Zu den noch vorhandenen Schauplätzen der Handlung begibt sich eine Stadtführung in Mainz auf den Spuren des Romanhelden. Er heißt Matthes Fuß, ist 42 Jahre alt, Vater zweier Töchter, auf Brautschau und hat ein Auge auf das blutjunge Röschen aus Nierstein geworfen. Auf heitere Weise wird über das Leben im gar nicht so düsteren Mittelalter berichtet. Dabei erfährt man zum Beispiel was es mit dem Beruf der Hübschlerin auf sich hatte und warum ein Bader am Ende der Prozession gehen musste.

Weitere Informationen:
Die Stadtführung „Der Bader von Mainz“ dauert zwei Stunden. Treffpunkt ist das Tourist Service Center am Brückenturm in der Rheinstraße 55. Die Führung kostet für Erwachsene 7 Euro, Schüler und Studenten 4 Euro und Kinder bis neun Jahre 3 Euro. Die Führung kann auch zu frei vereinbarten Terminen im Tourist Service Center gebucht werden (Telefon: 06131/242827). Der Preis für eine zweistündige deutschsprachige Gruppenführung (maximal 30 Personen) beträgt € 95. www.mainz.de

Tafeln im Rittersaal in Barbarossas Felsenburg - Führungen auf Burg Berwartstein

Unterhaltsame Führungen auf Burg Berwartstein und sagenhafte Wanderwege im Dahner Felsenland. Sage und schreibe 16 Burgen und Burgruinen gibt es im Dahner Felsenland und im angrenzenden Nordelsass zu besichtigen.


In den alten Gemäuern wird die Welt der Edelleute und Raubritter wieder lebendig. Geheimnisvolle Gänge führen hinab in Felskammern und Verliese. Hoch oben auf den Zinnen meint man die feindlichen Rittersleute schon zu sehen. Doch Burg Berwartstein, eine der schönsten Burgen im Dahner Felsenland, wurde nie eingenommen. Die restaurierte Felsenburg ist die einzige bewohnte Burganlage der Pfalz. Die Wasgauburg wurde im 12. Jahrhundert von Kaiser Friedrich Barbarossa auf einem 50 Meter hohen Felsklotz erbaut. Der Brunnen reicht 104 Meter tief in die Erde.


Im 15. Jahrhundert lebte auf dem Berwartstein der geächtete Raubritter Hans von Trotha, auch Hans Trapp genannt, der als Unhold und Kinderschreck in die Sagenwelt der Pfalz eingegangen ist. Unterirdische Gänge verbanden früher die Burg mit Erlenbach und dem Vorwerk Klein-Frankreich. Die komplett eingerichtete Burg mit Rittersaal, Schlafgemächern, Waffenkammern, Küche, Folterkammer und den Kasematten beeindruckt bei den für ihre Unterhaltsamkeit bekannten Führungen Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Das Burgrestaurant im Rittersaal sorgt für das leibliche Wohl der Gäste und veranstaltet auch zünftige Rittermahle. Direkt an der Burg vorbei führt die zweite Etappe des Prädikatwanderweges Felsenland-Sagenweg.

Weitere Informationen:
Die Burg Berwartstein befindet sich in 76891 Erlenbach. Von Erlenbach erreicht man die Burg über die Burgstraße, ab Wendehammer weiter nach rechts über die Eisenbahnstraße. Parkmöglichkeiten sind vorhanden. Die Burg und das Restaurant haben täglich von 10 bis 17 Uhr bzw. 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 4 Euro, für Kinder (3 bis 16 Jahre) 3 Euro. Im Preis ist die Burgführung inbegriffen. Nach Anmeldung (Telefon: 06398/210) können Führungen auch früher beginnen. http://burgberwartstein.de/



Tiger Ivo brüllt auf sächsisch im Zoo Neuwied

Der Zoo in Neuwied hat endlich wieder einen sibirischen Tiger, Löwe Schröder eine neue schöne Gefährtin und Äffchen Dirk ein neues Zuhause. Ob Schimpansen, Löwen, Geparde, Leguane, Krokodile, Seehunde, Pinguine oder Nasenbären, Flamingos, Strauße, Papageien, Kamele, Erdmännchen oder die größte Känguruherde außerhalb Australiens – im Zoo Neuwied gibt es für jeden Tag etwas Neues zu entdecken.


