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Winterwandern in Rheinland-Pfalz

Winterwandern aber richtig! - Bewegung und körperliche Aktivität im Winter belebt den Kreislauf und das Immunsystem. Zudem werden die Abwehrkräfte durch Sonne und frische Luft gestärkt. Eine Winterwanderung dient auch dazu Stress abzubauen und die Sorgen des Alltags für einige Zeit zu vergessen. Für dieses Vorhaben hat Rheinland-Pfalz viele tolle Wanderwege zu bieten. Die folgenden Tipps geben einige Hinweise, wie eine solche Wanderung im Winter problemlos und vorausschauend geplant wird:

Die richtige Tourenauswahl

Im Winter legen Wanderer deutlich kürzere Strecken zurück als im Sommer, denn die Tage sind kürzer, die Sonne geht früher unter und das Wandern in frisch gefallenem Schnee ist viel anstrengender und damit zeitraubender. Dies sollte man im Vorfeld besonders bei der Auswahl der Wanderroute beachten. Mehr als 10-15 Kilometer sind fast unmöglich zu schaffen. Auf einer Route, die ausschließlich in der Sonne liegt, ist es tagsüber nicht nur etwas wärmer, sondern der Weg ist auch länger erhellt in den frühen Abendstunden. Man sollte dennoch unbedingt eine Taschen- oder Stirnlampe mitnehmen.

Auf dem rechten Weg bleiben

Die Beschilderung der rheinland-pfälzischen Wanderwege ist hervorragend und selbst unerfahrene Wanderer finden sich sehr schnell mit den Wegemarkierungen zurecht. Dennoch sollte man besonders im Winter auf jeder Wanderung eine Karte und Kompass oder ein GPS-fähiges Gerät mit sich führen. Schnee und Frost oder auch die rasch einsetzende Dunkelheit könnten dazu führen, dass man vorhandene Markierungen nicht erkennt oder übersieht.

Das richtige Zubehör

Wer ein GPS-fähiges Gerät, ein Handy oder eine Kamera auf die Wanderung mit nimmt, sollte sich immer bewusst sein, dass deren Akkus oder Batterien kälteempfindlich sein können und somit die Akkuleistung darunter leidet. Deshalb sollte man diese Geräte in der Hosen- oder Jackentasche tragen. Gegebenenfalls ist es sinnvoll, einen Ersatzakku mitzunehmen.
Ein Erste Hilfe-Set darf auf Wanderungen zu keiner Jahreszeit fehlen. Bei kalten Temperaturen ist zudem darauf zu achten, dass dieses eine Rettungsdecke enthält, die im Notfall wärmt.

Die Stärkung zwischendurch nicht vergessen!

Auch in den Wintermonaten muss man darauf achten, dass der Körper genug Flüssigkeit bekommt, denn viel Bewegung lässt den Körper schnell austrocknen. Kalte und trockene Winterluft sorgt für zusätzliche Dehydration. Eine besonders gute Möglichkeit der Stärkung ist dabei heißer Tee aus der Thermoskanne, der den Körper zudem von innen aufwärmt. Wichtig ist im jeden Falle, dass regelmäßig und viel Flüssigkeit aufgenommen wird.
Da der Körper bei kalten Temperaturen mehr Energie verbraucht, ist es zudem ratsam etwas mehr Proviant einzuplanen als gewöhnlich, um den Körper vor Unterkühlung zu schützen. Besonders geeignet sind dabei heiße Gerichte, wie zum Beispiel Eintopf oder Suppe, die den Körper von innen erwärmen.
Im Winter kann es aber durchaus vorkommen, dass Gasthöfe oder Wanderhütten nicht geöffnet sind. Darüber sollte man sich im Vorfeld informieren und gegebenenfalls die Route dementsprechend anpassen. Ein mitgebrachtes Sitzpolster macht eine Pause um einiges angenehmer.

Das richtige Outfit von Kopf bis Fuß

Die richtige Kleidung ist beim Winterwandern natürlich das A und O. Wer sich allzu warm anzieht, läuft Gefahr schnell zu schwitzen und somit im Schatten oder bei Pausen umso mehr zu frieren. Deshalb empfiehlt sich das Zwiebelschalenprinzip mit atmungsaktiver Unterwäsche als Grundlage und darüber mehrere dünne Schichten, die den besten Schutz vor Kälte bieten.


Eine Hardshell-Jacke schützt vor Regen und auch vor Wind. Für Pausen, schattige Orte oder auch die Abendstunden empfiehlt es sich, eine weitere wärmende Schicht (z.B. eine Fleccejacke) in den Rucksack zu packen.
Was für den Oberkörper gilt, sollte an den Beinen und den Füßen natürlich nicht vernachlässigt werden. Für eine richtige Winterwanderung sind Jeans nicht die optimale Lösung. Man sollte eher auf eine Softshellhose zurückgreifen, die wind- und wasserfest ist. Eine lange Unterhose sorgt zudem für eine angenehm warme Temperatur.


Bei verschneiten Wanderwegen sollte man warme Wanderschuhe mit einem guten Profil tragen. Spezielle Winterstiefel, Spikes unter den Schuhen oder auch Trekking Stöcke geben den nötigen Halt bei vereisten Passagen. Neben dem richtigen Schuhwerk, sollte man auch darauf achten, dass die Füße warm sind und gegebenenfalls mit warmen Socken und Thermoeinlagen nachhelfen. Gamaschen an der Hose sorgen zudem dafür, dass keine Kälte, Schnee oder Matsch in die Schuhe gelangen.

Dennoch kann es natürlich sehr wohl vorkommen, dass die Kleidung oder die Schuhe nass werden. Deswegen sollte man immer ein Handtuch, trockene Kleidung und ein Paar Schuhe zum Wechseln mitnehmen oder im Auto lassen.


Zu jedem perfekten Wanderoutfit gehören auch eine Mütze, ein Schal und Handschuhe. Eine Sonnenbrille sollte auf Wanderungen ebenfalls nicht fehlen, da schon kleine Massen an Schnee die Sonne sehr stark reflektieren können. Wanderer mit besonders empfindlicher Haut sollten zudem Sonnencreme dabei haben.

Wenn all diese Tipps bei der Vorbereitung beachtet werden, steht einem entspannten Winterwandern, bei dem man die wunderschönen und vielseitigen rheinland-pfälzischen Landschaften erkunden kann, nichts mehr im Wege. Der perfekte Abschluss einer jeden Winterwanderung könnte zum Beispiel eine Einkehr in eine der Gaststätten oder Restaurants bilden, in der man typisch rheinland-pfälzische Speisen genießen kann, oder aber auch ein Aufenthalt in einem der vielen Wellness-Hotels, in dem man die Seele baumeln lassen kann und den Tag in der Sauna oder bei einem entspannenden Bad Revue passieren lassen kann.

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Tags: Aktiv & sportlich, Wandern, Unterkategorie Wandern

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