Gastlandschaften Rheinland-Pfalz
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Geoparks: Ein Netzwerk zur Landesentwicklung

Neben dem Geopark Vulkaneifel zählen drei weitere Geoparks in Spanien, Frankreich und Griechenland zu den Gründungsmitgliedern des European Geoparks Network, das im Jahr 2000 gegründet wurde. Zielsetzung war es, die Entwicklung der ländlichen Räume zu fördern. Nach dem europäischen Vorbild hat die UNESCO mittlerweile ein globales Netzwerk (Global Geopark Network) entwickelt. Inzwischen gibt es 69 Geoparks in 23 europäischen Staaten. Hier zählt die Vulkaneifel zu den ersten Geoparks, die beigetreten sind. Der etwa 980 Quadratkilometer große Natur- und Geopark Vulkaneifel schließt direkt an den Naturpark Hohes Venn - Eifel an. Die Verantwortlichen wollen hier einerseits regionale Naturschönheiten zugänglich machen und andererseits eine Begeisterung für landschaftliche Schönheiten fördern.

Charakteristisch für diese Region sind die Bergkegel und Maare vulkanischen Ursprungs, in deren Umgebung sich eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft entwickelt hat. Insgesamt gibt es in Rheinland-Pfalz zwei Geoparks. Neben der Vulkaneifel ist dies der Geopark Westerwald-Lahn-Taunus im Rheinischen Schiefergebirge. Der Park ist mit einer Größe von etwa 3.800 Quadratkilometern rund viermal so groß wie die Vulkaneifel.