Die Attraktion dieser Tage aber ist Tiger Ivo. Der sibirische Tigerkater ist noch etwas schüchtern und wird von den Löwen noch argwöhnisch beäugt. Aber wenn er mal brüllen sollte, dann auf sächsisch. Ivo wurde 2012 im Leipziger Zoo geboren und ist nun nach Neuwied umgezogen.


Auf Nachwuchs gehofft wird auch im Löwengehege. Dort zog im vergangenen Jahre die zwei Jahre alte Berberlöwin Zari ein. Schlank gebaut, mit einem edlen Gesicht und großen bernsteingelben Augen hat sie das Herz des Neuwieder Löwen Schröder sicher schon längst erobert. Ganz neu dabei ist Dirk, ein Weißbüschelaffe, der im Februar bei einer Zollkontrolle in einem Schuhkarton gefunden wurde und sich im Affengehege schon gut eingelebt hat.


Nicht verpassen sollte man die Dressurvorführung bei den Seehunden (täglich 10.30 und 15.30 Uhr, außer Montagnachmittag und Freitag) und die Fütterungszeiten bei den Pinguinen (täglich 10.15 Uhr und 15.15 Uhr, außer Freitagvormittag), bei den Schimpansen (14 Uhr) und bei den Geparden an Sonn- und Feiertagen um 15 Uhr.

Weitere Informationen:
Der Zoo liegt im Stadtteil Heimbach-Weis in 56566 Neuwied, Waldstraße 160 und hat täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Einlass endet eine Stunde vor Parkschließung. Die Tierhäuser schließen eine halbe Stunde vor Ende der Besuchszeit, und einige Tiere werden 30 Minuten vor Ende der Besuchszeit in ihre Innengehege gebracht. Erwachsene zahlen 10 Euro Eintritt, Kinder bis 13 Jahre 5 Euro. Das Zoo-Restaurant hat ganzjährig geöffnet. http://www.zooneuwied.de/



Feuer und Flamme - Spaziergang durch Bad Bergzabern

Eine neue kostenlose Stadtführung unter dem Motto „Feuer und Flamme“ lädt zum Spaziergang durch Bad Bergzabern in die Pfalz ein. Rund um den diesjährigen Weltgästeführertag finden überall in Deutschland Führungen unter dem zentralen Motto „Feuer und Flamme“ statt.


Stadtführerin Renate Becker aus Bad Bergzabern hat sich für ihre Stadt zu diesem Thema eine besondere Route durch die Kurstadt in der südlichen Pfalz ausgedacht. Sie begibt sich mit ihren Gästen auf die Spurensuche durch die Jahrhunderte. Der Spaziergang beginnt am Kurpark, führt zum Thermalbad, über den Ludwigplatz zum mittelalterlichen Richtplatz und zur St. Ludwigskirche, auf den Marktplatz mit Marktkirche und zum Schloss.


Die Führung dauert etwa zwei Stunden und endet am Bahnhof. Die Teilnehmer werden unter anderem erfahren, was die Böhämmer mit „Feuer und Flamme“ zu tun haben, werden Plätze des großen Stadtbrandes und der Revolution zu sehen bekommen und, neben vielen weiteren Einzelheiten, auch von einer ganz besonderen Liebesgeschichte hören.


Nach der Stadtführung kann man sich vielleicht in einem der Bad Bergzaberner Restaurants passend zur Führung einen Flammkuchen gönnen. Oder man sitzt in einem der gemütlichen Winzerhöfe bei einem Glas Morio Muskat oder fruchtigen Spätburgunder und denkt dankbar an die alten Römer, die sich in diesem Landstrich sehr wohl fühlten und die ersten Weinreben pflanzten.


Bei einem Besuch der Südpfalz-Therme merkt man schnell, dass die Bad Bergzaberner die Badekultur mit allen Facetten im Blut haben. Aus den tiefen Felsgründen des Pfälzerwaldes sprudelt das Heilwasser mit fast 23 Grad Celsius in die Therme.

Weitere Informationen:
Die Führung „Feuer und Flamme“ durch Bad Bergzabern ist kostenlos. Es wird um eine Spende für die Renovierung der St. Martinskirche gebeten. Die Führung beginnt am 9m März ab 14 Uhr am Eingang zum Kurpark am Haus des Gastes, Im Rötzweg 6 und dauert zwei Stunden.(Kontakt: Renate Becker, 06434/2269 oder renate.becker.bza@t-online.de http://www.bad-bergzabern.de/)

Nibelungen-Mythos und Heldenschicksal im Nibelungenmuseum in Worms

Im Nibelungenmuseum in Worms dreht sich alles um die nordischen Sagen, Zauberei und Siegfrieds trauriges Ende. Nachdem er einen schrecklichen Drachen getötet und den riesigen Schatz der Nibelungen erobert hat, kommt der junge Siegfried aus Xanten an den Königshof von Worms, um Kriemhild zu heiraten. So beginnt der Teil der Nibelungensage, die sich in Worms zuträgt. Er endet nicht gut: Siegfried stirbt und der Schatz landet im Rhein und tauchte seither nie wieder auf.


Wer genau wissen will, was sich seinerzeit ereignet hat, erfährt es im Nibelungen-Museum in Worms. Zuerst steigt man den Sehturm hinauf und hört, begleitet von einer Bilderflut rund um den überdimensionalen Zauberstab „Rütelin“, alles zur Entstehung des Nibelungen-Mythos und zu den nordischen Sagen. Der  Wehrgang verbindet Sehturm (Bürgerturm) mit dem Hörturm (Torturm).


Stadtansichten und Geräusche führen den Besucher Schritt für Schritt zurück in das Worms um 1200. Im Hörturm wird das Nibelungenlied, das seit 2008 zum Weltdokumentenerbe der UNESCO zählt, als bedeutendes Stück Weltliteratur gewürdigt. Auf hölzernen Sesseln sitzend, hört man teilweise kommentierte und interpretierte Auszüge aus dem Nibelungenlied und den nordischen Sagen-Varianten. Auf der obersten Ebene des Hörturmes angekommen, schaut der Besucher über das gesamte Nibelungenland – von Brünhilds Island bis Etzels Ungarn.


Eine Landkarte aus dem 12. Jahrhundert und der Blick durch die großen Panoramafenster des Turmes ermöglichen den Vergleich von damals und heute. Über eine Wendeltreppe und den „blauen Gang“ gelangt man in das Mythenlabor, wo man das Gesehene und Gehörte in bequemer Kinoatmosphäre noch einmal Revue passieren lässt und sich erneut auf das spannende und unerschöpfliche Abenteuer „Sagen und Mythen der Welt“ einlässt.

Weitere Informationen:
Das Nibelungenmuseum Worms (Telefon: 06241/8534120) befindet sich in 67547 Worms, Fischerpförtchen 10 und ist Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag 10 bis 18 Uhr geöffnet. Montag geschlossen. Erwachsene zahlen 5,50 Euro und Kinder 3,50 Euro Eintritt. Die Familienkarte kostet 13 Euro. www.nibelungenmuseum.de

Rosa Pracht auf dem Mandelpfad in der Pfalz

Die rosa Wochen in der Pfalz verführen zum Spaziergang durch Mandelbaumhaine und zu rosa leuchtenden Burgen in der Pfalz. Jetzt blühen die Mandelbäume in der Pfalz hellrosa, fast weiß oder in einem kräftigen Rosarot und hüllen die Weindörfer, kurvigen Landstraßen und die Weinbergslandschaft in eine duftende Blütenwolke.


In den rosa Wochen zieht es alle nach draußen zu Spaziergängen und kleinen Wanderungen, um den beginnenden Frühling zu begrüßen. Dem rosafarbenen Band des Frühlings kann man auf dem Pfälzer Mandelpfad von Bad Dürkheim bis nach Schweigen- Rechtenbach im Süden der Pfalz folgen. Der Hauptweg ist rund 77 Kilometer lang und es gibt viele Möglichkeiten, eine Blütentour zu planen. Rund um Rhodt unter Rietburg zum Beispiel gibt es vier Mandelpfad-Rundtouren zwischen ca. 5 und 11 Kilometer Länge. Auf der längsten Tour durchstreift man fünf Winzergemeinden und erlebt historische Weinkultur sowie kulinarischen Genuss mit Mandelmenüs, Mandeltorten und Mandellikör.


Die Burgen, Schlösser und andere Sehenswürdigkeiten entlang des Haardtrandes des Pfälzerwaldes erstrahlen in den Abendstunden im rosa Lichterglanz. Dabei sind zum Beispiel das Deutsches Weintor in Schweigen, Burg Landeck bei Klingenmünster, die Madenburg über Eschbach, Schloss Villa Ludwigshöhe über Edenkoben, das Hambacher Schloss bei Neustadt und die Wachtenburg bei Wachenheim sowie viele Kirchen, Rathäuser und Türme.

Weitere Informationen:
Südlichster Ausgangspunkt des Mandelpfades ist das Deutsche Weintor in Schweigen-Rechtenbach, nördlichster die Tourist-Information in Bad Dürkheim. Der Wegeverlauf ist mit einer Mandelblüte, Rundwege mit einem weißen Punkt auf den Hinweisschildern gekennzeichnet, bei Maikammer mit einem „R“ und in Rhodt unter Rietburg mit den Zahlen 1 bis 4. http://www.mandelbluete-pfalz.de/



Lamatrekking durch die rheinhessische Landschaft

Vier flauschige Wanderbegleiter mit tiefbraunen Augen geben auf der Tour mit oder ohne Picknick in aller Gelassenheit das Tempo vor. Um mit Lamas durch die Landschaft zu wandern, muss man nicht nach Peru fliegen. Das gibt es auch im rheinhessischen Dorn-Dürkheim auf halber Strecke zwischen Mainz und Worms.


Die flauschigen Lamas lassen sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen und sind mit ihrer angeborenen Gelassenheit die idealen Wandergefährten. Ingrid Kohlert führt gemeinsam mit ihren Lamas durch Hohlwege und vorbei an Lößhängen zur Steinkaute. Dieses Stück wildromantischer Natur wurde in Rheinhessen bei der Flurbereinigung offenbar vergessen. Eine Kulturlandschaft wie vor 100 Jahren ist die Kulisse für ein gemütliches Picknick in freier Natur mit frischen Brezel und Brötchen, selbst angemachtem Frischkäse, Orangen-Möhrensalat und mit in Olivenöl gebeiztem Schinken. Zwischendurch schweift der Blick über die Landschaft mit uralten Terrassenhängen oder man schaut den Lamas in die tief dunkelbraunen Augen. Die Langsamkeit der Tiere macht das Wandererlebnis besonders entspannend.


Die Touren mit Ingrid Kohlert kann man als Familienausflug, Wanderung mit Freunden oder auch als Kindergeburtstagsfeier buchen. Für Weinliebhaber gibt es eine 90-minütige Tour durch die Weinberge und anschließender Einkehr mit Hausmacherwurst, Kürbissuppe und anderen Spezialitäten der rheinhessischen Winzerküche. Dazu gehört selbstverständlich auch die Verkostung rheinhessischer Weine.

Weitere Informationen:
Die Tour „Weinerlebnis mit Lamas“ kostet bei Teilnahme von 10 Personen pro Person 42 Euro. Der gleiche Preis gilt für die vierstündige Tour „Deluxe“ ab vier Personen mit Picknick und Getränken. Ohne Picknick kostet das Lamatrekking bei einer dreistündigen Wanderung 26 Euro. Kindergeburtstage (8 Kinder, 2 Erwachsene) kosten 90 Euro. Jede weitere Person 6 Euro. Treffpunkt für die Touren ist die Lamaweide am Sportplatz in Dorn-Dürkheim. Informationen gibt es bei Ingrid Kohlert unter Telefon: 06733/9293690. http://www.llamera.de/

Himmeluhr und Sternenhimmel im Planetarium & Sternwarte Sessenbach

Im Planetarium & Sternwarte Sessenbach sieht man in die Weiten des Westerwälder Sternenhimmels und entdeckt die Geheimnisse ferner Galaxien. Der Blick in den Sternenhimmel ist immer wieder faszinierend und geheimnisvoll. In seinem Planetarium, das gleichzeitig auch Sternwarte ist, erklärt Klaus Völkel im Westerwälder Ort Sessenbach bei Höhr-Grenzhausen alles rund um Sterne und Planeten, denen man mit seinen Teleskopen ganz nah kommen kann.


Videos und Experimente erklären die komplizierten Vorgänge der Himmelskörper. Außerdem lernen die Besucher den Umgang mit einer drehbaren Sternenkarte oder den Bau einer Himmelsuhr. Sogar den Fernrohrführerschein kann man hier erwerben. Unter der blanken Kuppel des Planetariums mit einem Durchmesser von fünf Metern finden 30 Personen bequem Platz.


Ein digitaler Projektor zaubert einen naturgetreuen Sternhimmel mit über 2500 Sternen samt Milchstraße und den acht Planeten ins Kuppelinnere. So können die Besucher den Lauf der Gestirne am Himmel unter dem Einfluss der Bewegung unserer Erde beobachten. Der Sternenhimmel des Planetariums lässt sich übrigens für jede Zeit und für jeden beliebigen Ort der Erde einstellen. Und auch die Sternbilder sind leicht zu erkennen, denn die dazugehörigen mythologischen Figuren können eingeblendet werden.
Die Sternwarte ist mit einem umfangreichen Teleskop-Park ausgestattet. Das größte Teleskop der Einrichtung befindet sich unter einer Kuppel mit drei Metern Durchmesser auf einem acht Meter hohen Turm.

Weitere Informationen:
Im Planetarium & Sternwarte Sessenbach, In der Hohl 1, 56237 Sessenbach werden von Montag bis Samstag ganzjährig Führungen nach telefonischer Anmeldung für maximal 30 Personen angeboten. Sie dauern 1,5 Stunden und sind auch für Kinder ab fünf Jahre geeignet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 8 Euro, für Kinder 6 Euro.
Weitere Informationen gibt es per Telefon 02601/3383, www.sternwarte-sessenbach.de



IchZeit genießen in den Emser Thermen

Die Bad Emser Therme liegt direkt an der Lahn, und bietet mit abgerundeten Formen, warmen Farben, Naturmaterialien und den Ausblicken über die weite Flusslandschaft ein besonderes Ambiente. Insgesamt sieben Becken mit unterschiedlichen Temperaturen des wertvollen Emser Thermalwassers, laden zum Abtauchen, Abschalten und Schwimmen ein. Die WellnessGalerie bietet ein breites Spektrum an Wohlfühlanwendungen. Zudem gibt es ein Kräuter-Dampfbad, ein Regenfeld und die Möglichkeit zur Inhalation mit dem bekannten Emser Salz. Besonders im Winter lockt der SaunaPark mit verschiedenen Saunen, Kaminlounge und Tauchbecken sowie großem Saunagarten mit Gartensauna.
Ideal für einen entspannt-aktiven Kurzurlaub ist zum Beispiel die Kombination aus einer Übernachtung in Bad Ems mit einem Wandertag auf dem Lahnwanderweg und einem Entspannungstag in der Therme.
Weitere Informationen zur Emser Therme


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